Partnerschaftlicher Respekt! 2.Teil

15 Jun 15

IMG_3336Partnerschaftlicher Respekt!Was kann ich tun, wenn der Respekt in der Partnerschaft verloren
gegangen ist, wenn man nur mehr miteinander schimpft, sich beschimpft, nörgelt, jammert, raunzt, unglücklich ist, vielleicht sogar nur mehr schweigt? Einen sein / seine PartnerIn nur mehr stört?

1)Was macht das mit mir?
2) Was macht das mit meinem/meiner PartnerIn?

1:) Man ist unzufrieden – meist wegen etwas ganz anderem, nur man sagt
nichts mehr und lenkt die Aufmerksamkeit auf etwas, über das man nörgeln
kann oder nichts mehr sagt.
Dieses Schweigen dient doch nur zur Bestrafung beider! Selbst weiß man
nicht, wie man was sagen soll, aber das Gegenüber soll auf jeden Fall
leiden. Durch dieses Verhalten geht der Respekt gegenüber dem/der
PartnerIn verloren. Wenn man seinen Gedanken zuhört, merkt man, dass man
sich selbst sagt …er/sie weiß das nicht. Ich muss ihr/ihm das schon
wieder sagen – in der Situation ist er/sie zu
dumm/naiv/stur/einfältig/blöd/unwissend/kann nicht usw. – eben respektlos
2:)was macht das nun mit meinem/meiner PartnerIn? Er/sie versteht
vermutlich die Welt nicht mehr. Wenn man über Tage/Wochen schweigt,
verletzt dies zutiefst. Das Gegenüber fühlt sich ausgeschlossen, allein
gelassen, hilflos! Man kann über ein Problem, das es ja geben muss,
nicht sprechen. Man ist ausgeschlossen vom Partner/ der Partnerin. Wenn
mein/e PartnerIn ewig nörgelt, nie ist etwas in Ordnung ist, dann
speichert sich im besten Fall ab, sie/er ist ein/e NörglerIn – er/sie
kann nicht anders. Ich hör nicht hin. Aber es kostet Nerven, es
verletzt immer ein wenig. Dadurch wird systematisch die Liebe zerstört.
Auch hier verliert man mit der Zeit den Respekt.
Denn Respektloisigkeit in der Beziehung ist der Tod der Liebe.
Was tun?
1.) sich selbst bewusst machen, was will ich wirklich, was stört mich
wirklich, was wünsche ich mir wirklich von meinem/meiner PartnerIn? Was
glaube ich, dass ich nicht tun oder machen darf in der Partnerschaft?
Sich seiner Wünsche und Träume bewusst werden, seine persönlichen Werte
überprüfen.
2.)Sich dann für einander Zeit nehmen und das Thema ansprechen: Schatz
in unserer Beziehung hat sich eine Unsitte eingeschlichen. Bitte nimm
dir Zeit, dass wir es in Zukunft besser machen. 3.) dann sich wirklich
Zeit nehmen und über alles sprechen!
4.) wenn das sprechen schwer fällt, gibt es eine schöne Übung, wie man
sich wieder annähern kann. Ein Partner fängt an und schreibt
seinem/seiner PartnerIn einen Brief, in dem steht wie seine Gefühle zu
ihr/ihm sind, was er/sie sich wünscht und wie er/sie in der letzten
Woche verschiedene Dinge empfunden hat. Das gibt man dann seinem/seiner
PartnerIn, diese/dieser darf aber nichts dazu sagen – schläft quasi
darüber. Dann lässt man mindestens 3-5 Tage vergehen. Anschließend darf
mein Gegenüber mir sagen, was er/sie zum Brief denkt und fühlt . Du
sagst nichts dazu, sondern schreibst ihr/ihm einen Brief, in dem steht,
was du dir in der Partnerschaft wünschst, deine Gefühle zu ihm/ihr. Wie
du ihre/seine Worte verstanden hast, verstehst und empfindest, wie
deinen letzte Woche war in bestimmten persönlichen Situationen. Dann
nach 3-5 Tagen wieder das Gleiche: diesmal sprichst du und sie/er hört
zu. Wieder neuer Brief….. Es dürfen aber keine Beleidigungen oder
Anklagen in den Brief geschrieben werden, es soll nur um die eigenen
Gefühle gehen. Immer so hin und her. So kann man sich seiner Gefühle
bewusst werden und sich wieder annähern. Das Ganze kann über viele
Monate hin und hergehen. Aus meiner Erfahrung sind es max 4-8 Briefe,
bis man wieder gut miteinander kommunizieren kann. Was gibt es Schöneres
als sich respektvoll und liebevoll zu begegnen.
3.) wenn es persönliche Punkte gibt wie unbegründete Eifersucht oder
verschiedene Ängste, persönliche Themen, die einem die Beziehung schwer
machen oder meinem /meiner PartnerIn – ich bin gerne für euch da, ruft
mich an oder schreibt mir.

