Monthly Archives: September 2016

29Sep/16

Wie kann ich meine Seele verstehen?

imageWie kommuniziert unsere Seele mit unserem Körper?
Was will denn die Seele?
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Zuerst einmal muss man wissen, was ist die Seele? Dazu habe ich schon einmal ausführlich geschrieben,  hier der Link zum Nachlesen:
Seelenfamilie
Jede Seele möchte glücklich sein, fröhlich sein, das jetzige Leben genießen, ihre vorgenommenen Aufgaben lösen.

Das kann sein:

  • Schulden aus Vorleben zu begleichen oder
  • sich einfach vervollkommnen
  • Makel auszubessern
  • beziehungsfähiger zu werden
  • sich selbst zu lieben – ja das ist meist eine große Aufgabe unserer Seele, denn leider haben wir seit hunderten von Jahren nur gehört, dass man nicht glücklich sein darf, sich nicht lieben darf
  • Selbstachtung zu erlangen
  • Vergebung erlernen
  • loslassen – eines der größten Hindernisse überhaupt –  lernen loszulassen, was man nicht ändern kann, loszulassen was nicht mehr zu uns gehört loszulassen und zu vergeben
  • Vertrauen in sich selbst oder in Andere, ins Leben, ins Natürliche

Wie macht sich denn die Seele bemerkbar?
Woher weiß ich, dass das nun eine Seelenaufgabe ist?
Nun, wenn ich ein Problem habe, Gefühle habe, die sich einfach nicht lösen lassen, meine üblichen Vorgehensweisen scheitern. Wenn das Problem hartnäckig immer wieder kommt.

Man sieht das häufig in Liebesbeziehungen, die vielleicht schon lange aus sind, aber jemand nicht loskommt, oder die Beziehung die Hölle ist, aber jemand es nicht schafft, sich zu lösen….
Oder auch bei Freundschaften, dass man immer wieder die gleichen Muster erlebt. Immer wieder das Gleiche, nur mit anderen Personen. Oder auch im Wohnbereich z. B. immer Schimmel, egal wo man hinzieht….oder alle Autos/Fahrzeuge einer Person  haben immer das gleiche Problem.
Auch kann man krank werden, weil man nicht gelernt hat, was die eigene Seele eigentlich will.
Nun an diesen vielen Mustern/Problemen erkennt man, dass es etwas mit der eigenen unsterblichen Seele zu tun hat.

Hinschauen, meditieren um zu hören, was die Seele sagen will.
http://www.leben-schwaiger.at/meditationen/
Nur in der Stille spricht unsere Seele mit unserem Verstand.
Leider macht unser rationales Denken es meist zunichte, was wir hören. Seien wir ehrlich: „ DARF MAN GLÜCKLICH SEIN?“
Nichts Anderes will unsere Seele: GLÜCKLICH SEIN

Gerne helfe ich Ihnen dabei Kontakt mit ihrer unsterblichen Seele aufzunehmen.
Das nächste Mal: Wie kommuniziert eine verstorbene Seele oder eine Seele ohne aktuellen Körper?

 

17Sep/16

Mut zum Jobwechsel

Es stellt sich doch die Frage, warum will ich wechseln?
Warum will ich nicht bleiben?
Was sind meine Beweggründe, dass ich mich verändern will?SG1L2334

Für mich waren es meist finanzielle Gründe, dass ich einfach mehr Geld wollte oder brauchte. Aber auch, dass ich andere Arbeitszeiten benötigte, damit ich bei meinen Kindern sein konnte.
Böse Kollegen hatte ich auch, aber ich suchte mir immer Strategien, damit es leichter wurde.
Diese Strategien wendete ich auch immer an, wenn ich wo neu begann.
Meine Witze Strategie: Morgens, gleich zu Beginn einen neutralen Witz erzählen, den ich mir vorher herausgesucht habe.
Auch für schwierige Situationen immer ein Witzchen parat: Es kann ja auch mal streitlustige Kollegen geben.
Mit einem Lachen lässt es sich schwer böse sein!
Ansonsten hielt ich mich immer von negativen Menschen fern. Nur, in der Arbeit ist das oft schwer.

