Monthly Archives: Juli 2017

27Jul/17

Schwiegermütter/Schwiegerväter, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne

Teil 1 von 3
Das „Schwiegermonster“ (ich bin auch eines), die liebe Schwiegermutter
Wenn die Kinder flügge werden, einen neuen Partner bekommen, sich alles
verändert (und das kann manchmal sehr schnell gehen), wird oft alles auf den Kopf gestellt. Als Schwschwiegerelterniegermutter ist jetzt auf einmal alles anders.
Der Sohn/die Tochter ist schwer verliebt und nur mehr der Schatz macht alles richtig, Dinge, Rituale – alles soll sich verändern.
Vielleicht hat man früher regelmäßig zusammen gegessen, Dinge zusammen gemacht, gemeinsam etwas unternommen.
Vielleicht will das verliebte Pärchen das jetzt nicht mehr oder anders.
Vielleicht will das Pärchen jetzt andere Rituale oder alles verändern …..
Vielleicht ist der/die Partner/Partnerin ganz anders als die
Schwiegermutter sich das vorgestellt hat oder vielleicht ist er oder sie
viel zu früh da, aber auch zu spät.
Vielleicht ist der oder die zu hässlich, zu hübsch usw.….
Nach außen kann es viele Gründe geben, doch in Wirklichkeit ist es nur einer:
Die Schwiegermutter (der Schwiegervater) will sich nicht verändern.
Das kann viele Ursachen haben:
·Sohn/Tochter ist in der Partner-Rolle (Schwiegermutter/Schwiegervater hat keinen Partner oder Kind ist in dessen Rolle gerutscht)
·Man möchte, dass das Kind all das macht, was man sich selbst verwehrt hat – Partner, Beruf, Freizeitgestaltung
·Man hat nicht Losgelassen, sieht das Kind noch als Kleinkind oder Jugendlichen.
·Karmische Verbindungen, die das verhindern (Vorleben)
·Systemisch falscher Platz (Großeltern, Bruder ….)
·
Doch, was gibt es Schöneres, als eine Familie, die wächst, wenn noch ein Kind dazu kommt.
Aber alles braucht seine Zeit
·sich kennen lernen
·sich vertrauen lernen
·sich an einander gewöhnen, akzeptieren und lieben lernen
Wenn nun das Schwiegermutter/Schwiegervater-Kinder-Problem besteht und
man es einfach nicht schafft, sich auf die neue Situation einzulassen, damit etwas Gutes, Neues entstehen darf oder die alte, negative
Situation sich nicht verbessern lässt, was kann man selbst tun?
Mal ehrlich zu sich selbst sein und schauen:
1.Behandle ich mein Kind wie meinen Partner/meine Partnerin?
2.Darf mein Kind ein eigenes Leben führen oder muss mein Kind über alles Rechenschaft ablegen?
3.Wie alt ist mein Kind in meinen Augen? 15 Jahre? Gggggg (Leider ist
das oft der Fall -vor allem bei Söhnen, denn das ist ja auch für den
Sohn bequem, Wäsche waschen, kochen etc. – warum nicht, wenn die Mama das macht)
4.Möchte ich, dass es mein Kind besser hat als ich, darum soll er/sie das machen, was ich nicht konnte/durfte?
5.Bin ich vielleicht nur mehr mit meinem Partner/meiner Partnerin wegen des Kindes zusammen?
6.Habe ich vor irgendetwas große Angst/Furcht, weiß aber nicht warum?
7.„Spür nix, merk nix“ nur die Situation ist schlimm!
Punkt 1-5 kann ich oft nur durchs Verstehen lösen:
Mediationen z.B. Power Relax oder Robert Betz …. können gut helfen,
auch  Klopf-Übungen helfen bei der Lösung.
Sollte das alles nicht helfen, rufen Sie mich bitte an!

Für 6 +7 brauchen Sie sicher Hilfe, ich bin gerne für Sie da

18Jul/17

Die Schafgarbe und die Unentschlossenheit

Wenn man die Schafgarbe betrachtet, wo und wie sie wächst, sieht man, wie universell sie ist. Sie stellt keine großen Ansprüche. Sie wächst fast überall. Wenn man sie nicht abschneidet oder abmäht, kann man die Schafgarbe noch im Spätherbst im trockenen Gras sehen. Ihr Duft ist herb, nicht unbedingt für die Blumenvase geeignet. In vielen Heilbüchern wird sie ganz vergessen, was ich persönlich sehr schade finde, denn für uns hier ist sie sehr wichtig.

Wann brauchen wir die Schafgarbe?
Wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht.
Wenn uns eine Situation emotional fertig macht, wir das Thema kennen und es uns nicht mehr gut tut; Wut kommt auf, aber ganz trauen wir uns noch nicht, wir sind noch unentschlossen.

  • Die Schafgarbe:Beruhigt unsere Mitte
    Leber- und gallenreinigend
    Desinfiziert
    Entzündungshemmend
    Krampflösend

In Verkühlungstees aus der Apotheke ist auch Schafgarbe enthalten, aber auch bei Leberreinigungstees, Stoffwechseltees.
Wenn wir verkühlt sind, sagt ja schon unser Körper: „Ich habe die Nase voll! Ich bin schon ganz schleimig …ich huste dir was, die Situation macht mich krank.“
Die Leber reagiert ja immer mit, sie muss den ganzen Tag alles filtern, reinigen. Wenn wir Wut in uns haben, stagniert die Leberenergie und es wird nicht mehr so gut gefiltert.
Darum schaut ja jeder TCM-Mediziner immer auf die Zunge, denn da sieht man sehr schön, was unsere Leber macht. Je nach Zungenbelag sieht man den Zustand der Leber, ob zu viel oder zu wenig Energie da ist, denn beides tut uns nicht gut.
Die Schafgarbe entspannt uns und unsere Leber, sowie unsere Galle.
Ich persönlich liebe Leberwickel.
Ich sage immer: „Unsere Haut trinkt mit!“ Der Wickel bringt die tollen Stoffe, ohne dass es durch den Magen geht, direkt an die Stelle, wo der Körper es braucht.
Früher wurden viel mehr Wickel gemacht, man genoss es zu liegen, nahm sich die Zeit für sich und die wohltuende Energie der Pflanzen.

