Category Archives: Coaching

17Feb/17

Jedes Lebensmittel hat eine Glaubenssatz – Bedeutung für uns.

Manche Menschen sagen, sie können nicht auf ihr Brot verzichten, ohne
Brot geht es nicht. Doch dieser innere Druck Brot zu essen, nicht darauf
verzichten zu können:” nur Brot macht satt,sonst fehlt was”
Ist der innere Glaubenssatz, ich brauche eh nur das Notwendigste, damit mein
Lebenskampf gelingen kann. Brot symbolisiert die Grundbedürfnisse für
den Lebens- und Existenzkampf.

Wenn man aber Ekel vor Brot hat, möchte man keinen Lebenskampf mehr führen, nichts mehr zu tun haben damit, zu kämpfen. Wenn man gar kein Brot mehr verträgt, will man mit diesem Existenzkampf ganz und gar nichts mehr zu tun haben.

Kuchen und Gebäck mhhhhh…. wer hat das nicht gerne? Aber, wenn man das täglich braucht, möchte man den harten Lebenskampf aufwerten. Man möchte mit etwas Süßem den Lebenskampf versüßen. Kuchen und Gebäck symbolisieren das Grundbedürfnis von Versorgung, einer Versorgung, die mir höchst persönlich entspricht. Keine Almosen. Nein, so wie es jeder Mensch für sich wünscht, aber man steht es sich nicht zu.

Obst und das natürliche Verlangen danach, steht für den Erfolg, man gönnt sich den Erfolg seines Handelns, seines Tuns. Ja,
Obst symbolisiert die Vitalität, die eigene Kraft.

Mit den Glaubenssätzen der Ernährung schließt sich der
Kreis zu Körper, Geist und Seele.

Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele, schrieb schon Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), ein griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«
In Blutbefunden sieht man schon unsere Glaubenssätze, die sich auf unsere Gesundheit auswirken.
Wir alle mögen ja nur das Essen, das uns schmeckt oder wir vertragen.
Fehlt uns Obst, fehlen uns Vitamine, Mineralstoffe und es entstehen Mängel, die dann aber wieder unsere Organe schädigen.

Was gebe ich meinem Körper? Bekommt er Nahrung?
Was ich esse, beeinflusst mich ganz und gar.
Wir essen heute alle viel zu salzig, oder?
Salz steht für etwas Spannendes, Interessantes, Aufregendes, Veränderung.
Ist das nicht die heutige Zeit? Alle wollen mehr Spannung – Aktion, wollen was erleben.
Der Salzkonsum ist so hoch wie nie!
Doch, wenn ich zu viel Salz in mir habe, erstarre ich, werde ich zur
Salzsäule, unbeweglich, starr. Jede Veränderung ist unmöglich.
Diese Menschen möchten ja loslassen, sich verändern, aber sie schaffen es nicht.

Vielleicht hilft ja nur ein kleiner Schritt, einfach mal nicht nachsalzen, Salz eine Zeit meiden. Lasst euch überraschen was dann geschieht!
In diesem Sinne: Du bist, was du isst“, wie Frau Walleczek sagt.

31Jan/17

„Irgendwie wird es schon gehen“ und „Mach das Beste daraus“

Das ist mein Lebensmotto!
Es hört sich so unprofessionell an, doch egal, was mir im Leben widerfährt, das sind immer meine ersten Gedanken und danach handle ich.
Ich bin einmal geschieden und wieder glücklich verheiratet. Wir leben in einer Patchwork-Familie (9 Personen im Haus). Ich war viele Jahre alleinerziehend und Gesundheit war für mich immer ein Thema. Daraus kann man erkennen, dass es sicher Einiges in meinem Leben gewesen sein muss.
Mein Lebensmotto mit seinen Strategien, war mein Weg aus allen Tiefen des Schicksals.

„Irgendwie wird es schon gehen“ … „Mach das Beste daraus”
Meine Strategie, die daraus entstand, ist, dass ich mir alle Alternativen zu dieser Situation durchdenke und auch aufschreibe!
Hier versuche ich auch alle nötigen Fakten zusammenzutragen.
Heute, mit Internet, geht das schon sehr leicht, aber auch erfragen!

