CIMG0662Firmen gehen pleite oder lösen sich auf. Werden sozusagen nicht mehr gebraucht. Die Nachfrage ist zum erliegen gekommen.
Mancher Arbeitnehmer versteht die Welt nicht mehr.
Er hat seiner Firma das volle Vertrauen geschenkt. Es war doch immer so? Dieser Bruch kommt für viele plötzlich und auf einmal soll alles anders sein?
Ich sage Ja die Zeit ist weitergegangen.
Wir, die Gesellschaft hat sich weiter entwickelt.
Wir leben heute in einer Zeit die von Schnelllebigkeit, Spontanität, Innovation und Information lebt.
Nichts ist heute mehr wie vor 50 Jahren.
Unser Körper schon, doch unsere Einstellungen und der Lebensstil hat sich radikal verändert. Wir leben in einem sehr schnellen und informativen Zeitalter, jeder kann zu jeder Tages- und Nachtzeit jede Info bekommen die er möchte.
Die Technik rast und sie rast mit oder ohne uns.
Doch durch dieses Angebot der Informationen ist so mancher überfordert und gibt seine Verantwortung für sein Leben ab. Z.B. an den Chef, AMS, Staat usw.
Vor 30 Jahren hat der damalige Chef des AMS zu meiner Mutter gesagt: “Lass die Heidi Verkäuferin lernen, denn Menschen im Handel werden immer gebraucht.” Mmhhh Ja und Nein würde ich heute sagen.
Selbstbedienungskassen, automatische Wurstschneidemaschinen, Roboter die die Ware einräumen…. Und so ist es in jedem Berufszweig.
Doch wo führt das hin?
Sicher es sind immense Arbeitserleichterungen, doch die Arbeit macht die Maschine. Der Mensch wird nicht mehr in dem Ausmaß gebraucht.
Nur durch Wissen, Einfallsreichtum, Eigenverantwortung können wir in der heutigen Arbeitswelt bestehen. Früher hat man bei einer Firma gelernt und dann gearbeitet bis zur Pension. Heute wird es erwartet das der Lehrling nach der Ausbildung sich was neues sucht. Ein Arbeitnehmer soll viele Erfahrungen haben.
Wie kann ich in der Zeit bestehen? Was kann ich tun?
Als erstes würde ich sagen, vertraue ich mir so viel, das ich das Selbstbewusstsein habe, was neues zu lernen oder mich weiterbilde im dem was ich mache? Oder gar etwas ganz neues wage? Kann ich auf mein Bauchgefühl hören? Verstehe ich mich? Weiß ich wirklich was mir gut tut? Kenne ich die Sprache meines Unterbewussten?
Denn schließlich soll ich ja 40 Jahre arbeiten und vielleicht auch mehr. Das aber schaffe ich nur wenn ich mit Freude ein gutes Gefühl habe, mit dem was ich 40 Jahre lang mache bzw. lebe.
Die Frage stellt sich : Arbeite ich um zu Leben oder Lebe ich um zu arbeiten?

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