Aber natürlich auch als Tee, Tinktur oder auch Urtinktur ist Schafgarbe sehr gut.
Ein Schafgarbenölauszug verrichtet schnell und effektiv seine Arbeit.
Z.B.: Bei Regelbeschwerden einfach den Unterleib einschmieren, denn die Schafgarbe ist auch krampflösend. Es entkrampft die Situation, bei jungen Mädchen, die endlich erwachsen sein wollen, oder unerfüllter Kinderwunsch – wie auch immer die Unentschlossenheit ist.
Es bringt mich ein Stück weiter. Macht mir ganz sanft den Weg bereit, mich aus der Situation zu befreien.
Die Unentschlossenheit ist der heutige Zeitgeist!
Sollen wir das tun oder jenes?
Es ist ja alles da.
Ja nichts falsch machen, aber fest in der Kritik sein, was andere falsch machen.

Wie die Pflanze selbst, wo das Kraut im späten Herbst schon lange abgestorben ist, findet man sie noch getrocknet im dürren Gras, fest und krautig, als ob uns die Pflanze sagen will: „Ich bin schon tot, aber noch nicht ganz.“ ……. unentschlossen gggg

Frisch getrocknete und frisch geerntete Pflanzen im Frühsommer haben natürlich die meisten Inhaltsstoffe, am meisten ätherische Öle.
Die Natur bietet uns genau das an, was wir brauchen.
Natürlich kann man das Öl auch im Bereich der Leber einmassieren wie die Wickel.
Jetzt ist die beste Zeit, Schafgarben zu sammeln und zu trocknen oder auch Ölauszüge zu machen.

Seid nicht unentschlossen, holt euch die Schafgarbe!
Bei Fragen schreibt mir bitte.

Eure Heidemarie Schwaiger-Färber

https://www.leben-schwaiger.at/aengste-falsche-infos-richtige-infos-was-geschieht-gerade/

07Jul/17

Eigener Anbau und selbst kochen

IMG_3772Warum ich so viel selber koche und mir so einen riesigen Garten zulege? Das macht ja wahnsinnig viel Arbeit!
Das werde ich immer und immer wieder gefragt.
Nun, hier meine Gründe:
Der Wichtigste ist – und das ist auch die Triebfeder für mein ganzes Forschen – gesund zu sein!
Ich hatte „1000 Allergien“, ein Zelt für „Allergiefreies Schlafen“ wurde mir von der Klinik nahegelegt, die Ärzte wollten mich mit 32 Jahren operieren und dann in Invalidenrente schicken; Fruktose- sowie Histamin-Unverträglichkeit. Ja, das alles quälte mich.
Oder, als mein erstes Kind durch sein Asthma keine Luft bekam … so begann alles.
Ich bin selbst für meine Gesundheit verantwortlich!
Was nützen mir die besten Therapien, Kräuter, Säfte, Medizin, wenn ich die ganzen künstlichen Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Duftstoffe, Konservierungsstoffe, usw. esse?

NICHTS!
Durch diese werde ich kränker und kränker.
Leider ist es fast unmöglich wirklich naturnahe Nahrungsmittel zu kaufen, und wenn man sie bekommt, dann haben sie einen Preis, der es logisch macht, selbst anzubauen.
Ich habe ja den Platz und die Möglichkeiten.
Ich ernähre mich zu 90% von meinem Angebauten und Gekochten.
Sicher gehe ich auch zu McDonald’s, aber vielleicht einmal im Monat. Auch liebe ich es einmal pro Woche Frühstücken zu gehen. Wenn ich wo eingeladen bin, sage ich nicht „Nein“. Ich denke dann auch nicht darüber nach, denn man lebt nur einmal.
Mittlerweile habe ich nur mehr drei Allergien: Hund, Katze und Hausstaubmilbe und sonst nichts mehr. Auch das werde ich noch loswerden.

Es hat sich alles gelegt. Sicher gibt es Schwachstellen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, doch mir geht es sooo gut.
Auch kann ich sagen, dass das Asthma meines Sohnes mit 10 Jahren ausgeheilt war – das ist jetzt 23 Jahre her.
Darum koche ich selbst, baue an, forsche weiter über gesunde Lebensmittel und Zusammenhänge des Körpers.
Kochen, Garten, Menschen, Forschen, Erfahren – das ist zu meiner Leidenschaft geworden. Ich freue mich immer riesig, wenn ich wieder jemanden mit meiner Leidenschaft infiziert habe.
Denn es ist eigentlich so einfach gesund zu bleiben.
Aber: es ist nicht einfach, wieder gesund zu werden.
Darum, meine Lieben, tue ich mir das an!
Und in Zukunft lasse ich euch mehr an meinem Garten und meiner Küche Teil haben.

Leider ist viel altes Wissen verloren gegangen. Vieles ist keine Hexerei, kein Geheimnis und gar nicht schwer.
Denn Körper, Geist und Seele gehören zusammen.
Außerdem ist meine Gartenarbeit für mich extrem befriedigend, danach bin ich immer total relaxt und entspannt!
Ich liebe es!