Ich suche eine Lösung für mein Problem! Eine Lösung, eine Alternative, je nachdem.
Ich versuche alle Vorteile und Nachteile abzuwiegen. Anschließend muss ich noch alles besprechen. Dann versuche ich das Beste daraus zu machen.
Es ist immer nur ein Versuch, denn ob es richtig oder falsch ist, zeigt erst die Zeit.
Jedenfalls weiß ich für mich, dass ich mit bestem Wissen und Gewissen in der Vergangenheit versucht habe, das Richtige zu tun. Dann kann ich mir auch eine falsche Entscheidung gut verzeihen.
Übrigens auch das ist eine meiner Strategien.
Nun habe ich aber seit 2017 noch eine dazugenommen:

„Genieße das Leben!“
Bei jeder Entscheidung, bei jedem Plan, jeder Aktivität frage ich mich:
Willst du das?
Wofür ist das gut?
Kannst du das genießen, macht dir das Freude?
Ich bin ein spontaner Mensch, gggg, traf viele Entscheidungen einfach so aus dem Bauch heraus. Ich liebe es Menschen zu helfen. Resultat war Stress, allen gerecht zu werden. Ich blieb auf der Strecke.
Einige meiner Jahrespläne durfte ich durch mein neues Lebensmotto verändern.
Ich habe gelernt zu leben und zu sagen:
„Ich muss nachdenken“ 
„Ich schlafe mal darüber“ 
„Ich weiß es noch nicht“
“Ich habe keine Zeit“ 
„Ist mir zu mühsam“ 
„Mag nicht“
„Will nicht“
„Ich habe noch keinen Plan“ – …..
Das zu sagen und dabei zu bleiben!
Aber auch: „Ich habe es mir überlegt“ – „Ich habe nachgedacht und bin zum Schluss gekommen….“  ggggg

Damit habe ich mir nun schon schöne Lebenszeit geschaffen.
Vor über 10 Jahren durfte ich Professor Dr. Alberich Pesendorfer kennenlernen. Er war ein Meister des NLP. Er lehrte es so, dass man Menschen damit hilft; hilft deren Persönlichkeit zu stärken; hilft, die individuellen Stärken optimal zum Vorschein zu bringen und diese Stärken dann zu leben. Denn nur, wer seine Stärken lebt, ist glücklich!

Möchten wir nicht alle glücklich sein?
Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich die ersten Bausteine des NLP noch von diesem Meister lernen durfte!
„Mach das Beste daraus und sei glücklich“ – das ist mein Lebensmotto … und sollte das Schicksal mal wieder zuschlagen, kommt „irgendwie wird’s schon gehen“ dazu,denn ich habe noch viel vor.
Solltest du Interesse haben, für dich deine Lebensstrategien zu verändern oder neu zu schreiben, freue ich mich über eine Nachricht oder einen Anruf von dir.

Eure Heidi

Blogparade: Wie lautet Dein Lebensmotto?

 

09Jan/17

Zielsetzung – Was bringt die Zukunft!

CIMG0759Ob ich will oder nicht, die Zukunft bringt mir meinen 50. Geburtstag!

Ich reflektierte meine Vergangenheit, mein Plus-Punkte und meine Minus-Punkte.
Ich versuchte wirklich ehrlich mit mir zu sein, ohne irgend jemandem eine Schuld hinzuschieben, warum so manches gelaufen ist, wie es gelaufen ist.
Ich glaube, dass jeder, der schon etwas gelebt hat, hier genug Dinge in der Vergangenheit hat, die einen fesseln oder gefesselt haben, die eigene Sicht der Welt.

Wenn ich so nachdenke, habe ich verschiedenste Übungen wie Meditationen, Time-line-Arbeiten, Familienaufstellungen usw. gemacht. Ich war im Burn-out, aber richtig! Es war eine echt schlimme Zeit.
Damals machte ich mich auf den Weg meine Prägungen und Einstellungen zu überprüfen und neu zu programmieren, Vieles zu löschen und umzuschreiben.

Heute bin ich ICH.
Ich lebe nun schon viele Jahre in einer sehr schönen Partnerschaft und es wird immer schöner! Zwei meiner drei Kinder sind erwachsen und mein Jüngster braucht jetzt eine Lehrstelle.
Das ist mein wichtigstes Ziel für 2017!
Eine Lehrstelle für meinen Jüngsten!
Hier wird uns das Jugendcoaching sicher gut weiterhelfen.
Ziel Nummer zwei ist meine Arbeit.
Hier habe ich Großes vor.
Ich möchte nur mehr das tun, was mir Freude macht.
Alle beruflichen Nervensägen sehen mich nicht mehr!
Ich arbeite so wie es mir gefällt!
Ich mache Coachings mit Menschen, die etwas verändern wollen.
Ich werde nur mehr mit Menschen, Kollegen zusammenarbeiten, die noch etwas bewegen wollen. Ich bin nicht mehr bereit meine Energie in freudlose Aktivitäten zu investieren.
Ich liebe meine Arbeit in Lebensberatung und Coaching, auch liebe ich meinen Garten, Einzukochen, meine Experimente und Projekte zum Thema Selbstversorgung, alles, damit meine Lieben gesund bleiben.
Mein drittes Ziel ist, mein Wissen rund um meine Arbeit weiterzugeben – über Videos und Workshops.

