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13Nov/19

Advent Advent die Panik rennt.

Heuer wünsche ich mir richtig schöne Besinnliche Weihnachten. Mit all meinen Kindern und Enkelkinder. Gemütliches zusammen zu sitzen, Harmonie einfach schön.
Sich die Zeit nehmen für Menschen, die einen Wichtig sind. Familie genießen. Was Leckeres kochen alle meine Lieben verwöhnen.

So denke nicht nur ich, sondern fast alle Menschen, die ich kenne. Doch leider ist meist das Gegenteil der Fall. Aber warum sind denn immer zu den Feiertagen Streitereien?

Viele Mamas und Papas sind bist du Weihnachten fix und fertig. In den Firmen steht der Jahresabschluss an viele gehört noch im alten Jahr fertig gemacht, erledigt. Beruflich ist meist auch Hochsaison.
Wir Frauen und Männer wollen das das Haus gut geputzt ist. Leckere Kekse und allerlei wollen wir in der Küche zaubern.
Schöne Dinge für unsere Lieben besorgen und,und,und,…..

Doch heute arbeiten die Mamas haben Doppelbelastungen und das Wird nicht gesehene. Im Kopf haben wir immer noch das Bild eine Frau muss das doch schaffen für all ihre Lieben ein schönes Fest zu Organisieren. Doch 40Std arbeiten gehe und eine Familie ist zu viel, um es allein zu schaffen. Darum sind bis zum Fest alle unsere Energien aufgebraucht und in Wirklichkeit wollen wir nur mehr ins Bett.
Dann sagt einer ein Falsches Wort und unser Nerven reisen. 

Manchmal so wie es leider auch bei mir war wurde in meiner Kindheit zu Weihnachten viel gestritten die schlimmsten Erlebnisse waren zu den Feiertagen. Das hat in mir viele Anker Stempeln Traumata wie auch immer man dazu sagen mag verursacht. Das wirkt sich bei jeden anders aus. Bei mir war es so, ein Beispiel: „Wenn ein Mann gesagt hat“ Türe zu“ ist in mir der Puls auf 100 gestiegen in dem Moment hätte ich den Herren am liebsten auf den Mond geschossen.
Warum war das so war, nun mein Stiefvater hat jedes Mal gebrüllt bevor es zum Eklat kam:“ Tür zu“ gebrüllt und jedes Mal, wenn ein Mann das gesagt hat wurde ich unbewusst an das erinnert und Alte Gefühle Angst Panik war sofort da.  Das nennt man Trigger! Triggerpunkte oder Anker können durch Worte, Gerüche, Berührungen, Bilder ausgelöst werden.
Viele Menschen haben solche Triggerpunkte an den Weihnachtstagen. Denn nicht nur wir sind gestresst nein das waren auch schon unsere Eltern. Kein Mensch ist perfekt.

Wenn ich durch meine Hypnosen -Rückführungen die Menschen zu erlebten Triggerpunkte hin führe kommen genau diese Erinnerungen hoch. Wie der Papa die Mama verletzt und das kleine Kind Angst hatte und das kleine Kind verknüpft es nun mit Weihnachten: „Weihnachten ist schlecht“. Da verletzt der der Papa die Mama und ich habe Angst, bin hilflos und darum ist Weihnachten schuld. Weihnachten beutete zb für das Kind ich muss Angst haben oder besonders vorsichtig sein oder Weihnachten wird nur gestritten……
So einfach ist unser Unterbewusstsein. Als Erwachsene kann ich mich Bewusst mich zwar nicht mehr daran erinnern aber zu Weihnachten bekommt man dann immer ein Blödes negatives Gefühl.