Jeder Neuanfang war eine Herausforderung, verursachte bei mir immer eine schlaflose Nacht, doch ich wusste: Es muss sein! Als alleinerziehende Mutter hat man oft keine Wahl.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in meiner ersten Ehe Sturm angesagt. Meine Kinder waren 3 und 6 Jahre alt und ich brauchte Geld, brauchte Arbeit, musste versichert sein.
Meinen erlernten Beruf als Lebensmittelverkäuferin konnte ich vergessen –  mit den Arbeitszeiten und diesem Verdienst, damit wäre es nicht gegangen. Also suchte ich mir einen Job, wo Geld und Zeit ok waren.
In einer Disco aufräumen am Vormittag oder nachmittags und, wenn es nicht anders ging, konnte ich die Kinder mitnehmen. Der Verdienst wäre wie im Handel, wenn ich 40 Stunden arbeiten ginge.
Da habe ich nicht lange überlegt, angerufen und mich beworben. Ich ging mit der Einstellung hin „Das mache ich mit links, bin ja eh überqualifiziert“. Total selbstbewusst – hahaha – innerlich aber voller Zweifel.  Der Chef sagte mir Jahre danach, es hatten sich über 60 Leute beworben!

Ich, so selbstbewusst, so siegessicher, aber auch, dass ich ihm ganz klar meine Situation dargelegt hatte, war für ihn der Grund mir die Chance zu geben.
Es war ein Knochenjob, aber ein Geschenk in meiner Situation.
Mein Rücken hielt diese Belastung nur ein paar Jahre aus und ich musste mir etwas Neues suchen.
Ich wusste schon von den Ärzten, dass ich diese schwere körperliche Arbeit nicht mehr lange aushalten würde, doch jetzt war ich geschieden, eine Lösung musste her.
Ich bewarb mich bei der Landeregierung. Der Plan war: erst putzen, dann ins Büro. Damals war das eine übliche Vorgehensweise bei der Landesregierung.
Ich ging alles in mir durch: Vorteile des neuen Jobs, aber auch die Nachteile –
Vorteile der alten Arbeit und die Nachteile.
Mir war klar, ich brauchte eine sichere Arbeit (damals war man dann bei der Landesregierung unkündbar). Also Arbeit auch, wenn man nicht mehr so kann, Arbeit auch, wenn man mal länger ausfällt (z.B.: für mich Rücken-OP, wenn es sein musste).

Wieder selbstbewusst, klar in meinen Aussagen, schriftliche sowie mündliche Bewerbung höflich und respektvoll, bekam ich die Chance anzufangen.
Ich war glücklich.
Es war nicht immer leicht, doch ich hatte die Sicherheit; die Sicherheit jeden Monat mein Geld zu haben, das ich für mich und meine Kinder brauchte.

Mit dieser Sicherheit begann ich zu lernen, Kurse zu besuchen, mich weiterzubilden. Ich bekam mein drittes Kind und in der Karenzzeit lernte ich weiter. Leider waren meine drei Kinder nicht gesund und fix arbeiten zu gehen war unmöglich.
So karenzierte ich 6 Jahre und begann dann als Coach zu arbeiten, so wie halt Zeit dazu war. Die Ausbildungen hatte ich, das Werkzeug sozusagen, aber ich hatte Angst, Angst etwas falsch zu machen, Angst jemandem zu schaden, Angst Angst……. doch ich musste ja etwas arbeiten.

So setzte ich mich mit meiner Angst auseinander.

Mir wurde klar, dass es die Verantwortung war, die Verantwortung gegenüber meinen Kunden.
Auch das durfte ich dann für mich lernen und annehmen.
Hinter jeder Verweigerung sich zu verändern, steht eine negative Emotion, die gespeist wird durch negative Erlebnisse.
Leider sind wir aber auch gewohnheitsveranlagt – so haben wir es gelernt, gesagt bekommen und deswegen machen wir genauso weiter;
ohne zu hinterfragen:

„STIMMT DAS DENN?“

„IST DAS NOCH AKTUELL?“

„BRAUCHEN WIR DAS WIRKLICH?“

„WER SAGT DAS DENN?“

Heute – nach 34 Jahren Arbeitsleben – kann ich behaupten:
Ich habe den besten Job überhaupt – Selbständige Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Mutter und Bäuerin.
Das Leben hat mir den Weg gewiesen. Manchmal habe ich mich verweigert, doch dann habe ich mich darauf eingelassen und bin meinen Weg wieder weitergegangen.
Fazit ist, dass jede Veränderung ein Vorwärtsgehen ist, manchmal mit kleinen Kurven, doch es ist Veränderung!

Nur mit Veränderung kommt man vorwärts!

Mut zum Jobwechsel !