Mein viertes Ziel ist Weiterbildung in NLP und Coaching.
Meine zweite Lebenshälfte soll ganz einfach leicht, schön, lustig, lebendig und freudevoll sein, so wie ich ICH bin!
Ein Hoch auf 2017!

http://beziehungs-investoren.de/blogparade-zielsetzung/

17Sep/16

Mut zum Jobwechsel

Es stellt sich doch die Frage, warum will ich wechseln?
Warum will ich nicht bleiben?
Was sind meine Beweggründe, dass ich mich verändern will?SG1L2334

Für mich waren es meist finanzielle Gründe, dass ich einfach mehr Geld wollte oder brauchte. Aber auch, dass ich andere Arbeitszeiten benötigte, damit ich bei meinen Kindern sein konnte.
Böse Kollegen hatte ich auch, aber ich suchte mir immer Strategien, damit es leichter wurde.
Diese Strategien wendete ich auch immer an, wenn ich wo neu begann.
Meine Witze Strategie: Morgens, gleich zu Beginn einen neutralen Witz erzählen, den ich mir vorher herausgesucht habe.
Auch für schwierige Situationen immer ein Witzchen parat: Es kann ja auch mal streitlustige Kollegen geben.
Mit einem Lachen lässt es sich schwer böse sein!
Ansonsten hielt ich mich immer von negativen Menschen fern. Nur, in der Arbeit ist das oft schwer.

Jeder Neuanfang war eine Herausforderung, verursachte bei mir immer eine schlaflose Nacht, doch ich wusste: Es muss sein! Als alleinerziehende Mutter hat man oft keine Wahl.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in meiner ersten Ehe Sturm angesagt. Meine Kinder waren 3 und 6 Jahre alt und ich brauchte Geld, brauchte Arbeit, musste versichert sein.
Meinen erlernten Beruf als Lebensmittelverkäuferin konnte ich vergessen –  mit den Arbeitszeiten und diesem Verdienst, damit wäre es nicht gegangen. Also suchte ich mir einen Job, wo Geld und Zeit ok waren.
In einer Disco aufräumen am Vormittag oder nachmittags und, wenn es nicht anders ging, konnte ich die Kinder mitnehmen. Der Verdienst wäre wie im Handel, wenn ich 40 Stunden arbeiten ginge.
Da habe ich nicht lange überlegt, angerufen und mich beworben. Ich ging mit der Einstellung hin „Das mache ich mit links, bin ja eh überqualifiziert“. Total selbstbewusst – hahaha – innerlich aber voller Zweifel.  Der Chef sagte mir Jahre danach, es hatten sich über 60 Leute beworben!

Ich, so selbstbewusst, so siegessicher, aber auch, dass ich ihm ganz klar meine Situation dargelegt hatte, war für ihn der Grund mir die Chance zu geben.
Es war ein Knochenjob, aber ein Geschenk in meiner Situation.
Mein Rücken hielt diese Belastung nur ein paar Jahre aus und ich musste mir etwas Neues suchen.
Ich wusste schon von den Ärzten, dass ich diese schwere körperliche Arbeit nicht mehr lange aushalten würde, doch jetzt war ich geschieden, eine Lösung musste her.
Ich bewarb mich bei der Landeregierung. Der Plan war: erst putzen, dann ins Büro. Damals war das eine übliche Vorgehensweise bei der Landesregierung.
Ich ging alles in mir durch: Vorteile des neuen Jobs, aber auch die Nachteile –
Vorteile der alten Arbeit und die Nachteile.
Mir war klar, ich brauchte eine sichere Arbeit (damals war man dann bei der Landesregierung unkündbar). Also Arbeit auch, wenn man nicht mehr so kann, Arbeit auch, wenn man mal länger ausfällt (z.B.: für mich Rücken-OP, wenn es sein musste).

Wieder selbstbewusst, klar in meinen Aussagen, schriftliche sowie mündliche Bewerbung höflich und respektvoll, bekam ich die Chance anzufangen.
Ich war glücklich.
Es war nicht immer leicht, doch ich hatte die Sicherheit; die Sicherheit jeden Monat mein Geld zu haben, das ich für mich und meine Kinder brauchte.

