Alkohol und die Alkoholsucht

Ist in sehr vielen Familien leider allgegenwärtig.
Die Frage aller Fragen: Was kann ich tun das mein Mann, Frau, Mutter, Vater, Bruder, Sohn, Tochter. ……aufhören?

Nichts und doch so viel.

1.) Was sagt der Alkohol als Glaubenssatz aus?

Bei Vorliebe nach leichten alkoholischen Getränken wie Wein und Bier entsteht das Gefühl der Freiheit Leichtigkeit einfach Spaß haben. Als ob man gefühlsmäßig in der Zeit voranschreitet. Man wünscht sich emotional vorwärtszukommen.

Schaut euch doch die Werbung von Wein und Bier an. … Spaß haben und genieße die Freiheit.

Darum ist das genau die große Gefahr, süchtig zu werden.

Der Glaubenssatz sagt: Nimm dir deine Lebensfreiheit!

Der Glaubenssatz unterscheidet sich bei starken alkoholischen Getränken:

Ich muss Radikal in mir, was verändern verbrennen, um mich neu zu finden. Um endlich gut genug zu sein.

Man ist auf der Flucht vor dem eigen ich. Man will sich selbst nicht wahrhaben. Keine Konfrontation mit sich selbst. Nicht Hinschauen warum vieles nicht so funktioniert. Je mehr man von den scharfen Getränken trinkt, desto mehr ist man auf der Flucht vor sich selbst. Am falschen Selbstbild wird eisern festgehalten und versucht um jeden Preis danach zu leben. Doch der Mangel an Selbstvertrauen lässt Sie ständig zweifeln. Denn man findet sich ja nicht gut genug. Nicht gut genug so, wie man ist. Man Misstraut sich selbst und dann natürlich den anderen umso stärker. Das Urvertrauen wird schwächer und schwächer je mehr Sie von dem scharfen Zeug trinken. Die Ungeweinten Tränen über die wirkliche Ursache lassen mich ertrinken. Je mehr Sie trinken, desto mehr halten Sie an den Inneren Bild, fest. Größeres Auto, Haus, Beruf, Erziehung Partnerschaft, Kinder. ….

Die immense Lust nach scharfen Getränken will, Angst und Kummer löschen… ..

2:)Wie zeigt sich der Alkohol Konsum.

1.) Spiegeltrinker:

Der Spiegeltrinker hat immer Alkohol im Blut. Sie halten den Alkohol Spiegel immer aufrecht. Da gibt es Menschen, die trinken morgens 5 Bier und man sieht es ihnen nicht an.

2.) Quartalssäufer, diese trinken Monate lang nichts, aber wenn Sie zu trinken beginnen können Sie nicht mehr aufhören. Manche trinken eine Woche oder länger durch, andere bis sie umfallen.

3.) Frusttrinker da wird bei jedem Frust getrunken. Ärger Büro, Entspannen, Partner spinnt, Stau auf der Straße… Aber auch bei jeder Hochzeit, Geburtstag, weil es so schön ist, weil es so warm ist.… …… Also bei jeder Gelegenheit. Aber immer so dass man nicht mehr stehen kann, sprich, einen totalen Ausfall hat.

3.) Was kann ich tun, um vom Alkohol wegzukommen.

  1. ) Sich selbst ein und Zugestehen das man ein großes Problem hat. Das ist der größte und wichtigste Schritt überhaupt.

2.) Unbedingt zum Arzt gehen, denn wenn ich ein Spiegeltrinker bin. Kann ich nur mit ärztlicher Hilfe entgiften. Es kommt immer darauf an, wie geschädigt ist mein Körper. Der Entzug kann schlimme Körperliche und Emotionale Zustände verursachen. Die sogar Lebensgefährliche werden können. Darum Bitte immer vorher zum Arzt.

  1. ) Psychologen oder Psychotherapeuten. Denn als Alkoholika brauche ich Professionelle. Ärztliche Hilfe vielleicht sogar Medikamente, um über diese Sucht hinwegzukommen.

4.) Systemisch betrachtet ist die Sucht immer ein Folgen eines Verstorbenen im System. Jemand Verstorbenen nach gehen.
Familienaufstellung können dies gut Sichtbar werden lassen.

Im Familiensystem muss alles seine Ordnung haben. Damit auch der Entzug gelingen kann
.

Beispiel: Mann (45 Jahre, Familienvater) trinkt so wie schon sein Vater, Onkel, Opa…. Alle saufen.

