Monthly Archives: April 2015

20Apr/15

Der Umbruch Teil 2

IMG_0534Ich will meine Ruh! Hab keine Zeit! Ist mir zu weit! Jetzt nicht, später! Ist sich nicht ausgegangen!
Schaffe es einfach nicht! Würde ja gerne, aber…
Ist es nicht so? Hören wir das nicht immer wieder von uns selber oder von anderen?
Z.B.: Ich bin immer viel Auto gefahren, es war für mich normal.
Heute überlege ich, wie weit ich fahre und wohin. Gewisse Sachen bestelle ich lieber anstatt es selbst zu holen.
Wir alle haben uns verändert.
Wir fahren rund um die Welt auf Urlaub, aber wir wollen nicht mehr weite Wege in die Arbeit fahren oder zum Arzt oder dergleichen.
Ich höre immer wieder das Argument “der Mensch ist bequem geworden”.
Ich sage“ Nein“
Die Ansprüche an uns haben sich drastisch verändert: Schichtdienst, jederzeit auf Abruf bereit, mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen; unser Arbeitsfeld ist optimiert worden, ggg; das heißt: wir müssen heute in einer Stunde mehr arbeiten als früher, keinen Handgriff umsonst, die Abläufe sind strikt vorgegeben. Man hat zu jeder Zeit genau nach Schema zu funktionieren, die Abläufe des Arbeitsfeldes sind selbstverständlich genauestens vorgegeben. – ” Zeit ist Geld” – Ein Gehalt geht oft allein schon für die Miete drauf.
Daher sehnen wir uns nur nach Ruhe, wollen es uns leichter machen.
Darum bestelle ich gleich, was ich brauche, erledige in der Nähe, was ich erledigen muss.
Informationen bekomme ich im Internet, Zeitung, Bücher usw.
Doch auch das ist manchen Menschen schon zu viel, sie versuchen nur mehr über Ablenkung ihr Leben zu meistern – Fernsehen, Spiele am PC und Konsolen.
Sie sind innerlich schon so müde, dass sie nichts mehr interessiert, machen ihre Arbeit und wollen nur mehr ihre Ruhe, sind zu müde, um sich mit neuen Dingen zu beschäftigen. Viele haben keine Hobbys mehr.
Leider, wenn es so weit ist, lebt man nicht mehr, sondern man wird gelebt, man ist in die Tretmühle der modernen Zeit geraten.
Mein Tipp fürs Erste :
Fahr mal an einem schönen Tag auf einen Berg oder an einen See, setz dich dort hin, lass dir den Wind um die Nase wehen und genieße die Natur! Rede nicht, sei ganz bei dir, schlafe vielleicht ein wenig, komm ganz an!
Höre auf deinen Körper! Fühle, was er Dir sagen möchte! Du hast alles in dir, um die Veränderung zu bewirken! Jetzt ist Frühling! Hinaus in die Natur, denn sie hat alles, was wir WIRKLICH benötigen!
Eure Heidi

07Apr/15

Das Urvertrauen!

Scannen0019Das Urvertrauen wird in den ersten 6 Monaten im Leben eines Menschen erworben.
Zu vertrauen dass es immer Menschen gibt, die für mich da sind.
Kann das kleine Menschenkind vertrauen dass seine Bedürfnisse gestillt werden?
Es ist schön wenn es erleben darf, dass seine Mama immer da ist und es alles gibt was es braucht.
Liebe, Liebe, Liebe, es wird gestreichelt, liebkost, es bekommt die Wärme von Mama und Papa, sie sind immer für mich da.
Nahrung, trockene Windeln, Wärme und Pflege natürlich auch.
Denn daraus wächst dann das Vertrauen in sich und in die Umwelt.
In den ersten 3 Monaten sind Babys Reflex gesteuert. Es kommt aus dem Bauch der Mama, wo es alles hatte was es brauchte. Nach der Geburt entwickelt sich das Gehirn, die Fähigkeiten zu wachsen. Alles braucht seine Zeit. Am Anfang ist es ein umgewöhnen aus dem Mutterleib.
Wenn man zB. in dieser Zeit das Kind ewig schreien lässt bis es müde ist, hat leider dann zur Folge dass das Urvertrauen sich nicht gebildet werden kann. Denn genau in dieser Zeit braucht ein Baby all die Liebe die es bekommen kann.
In Bali ist es Tradition, dass das Babys erst mit 6 Monaten auf die Erde gesetzt werden. Vorher werden Sie vom ganzen Dorf getragen. Es muss doch ein herrliches Gefühl sein, wenn man so ein Urvertrauen bekommen kann – immer getragen zu werden, sicher zu sein. Getragen von alle Mitmenschen, niemand ist allein.
Unser Urvertrauen ist unerlässlich, denn wir alle erleben schwierige Zeiten und Situationen. Doch diese lassen sich leichter meistern, wenn wir tief in unseren Herzen wissen, dass sich alles zum guten lösen wird. Ich werde es schaffen. Unser Urvertrauen ist – egal was kommt ich SCHAFFE ES.
Mit speziellen Kindermeditationen kann man bei mangelten Urvertrauen sehr gut den kleinen helfen. Natürlich auch als Erwachsener kann man Urvertrauen wieder erlernen.