Mit dieser Sicherheit begann ich zu lernen, Kurse zu besuchen, mich weiterzubilden. Ich bekam mein drittes Kind und in der Karenzzeit lernte ich weiter. Leider waren meine drei Kinder nicht gesund und fix arbeiten zu gehen war unmöglich.
So karenzierte ich 6 Jahre und begann dann als Coach zu arbeiten, so wie halt Zeit dazu war. Die Ausbildungen hatte ich, das Werkzeug sozusagen, aber ich hatte Angst, Angst etwas falsch zu machen, Angst jemandem zu schaden, Angst Angst……. doch ich musste ja etwas arbeiten.

So setzte ich mich mit meiner Angst auseinander.

Mir wurde klar, dass es die Verantwortung war, die Verantwortung gegenüber meinen Kunden.
Auch das durfte ich dann für mich lernen und annehmen.
Hinter jeder Verweigerung sich zu verändern, steht eine negative Emotion, die gespeist wird durch negative Erlebnisse.
Leider sind wir aber auch gewohnheitsveranlagt – so haben wir es gelernt, gesagt bekommen und deswegen machen wir genauso weiter;
ohne zu hinterfragen:

„STIMMT DAS DENN?“

„IST DAS NOCH AKTUELL?“

„BRAUCHEN WIR DAS WIRKLICH?“

„WER SAGT DAS DENN?“

Heute – nach 34 Jahren Arbeitsleben – kann ich behaupten:
Ich habe den besten Job überhaupt – Selbständige Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Mutter und Bäuerin.
Das Leben hat mir den Weg gewiesen. Manchmal habe ich mich verweigert, doch dann habe ich mich darauf eingelassen und bin meinen Weg wieder weitergegangen.
Fazit ist, dass jede Veränderung ein Vorwärtsgehen ist, manchmal mit kleinen Kurven, doch es ist Veränderung!

Nur mit Veränderung kommt man vorwärts!

Mut zum Jobwechsel !

24Mai/16

Das ewige Gfrett der Mutter-Tochter-Beziehung

rosenForderungen der Mutter, Annahmen der Tochter, Schuldgefühle auf beiden
Seiten, doch gleichzeitig nicht loslassen können, nicht verzeihen, was
war und das Leben zu dem Preis nehmen, den es gekostet hat.
Verstehen: „Ja, Mama, ich bin wie du, aber auch anders.“
Das Loslassen ist die schwierigste Übung im Leben eines Menschen
·Loszulassen – so zu sein wie die Mutter
·Loszulassen – als erwachsene Frau noch immer die Befehle der Mutter
auszuführen
·Loszulassen -von den Erwartungshaltungen der Mutter, diese erfüllen zu
wollen
·Loszulassen – ein kleines Mädchen für die Mutter oder Mutter für die Mutter zu sein
·Loszulassen – von den alten Verletzungen der Kindheit
·Loszulassen – nicht offen über seine Gefühle mit der Mutter zu sprechen(Natürlich gibt es Situationen wo das nicht gut ist, aber im Normalfall sind offene Worte, liebevoll eingepackt, immer eine Bereicherung im Umgang miteinander)
Loszulassen …

7 gesundeEbenen der Mutter-Tochter-Beziehung
1.Säugling – hier ist die Mutter-Tochter-Beziehung eine Symbiose, man ist eins.
2.Kleinkind – erster Ablösungsprozess, die Eigenständigkeit beginnt
3.Kind – es formt sich immer mehr eine eigenePersönlichkeit
4.Pubertät – man möchte unbedingt sein eigenes machen
5.Junge, erwachsene Tochter – man weiß alles besser (ja auch das gehört dazu!)
6.Erwachse Tochter – vielleicht selbst Mutter, nun ist die Frau
eineeigene Persönlichkeit, diese Frau durfte sich selbst finden und entwickeln, ohne Fesseln. Dann kommt die Zeit, in der man seine Mutter schätzen und lieben kann. Sie ist so wie sie ist.
7.Die Mutter ist alt – die Mutter braucht Hilfe. Eine erwachsen stabile Mutter-Tochter-Beziehung wird auch diesen Lebensabschnitt meistern.