Oder der Klassiger als Kind bekommt man Geschenke freut sich riesig darüber und die Eltern meinen es nicht Böse aber leider passiert das wirklich sehr sehr oft.“ Jetzt haben Mama und Papa dir das gekauft und dafür haben wir wirklich unser Letztes gegeben damit du eine Freude hast“ Schlechtes Gewissen stellt sich ein und das Kind hat keine Freude mehr an Geschenken denn es wurde gekoppelt mit schlechten Gewissen. Wenn ich nun Erwachsen bin und ich mich gar nicht mehr erinnern kann und dann bekomme ich  ein Geschenk –schlechtes Gewissen stellt sich sofort ein ich muss es zurück geben oder ich darf es nicht annehmen……..Gefühle sind bei jeden etwas anders aber im groben läuft es genauso.

Was kann ich jetzt tun damit Weihnachten gelingen kann?

1: ) Sich selbst zu hinterfragen fragen ob es solche Triggerpunkte trägt ?
Wenn ja, dann was dagegen tun. Manches Mal reicht es zu Wissen und zu beschließt das Alte gut sein zu lassen, denn es ist ja Vergangenheit und hat mit heute nichts zu tun.

In das schlechte Gefühl hineinlaufen aber min 1std bis den negativen Druck auslässt. Quasi den negativen Gefühlen davonlaufen. Es ist zwar kein davonlaufen aber durch die Bewegung löse ich langsam die Triggerpunkte.
DR. Ulrich Strunz beschreibt dies sehr schön im Buch jeder kann Laufen lernen.
Dies geht natürlich auch mit jeder Art von Bewegung wo ich schwitze und mein Puls gut rauf geht.

Wenn es nicht gelingt oder gleich bin ich oder andere gerne für Sie da um ihre negativen Prägungen, Trigger zu lösen.

2.) Listen machen.
Feiertage Planen
Freizeit, Ruhe Entspannung alleine oder mit Familie   
wer mit wem und wo gefeiert oder zusammengesetzt wird.
vielleicht kann man auch Familie, Freude zusammenlegen.
Speiseplan
Einkaufsliste
Geschenke Liste
Besorgungen machen Zauberwort Verbinden  
Backen was brauche ich und wann mache ich es?
Putzen (Zauberfrage: was für Auswirkungen hat es auf meine Zukunft, wenn dies nun nicht geschieht? ……..nichts! Dann lass ich es. Das erleichtert ungemein)
Denn ein guter Plan ist die halbe Arbeit.

3.) Plane ich oder werde ich verplant.
Denn wie oft werden wir einfach eingeteilt Mama, mach das, hol das, du hast es immer schon gemacht…Hier gilt es auch Stopp zu sagen und die Liebe Familie mit einzubeziehen.  Rechtzeitig Dinge, Arbeiten in Auftrag zu geben dann wird vieles leichter.
Delegieren ist das Zauber Wort. Um Hilfe bitten.
Sich jetzt zusammen setzten und das Projekt Weihnachten mit der ganzen Familie planen.

In diesen Sinne Wünsche ich Ihnen ein Wunderschönes Fest mit ihren Lieben.



 

 

 



29Nov/18

Warum soll ich mich Bewegen?

Letztens im Fitnessstudio war ich so richtig sauer, richtig böse auf einen lieben Menschen. All meine Energie ließ ich an den Geräten aus, powerte mich so richtig aus, blieb aber immer mit den Gedanken bei dem Thema, das mich so ärgerte.

Nach etwa 60 Minuten hatte ich die Erleuchtung, kam dahinter, was mich wirklich nervte, warum mich das so aufregte.
Wie üblich war es wieder eine negative Erfahrung aus meinem Leben, wo ich nicht handeln konnte. Nun im Studio überlegte ich mir, nachdem ich meinen Ärger losgeworden war, eine Strategie wie ich dieses Mal anders, aber doch wertschätzend handeln konnte. Danach klärte ich ohne große Aufregung mit der Person das Problem.