Eure Heidi Schwaiger-Färber

Respekt im Beruf – Teil 1

1 Jun 15

SG1L2774Ich finde der Respekt unter den Menschen ist verloren gegangen.
Das fängt im Berufsleben an.
Große Handelsfirmen geben ihren Mitarbeitern vor, wann Sie auf die Toilette dürfen. Jeder Handgriff ist durchoptimiert. Im Handel ist es üblich griffbereit zu sein. Da weiß eine Angestellte nicht, wie Sie morgen arbeiten muss. Wenn ein Angestellter oder Arbeiter 2x hintereinander bzw. zweimal im Jahr krank ist, wird er gekündigt. Sicher eine Firma muss gewinnorientiert arbeiten, doch ich finde das alles hat schon den Charakter der Sklaverei.
In solchen Firmen arbeitet man nicht gern. Man tut was man tun muss, aber keinen Handgriff mehr.
Man hat den Respekt an den Arbeitgeber verloren.
Entweder arbeitet die Firma noch im alten Stil der strengen Hierarchie oder wo man sieht, dass es den Angestellten und dem Firmenkapital gut tut, im amerikanischen Stil, der durch ein Miteinander und gegenseite Wertschätzung bzw. Respekt arbeitet.
Aber wie schaut es aus wenn man freiberuflich z.B. als Direktberater arbeitet?
Hier ist das lustig zu beobachten …denn ist nicht besser.
Hier bekommen die Berater regelmäßig „du musst, nur so geht’s, Druck und noch mehr Druck.”
Doch gerade hier in dem Geschäft wäre Respekt vor dem Menschen, der ja lernt, so wichtig.
Denn alleine dass jemand Schulung kommt und sich bemüht verdient Anerkennung.
Jeder dieser Menschen gibt sein Bestes und so gut er kann wird er sich verbessern.
Ich finde nach jeder Schulung und nach jedem Seminar sollte sich jeder der Anwesenden gut gestärkt und voller neuer Ideen fühlen. Denn daran sieht man das die Schulung gut war. Denn gerade im Direktvertrieb arbeitet man meisten noch hauptberuflich wo anders. Da hat man Druck und Respektlosigkeit genug.
Ja leider geben aber genau diese Menschen dann den Druck weiter an ihre Kunden. Der Kreislauf des Versagens ist gegeben. Der Kunde akzeptiert keinen Druck er kauft wo und wann er will. Er möchte für sein Geld respektvoll wahr und angenommen fühlen.
Druck erzeugt Gegendruck.
Respektlosigkeit erzeugt Respektlosigkeit.
Druck und Respektlosigkeit machen auf Dauer krank.
Steigt aus, aus dem Rad der Respektlosigkeit. Sucht euch Menschen die euch Respektieren, Firmen die euch schätzen und Direktberater die eure Stärken stärken. Die euch menschlich unterstützen damit ihr wirklich erfolgreich werdet. Jeder auf seine Art.