Eine Mutter sieht sich selbst in der Tochter. Der Spiegel des eigenen
Selbst wird ihr vorgesetzt. Das kann oft sehr schwierig sein.
Ein Beispiel: Das Mädchen, die Frau, die Mutter… Macht etwas nicht: “Nein, das mache ich nicht.” Auch o.k., doch im Unterbewussten der Mutter kann das Gefühl hochkommen – „Das hätte ich mich nie getraut!“,
dann sind die Reaktionen der Mutter auch genau so:
“Das kannst du doch nicht machen!” Die negative Spirale beginnt sich zu drehen.

Es sind meist nur Kleinigkeiten der Mutter, die sie nicht aus ihrem Verhalten heraustreten lassen.
Als erwachse Tochter habe ich die Kraft aus der Spirale herauszutreten und meine Mutter so zu nehmen und zu lieben, wie sie ist!
EIN MENSCH – MEINE MUTTER
Genau das Gleiche kann die Mutter tun, heraustreten aus den
festgefahrenen Mustern und Spiegelungen.

LOSLASSEN DER ALTEN VERLETZUNGEN UND NEU BEGINNEN.

Gerne unterstütze ich Sie in diesen Prozess.

24Apr/16

Den Gefühlen hilflos ausgeliefert?

Frauen mit ADHS im Berufsfeld und ihre Emotionen.

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1000 Gedanken im Kopf, Ideen, Vorstellungen, Träume, Erinnerungen, Missverständnisse….
Frauen mit ADHS tun sich schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren, zu fokussieren, bei der Sache zu bleiben, Dinge zum Laufen zu bringen, beständig zu sein oder Aufgaben fertig zu bringen, Ziele zu erreichen, denn die Gefühlswelt fährt Achterbahn. Die Gedanken  beginnen zu kreisen. Entweder verstehen sie vieles verkehrt, sehen die Dinge nicht richtig oder nehmen sie falsch wahr.
Daraus können sich Zwänge und Ängste entwickeln. Meist kommt dann noch durch die nervliche Belastung körperliches Unwohlsein dazu.
Was ist richtig, was ist falsch?
Die Gegensätze bei ADHS machen die Diagnose oft sehr schwer.
Das Wichtigste bei ADHS Frauen ist es, zuerst festzustellen, in welchem Sinn eine Wahrnehmungsstörung bzw. Verarbeitungsstörung besteht.

1.) Ist es das Hören?
Kann sie gut hören, versteht aber nicht?
Versteht sie vieles falsch?
Machen sie  Geräusche  unruhig oder hält sie Geräusche nicht aus?
Fällt ihr zuhören extrem schwer, ermüdet es sie sehr?
Erlebt sie es immer wieder, dass es durch falsches Verstehen Missverständnisse gibt?
Ja, dann weist dies genau auf ein Problem mit dem Hören hin.

2.) Ist es das Sehen?
Sie sieht zwar alles, aber es kommt nicht wirklich an oder nimmt sie ihre  Umgebung extrem genau wahr?
Frauen mit dieser Schwäche oder Stärke sehen und beobachten Dinge, die einem „Normalsterblichen“ nie auffallen würden.
Sie verfügt über eine extrem gute Beobachtungsgabe, die mit Gefühlen unterlegt wird.
Gefühle, Emotionen sind immer mit dabei. Frauen sind so.
Alles muss genau angeschaut werden.
Das kann sehr schmerzhaft werden, denn z.B. wenn ein Gegenüber zuckt, kann das sein, weil ein Haar etwas kitzelt, aber mit Gefühlen unterlegt „zuckt er/sie, weil er/sie mich nicht mag“.
Eine ausgeglichene ADHS-Frau hat gelernt mit ihren Gefühlen gut umzugehen.
Eigentlich ist das das Ziel jeder Frau, die davon betroffen ist, damit sie ihr Potenzial in Freude und Liebe leben kann.

Jeder Mensch ist einzigartig!
Wenn jemand nicht gelernt hat auf seine Emotionen Einfluss zu nehmen, sie zu steuern, ist er/sie den Gefühlen hilflos ausgeliefert. Daher ist es wichtig zu lernen, dass die Emotionen steuerbar sind, dass man bewusst auf die eigene Gedankenwelt Einfluss nehmen kann, also den 5.Sinn zu beherrschen: unsere Gedanken.
Doch wie beherrscht man seine Gedanken?