Habt ihr gewusst, dass ganz viele schlaue Köpfe, ob Darwin, Einstein, Holms… sich bewegten, wenn sie denken mussten oder Probleme versuchten zu lösen.
Zurzeit lese und arbeite ich mit dem Buch von Robert Dilts „NLP 2-die neue Generation“. Der Satz daraus:
„Geist ist Bewegung und Weisheit und Intelligenz gehen aus dieser Bewegungsqualität heraus.“

Ja, so ist es. Ich kann jedem nur empfehlen, probiert es aus. Wenn ihr Sorgen habt oder ihr müsst über etwas nachdenken, bewegt euch hinein.
Nehmt euch die Zeit und ihr werdet sehen, dass viele Sorgen und Gedanken sich super auflösen, man eine Lösung findet. Wenn man sitzt und grübelt, werden oft aus Kleinigkeiten Berge, Berge von Problemen. Der Geist gehört bewegt, von einer anderen Seite betrachtet. Viele unserer Problemverhalten beruhen auch auf dem Verhalten, dass wir immer gleiche Bewegungsabläufe haben. Das speichert unser Körper und wenn dann eine Situation auftaucht, die daran erinnert, verfallen wir soft in das Muster und spüren die alten negativen Gefühle.

Man kann das Ganze gut umdrehen, indem man sich hinein bewegt. Natürlich sollte die Bewegung, die man macht, Spaß machen und gut tun. Boxen mit Karpaltunnelsyndrom oder Laufen mit kaputten Bandscheiben … ist Blödsinn.

Bitte, wenn ihr das macht, achtet auf euren Körper und macht euch damit nicht kaputt. Wenn ich nun ein Sitzer, ein Couchkönig bin und anfange, mich zu bewegen, sind Spaziergänge alleine, ohne dass ich mit jemandem rede, ideal, nur ich und meine Gedanken. Schritt für Schritt raus aus meinen alten Mustern.

Mein Mann und ich lieben das Wandern. In der schönen Jahreszeit sind wir viel unterwegs. So ein Tag am Berg ist für mich wie Urlaub, danach bin ich innerlich ruhig und fühle mich fit und entspannt.
Natürlich habe ich ein Raster des Denkens in mir, um den Mustern auf die Spur zu kommen.
Übung:

  • Lass durch Bewegung die Wut oder den Ärger raus. Bewege dich ganz bewusst in den Ärger hinein. Zum Beispiel geh am Laufband oder in der Natur so schnell, dass du zu schwitzen anfängst, der Puls muss rauf. Denk die ganze Zeit an das, was dich ärgert, nicht verdrängen, sondern ganz bewusst kommen lassen.
    Hier darf man nicht aufhören, das gehört dann unbedingt abgegangen, gelaufen, bewegt. Das kann auch schon mal bis zu 2 Stunden dauern. Danach hat man aber einen klaren Gedanken und kann das Problem nüchtern betrachten. Mit Wut im Bauch ist das unmöglich.
  • Was für ein negatives Gefühl spüre ich wirklich in mir?
    Zum Beispiel: Demütigung, Ablehnung, Einsamkeit, Missachtung, Trauer …….
  • Dann frag dich: Woher kenne ich diese Situation?
    Erinnert mich die Situation an vergangene Erlebnisse?
    Wann habe ich das schon erlebt? 
  • Wo begann all das?
    Such den Anfang! 
  • Solltest du dann wieder Wut oder Ärger spüren, musst du dich wieder hinein bewegen, bis du wieder klar denken kannst.
     
  •  Danach frag dich, wie könntest du jetzt anders handeln oder wie würde jemand, den du wertschätzt, in einer solchen Situation handeln?
    Man kann von Vorbildern gut kopieren, lernen, sie nachmachen.
    Im NLP sagt man dazu Modellieren.
    Es sind ja nur unsere Gedanken, die feststecken.

Nach der Bewegung zum Stress rauslassen, kann man auch beschließen: „Ich ärgere mich nicht mehr, das lasse ich dort. Ich schaue auf mich und Punkt.“ So wie es halt in der Situation passt.
 

Gerne könnt ihr mir schreiben, vielleicht auch wie ihr mit Stress und Ärger umgeht.
Eure Heidi Schwaiger