In der Familienaufstellung kam heraus: dass sein Urgroßvater sich im Suff tödlich verletzte: Er aber dann keine Hilfe bekam, weil er ja was getrunken hatte. Er bekam nur Missachtung Hochmut bis zur heutigen Zeit. Doch der Urgroßvater hatte aber zu trinken begonnen gegen seine Schmerzen. Und hat den Grundstein für einen erfolgreichen Betrieb gelegt. Davon noch heute die ganze Familie lebt. Diese Missachtung der Ahnen, das nicht Sehen der Not des Urgroßvaters erzeugte ein Energie Feld des Wiederholens.
Nach der Auflösung, ca 6 Monate später konnte der Mann seine Sucht besiegen. Er ist seit 12 Jahre trocken. Davor hatte er schon X erfolglose Versucher trocken zu werden hinter sich.

Frau 39 Jahre: Sie trank 20 Jahre lang abends Wein. Am Schluss schon 2 L täglich ihr neuer Partner wusste von nichts. Sie sagte mir von Anfang an, in unseren Sitzungen ohne Wein kann sie nicht schlafen.

Sie wollte unter keinen Umständen, dass ihr Mann von ihrer Sucht erfährt.
In den Familienaufstellungen (4) waren extreme Verstrickungen mit den Eltern mehrere Totgeburten, falsche Plätze im System einfach sehr viel. Ich begleitete diese Frau, die unter keinen Umständen zu einem Psychologen wollte, gut 1 Jahr. Danach ging Sie für eine Woche in die Klinik zum Entgiften, und als ihr Mann vom Männerurlaub zurückkam, war die Frau wieder Zuhause.

Nun ist Sie 4 Jahre trocken und glücklich in ihrer Beziehung. Ihre größte Angst war es, den Partner zu verlieren und Ihre Eltern zu enttäuschen. Bald darauf hat Sie auch einen neuen Beruf ergriffen.

Ich könnte noch einige Beispiele erzählen.

5:) Was kann ich als Angehöriger tun?

Nichts unter keinen Umständen die Sucht unterstützen. Nicht finanziell, nicht die Arbeit für Sie oder ihn erledigen, nichts ausgleichen nicht für ihn lügen.
Der Spruch, wenn du weggehen kannst, kannst du auch arbeiten. Daran sollte man sich halten. Denn je eher der Alkoholkranke erkennt, dass er ein Problem hat, desto eher wird er sich Hilfe holen.

Wie oft erlebe ich, das ganze Familiensysteme, ein Tuch des Schweigens über die Alkoholsucht eines geliebten Menschen legen. Indirekt unterstütze Sie damit die Sucht. Der Mensch hat gar keine Gelegenheit zu reflektieren. Das er krank ist. Es wird ja toleriert. Keiner sagt was, keiner weiß was, darum wird es schon ok sein.
Nein ist es nicht. Der kranke Mensch muss erkennen, dass es nicht ok ist, was er tut. Nur so hat er auch die Chance auf Veränderung. Gesundung. Wie viele Partner bringen den Alkohol nach Hause zahlen die Rechnungen, weil es sich ja sonst nicht ausgeht. Arbeiten viel, um die Sucht zu finanzieren. In Wirklichkeit wird dann der Partner zum Dealer.

Vielen Angehörigen fällt es schwer Stopp zu sagen Nein zu sagen. Die Partner sehen es auch oft als ein Mangel an Liebe, wenn Sie es nicht tun. Denn nur wenn Sie dem Partner Helfen Unterstützen glauben Sie das das Richtig ist. Sie müssen Ihm Ihr ja helfen. Sie sind Co abhängig. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Hier hart zu bleiben und den Alkoholkranken bei seine Sucht mit allen Konsequenzen es erleben zu lassen bedarf es sehr viel Kraft.

Hier auf sich zu schauen warum bin ich, als Angehöriger es mir nicht Wert das es mir gut geht. Warum und wieso bin ich in die Co Abhängigkeit gerutscht. Vielleicht war auch ein Elternteil von mir süchtig. Gerne rutscht man in solche gleichen Situationen wie in der Kindheit hinein. Doch mit Hilfe kann man alles Lösen und verändern. Doch nur wenn man bereit dazu ist, etwas zu tun.

Oft erlebe ich Frauen und Männer, die in die Sucht gekommen sind, um ihren Partner zu verändern. Denn wenn ich betrunken bin, halte ich ihn/Sie aus. Ich kann ihm/Ihr alles sagen, oder schlafen. …… Großer Irrtum ich verletzte mich nur selbst. Mein Partner muss seine Probleme lösen und ich meine.

Ein Psychologen Psychotherapeut oder ich tun nicht weh, sondern unterstützen Dich und Helfen Dir damit du emotional weiter gehen kannst. Und jeder Schritt ist ein Schritt heraus aus dem Alkohol Problem.



 

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