  1. 1 . Verstehen wo die Schwächen und Stärken liegen, Feststellung der Hauptwahrnehmungsstörung, ist sie auditiv oder visuell
  2. Gedankenkontrolle Lernen, die Gedanken zu kontrollieren (nicht die Gedanken bestimmen das Leben, sondern man bestimmt selbst!)
  1. Zeitmanagement Tagesplan – einen Timer führen
  1. An Zielen arbeiten
  1. Meditationen
  1. Bewusst hören, was der Körper einem sagen will
  1. Alles, was man isst, hat Einfluss auf den Körper und die Psyche

Erst, wenn ADHS-Frauen gelernt haben mit ihren Emotionen umzugehen, sind sie fit für den  Arbeitsmarkt – in jedem Beruf: von der studierten Wissenschaftlerin bis zur Raumpflegerin ist alles möglich.
Frauen mit ADHS sind besonders kreativ, einfallsreich, ideenstark, willensstark, hilfsbereit, großherzig. Diese besonderen Fähigkeiten gehören gelebt!

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade von René Pöpperl. Die Blogparade steht unter dem Thema „Die größten Herausforderungen für erwachsene ADSler und wie man sie meistert https://adsberufe.wordpress.com/2016/03/04/aufruf-zur-blogparade-die-groessten-herausforderungen-fuer-erwachsene-adsler-und-wie-man-sie-meistert/

 

 

 

 

01Feb/16

Schulter-Übernahme von Verantwortung

engerlDu trägst zu viel!

Wen hast du denn auf den Schultern?

Jeder, der Schulterschmerzen hat, kennt diese Fragen. Dann überlegt man hin und her und kommt zu keiner Lösung. Warum wohl?

Nun, die Schultern stehen sicher für übernommene Verantwortung, doch  man muss sich  den ganzen Körper wie einen Baum vorstellen. Wenn es unten im Beckenbereich an der Wirbelsäule schon Ungleichgewichte gibt, wird es sich sicher auch nach oben auswirken. Dann  muss man erst die Glaubensätze und Ursachen für den unteren Bereich lösen ( 5 Artikel davor habe ich davon schon geschrieben –  der Rücken 1,2,3,4,5)

Diese (übernommene) Verantwortung kann sich natürlich auch auf uns beziehen, unsere  Beziehung, unsere Einstellung zur eigenen Person, wie weit sind wir uns eine gute Mutter, Vater, Freund?

Wie weit schauen wir auf uns?

Wie weit sehen wir unsere Bedürfnisse?

Häufig sind wir in Wirklichkeit schon so sauer auf uns, haben so eine Wut in uns, weil wir uns nichts gönnen. Nur auf die anderen schauen –  das glauben wir dann.

Wir schaffen es nicht „Nein“ zu sagen.

Dann geht uns die Galle über, die Leber verspannt und der diffuse Schulterschmerz ist da!

Wir haben uns die Flügel stutzen lassen, die Leichtigkeit des Seins ist nicht mehr gegeben. Unsere Schulterblätter, unsere Engelsflügel,  kränkeln.

Bin ich noch flexibel oder schon in Monotonie gefangen – das zeigt uns das Schultergelenk.

Ja, unser Körper spricht mit uns, wir müssen nur  zuhören!

Erst ist es nur ein leichtes Ziehen, doch wenn wir darüber weggehen, dann  wird es schlimmer und schlimmer – langsam aber stetig.

Es fängt schon montags an: Sch….  Montag ist, mag nicht, will nicht, nein.Warum?Arbeit ist doch Erfüllung, es soll doch Spaß machen etwas leisten zu dürfen, für sein Leben sorgen zu können!

Um vieles leichter ist es, das Leben als Herausforderung in Leichtigkeit und Freude zu sehen.

Dinge nicht immer bewerten zu müssen, alles hat seine Berechtigung, ja und vor allem mich, denn ich bin mir am nächsten. Wenn es mir gut geht, dann geht es meinen Lieben auch gut.

Auch wenn wir in unserer Kindheit gelernt haben zu funktionieren, brav zu sein, anständig, hilfsbereit …..es liegt an mir es zu verändern.

In diesem Sinne freue ich mich auf euer Feedback.

13Jan/16

Bandscheiben = Wasser ?

10648350_886214861491536_2331371970763159181_oDie Bandscheiben sind der Fluss der Emotionen.

Die Wirbelsäule hat die Funktion das zentrale Nervensystem zu schützen.

Wenn ich daran denke, dass alles, was wichtig in unserem Körper ist, das wo ja alles gesteuert wird und am Laufen gehalten wird, knöchern geschützt ist, finde ich die Natur genial.

Natürlich hat die Wirbelsäule auch die Funktion, dass wir gerade gehen können. Die Bandscheiben dienen dazu, dass wir eine Federung haben und nichts eingeklemmt wird. Aber wenn die Bandscheiben abgenützt sind oder eben nicht mehr so funktionieren, was hat das dann mit uns zu tun?

In meinen 5 Artikeln zum Rücken habe ich schon über die Glaubenssätze dazu geschrieben.

Die Bandscheiben sind ein weiteres Mosaikteilchen dazu, ein Zeichen für unsere Gefühle.
Das fängt beim Wasser an –Wasser ist Emotion, Wasser ist Leben. Wir bestehen zu 75% aus Wasser.

Wenn wir nun Wasser ablehnen, lehnen wir Emotionen/Gefühle ab, es ist ein „sich nicht wahrnehmen müssen“.

Wasser leitet Abfallstoffe aus unserem Körper, es befeuchtet unseren ganzen Körper. Durch jahrelangen Wassermangel trocknen wir aus, damit natürlich auch die Bandscheiben und sie  können ihre federnde Funktion nicht mehr ausführen. Irgendwann bekommen wir Kreuzschmerzen, oft sind dann schon Abnützungserscheinungen oder andere schmerzhafte Probleme  gegeben.

Babys lieben von Natur aus Wasser, sie lieben es darin zu baden, sie  werden müde davon. (Gggg gut für die Mama) Schließlich badeten Babys ja auch davor im Mutterleib.

Jeder, der badet, entspannt sich. Im Wasser können wir unsere Gefühle loslassen –  innerlich wie äußerlich. Wasser ist Leben, Wasser ist Emotion. Im Traum bedeutet Wasser ja auch Emotion, ob ich es liebe oder darin ertrinke.

Wasser verhilft unserem Körper zur Heilung,  es hilft uns auch unsere Emotionen/Gefühle wahrzunehmen.

Die Wirbelsäule schützt unser zentrales Nervensystem, dieses ist an unseren Körperfunktionen Bewegung, Nahrungsaufnahme, usw. beteiligt. Die Bandscheiben sind der Puffer dazwischen. Der Puffer für unsere Gefühle, unsere Emotionen. Ohne Wasser – ohne Emotion geht nichts. Ohne Wasser werden wir scheitern. Eine Zeit macht unser Körper ja mit, gggg, die Frage ist nur wie lange.

Die Bandscheiben sind der Fluss der Emotionen.

Anbei eine Buch Empfehlung

Wasser

24Nov/15

Der untere Rücken Teil 2.


IMG_0781Der untere Rücken, die Lumbalregion:
Wenn wir uns unsere Wirbelsäule wie einen Baum vorstellen, so steht der unter Teil für unsere Wurzeln, unsere Ahnen, aber natürlich auch für unsere karmische Vergangenheit.
Der Gleichgewichtssinn zeigt auf, wie ich im Leben stehe, aber auch wie ich mit meinen Energien umgehe und meine Kreativität einsetze.
Vor allem in Zeiten, wo wir viel Stress haben oder wir in veränderten Lebenssituationen sind, bekommen wir im Lendenbereich Schmerzen. Warum wohl?
Wer macht da etwas Kreatives für sich?
Wer schläft da in solchen Situationen genug?
Wer hört da auf seine Intuition?
Wer kann da schon sein Leben genießen?
Wer fühlt sich da wirklich gut verbunden mit seiner Familie?
Ja genau, deswegen haben wir Kreuzweh!
Wenn da
nn noch “der Ischias einschießt”, sehe ich mich total machtlos.
Man versucht mit allen Mitteln Schutz und Sicherheit zu bekommen. Man ist total in seinen Familienmustern gefangen. Leider sind wir Gewohnheitstiere, es soll ja alles so bleiben wie es ist. Der Körper schreit.
Wir haben heute wunderbare Schmerztabletten, einfach die Dosis erhöhen!
(ggggg) Aber irgendwann hilft auch das nichts mehr und wir haben einen Bandscheibenvorfall. Ja und dann liegen wir gerne. Es geht nichts mehr.
Spätestens dann haben wir genug Zeit um nachzudenken.
Muss es denn wirklich so weit kommen?
Der Körper ist die Sprache der Seele!

21Sep/15

Ängste, falsche Infos, richtige Infos, was geschieht gerade?

imageVerunsicherung breitet sich bei uns in Österreich, in Europa, auf der Welt aus!

Wie kann ich mich nicht verunsichern lassen?
Wie kann ich mir treu bleiben?
Was kann ich glauben?
Wie kann ich nicht in die Angst gehen?
Diese Fragen wurden mir in letzter Zeit oft gestellt.
Erstens weiß man ja wirklich nicht mehr wem und was man glauben soll, aber um das geht es hier nicht.
Also was ich tun kann, dass es mir wieder besser geht
1.Übung – sich auf sich besinnen:
Sich seiner Werte bewusst werden, was ist mir wichtig? Über das nachzudenken kann man sich ruhig ein paar Tage Zeit lassen. Sich immer wieder Fragen: sind dies wirklich Werte für mich?
Z.B.: Familie, Freunde, Gesundheit, Ehrlichkeit, Offenheit, Wertschätzung ……………… alle meine persönlichen Werte aufschreiben.
Wenn ich Angst oder Verunsicherung spüre, hinsetzen, ganz allein und in Ruhe fragen: woher kenne ich diese Angst?
Wo in meinen Körper spüre ich sie, wie nehme ich sie war? Was will diese Angst mir sagen? Woher kenne ich dieses Gefühl?
Ist es real oder kommt es vielleicht aus der Vergangenheit? – Alle Gefühle spüren, aufschreiben, sich viel Zeit lassen, dazu vielleicht im Hintergrund eine angenehme Entspannungsmusik.
Die Gefühle, Ängste, die hochkommen, einfach wahrnehmen, richtig fühlen.
Wenn ich nun diese negativen Gefühle spüre, sie da sind und ich genau weiß, dass ich mich zB ungeliebt, ungesehen, unbeachtet …… fühle, dies vielleicht auch mit einer negativen Erinnerung gekoppelt ist, sollte ich mich fragen: Wie kann ich mir ein gutes Gefühl machen? Wie kann ich hier innerlich Frieden machen?
2. Übung Mache eine Entspannungsreise
Ich mache es mir bequem und ruhig, habe mir mindestens 1 Stunde Ruhe eingeplant.
Ich lege mich hin, schließe die Augen. Dann frage ich mich, was für eine Farbe hat dieses negative Gefühl, spüre es, lasse es groß werden und versinke darin, dann schaue ich, was unter der Farbe ist und versinke wieder darin usw. so lange, bis ich innerlich ganz ruhig und entspannt bin, wenn ich an die Ausgangsituation denke
3. Übung
Wenn Übung 2 nicht geht, setze dich hin und schreibe einfach auf, was du dir wünschst, was du brauchst, damit es dir gut geht. Was sagen dir diese negative Gefühle? Hat es wirklich mit der Situation zu tun? Was sagen deine Werte dazu? Mach das ganz alleine nur für dich aus. Lass dir viel Zeit um dir klar zu werden, was dir wirklich Angst macht oder dich störtoder verunsichert.
Hör auf deinen Bauch!
Wenn du wieder in die negative Situation kommst, hör auf deinen Bauch, hör, was er dir sagt, wenn du in der Angst bist; hör, was er dir sagt, wenn du schimpfst; Hör, was er sagt, wenn du Angst hast; hör, was er dir sagt, wenn du Negatives redest; hör, was er dir sagt, wenn du Negatives liest. Schlaf mal über die Botschaft – am nächsten Tag sehen die Dinge meist anders aus. Bleib dir treu! Sei dir deiner Werte, deiner Menschlichkeit bewusst! Hör auf deinen Bauch, werde dir deiner Werte bewusst und handle danach.

4. Übung
Geh in den Wald oder wo du alleine bist und sprich mal laut aus, was dir Sorgen macht, hör Dir zu. Du wirst meist im Reden merken, wo der Fehler liegt. Wenn man es laut ausgesprochen hat, lösen sich viele Probleme auf. Deswegen alleine, weil es soll ja deine Wahrheit sein, dein innerer Frieden wieder hergestellt werden.
Dann schau Deine Liste mit deinen Werten an zB Freundlichkeit, Liebe zur Natur, Familienmensch usw…….was hat das mit der Angst, der Panik zu tun? Muss man da wirklich in die Angst gehen? Stelle dir alle jene Fragen. Gib dir die Zeit und lass dich nicht verunsichern. Schau dir die Nachrichten an – sind sie in ein paar Tagen auch noch so? Gib dir die Zeit dir deiner Werte, deiner Ängste und Schatten bewusst zu werden. Nur so bleibt man standhaft und besonnen in schwierigen Zeiten.
Des Pudels Kern ist es sich seiner Werte und Wichtigkeiten bewusst zu werden. Dann kann man alles entspannter sehen. Es werden dadurch auch besonnen gute Entscheidungen getroffen und man fühlt sich stark und bestärkt darin.
In diesen Sinne wünsche ich uns allen Liebe, Herzlichkeit und Klugheit.
Für weitere Fragen und Hilfestellungen bin ich gerne für euch da!