Krankheit und was will mein Körper mir sagen?

16 Juni 19

Die vergangene Woche war die härteste Woche in meiner beruflichen Laufbahn.

Ich begleite Menschen oft Jahrzehnte. Wenn es ihnen gut geht, höre ich nichts und das ist gut so, freut mich von ganzem Herzen.
Letzte Woche hatte ich in meiner Praxis vier Menschen mit Krebsdiagnosen. Natürlich sind alle Personen in ärztlicher Behandlung. Ich mag meine Kunden von ganzem Herzen und wünsche mir für jeden Einzelnen Gesundheit und dass jeder von ihnen glücklich ist.

Selbstverständlich muss man immer beachten, dass Körper, Geist und Seele in Einklang sein müssen.
Doch was will denn nun die Seele dieser Personen sagen?
Wenn man eine Seelenanteil-Aufstellung macht, wird sichtbar, dass die Seele gehen möchte.
Natürlich nehmen diese Personen es am Anfang nicht bewusst wahr.
Der Verstand sagt: „Nein, ich will leben.“ Aber unsere Seele will nicht mehr.
Jeder Körperteil hat eine andere Bedeutung. Dazu einige Buch empfehlung Luise Hay, Christan Beerland, Rüdiger Dahlke, Kurt Tepperwein oder auch Antonia Peppler, Rosina Sonnenschmidt

Sie schreibt, dass z.B.  dass die Brust für Spannungsverhältnisse zwischen Sexualität und Lust sowie der weiblichen Versorgungsaufgabe steht, wenn sie ernsthaft krank ist, zwischen individuellen Ansprüchen und Tradition. Störungen in diesem Bereich verweisen auf tiefe Enttäuschung und unbewusste, manifestierte Verhaltensmuster in der Partnerschaftsthematik sowie Verletzungen der gegenseitigen Erwartungen…. Wenn nun das Ganze kippt, entstehen Zorn, Trotz, Schuldzuweisungen, Abhängigkeiten……

In der Seelenanteile-Aufstellung gilt es anzuschauen, wo das Problem liegt und es zu lösen, sich selbst allein auch zu lieben, raus aus Abhängigkeiten und rein in die Freiheit.

Lunge: Sie steht für das Geben und Nehmen der Menschen untereinander.
Einatmen beutet das Leben in sich aufnehmen, ausatmen dem Leben etwas zurückgeben.
Bei Krebs ist das alles mit Zorn und Wut vergiftet.
Natürlich kann unsere Seele auch so verstrickt sein mit einem Ahnen, dass diese Person dies alles gar nicht sehen kann. Sie nur in diesen Prägungsgefühlen gefangen ist.

In einer Aufstellung durfte ich immer wieder leider miterleben, wie sich die Klientin vor die Ahnin hinstellte, den Tod nahm und sich dann hinlegte. „Ahnin, ich sterbe für dich.“

Leider wirken Aufstellungen manches Mal sehr langsam, darum ist es immer meine erste Aufgabe, dies auf dieser Ebene anzuschauen und zu lösen, dann damit einen Plan zu erstellen, was es zu tun gibt, um auf allen Ebenen zu gesunden. Natürlich immer alles in Verbindung mit den Ärzten.

Die Speiseröhre mit ihren peristaltischen Bewegungen symbolisiert als Organ die Integration dessen, was entschieden wird, in sich einzuverleiben.
Wird die Integration verweigert, kommt es einem hoch – vom Schluckauf bis hin zur Umkehrung der Peristaltik. Das heißt, man verdaut sich selbst. Wut und Zorn darüber, nicht so handeln zu können, wie man glaubt, dass es sein muss, verursachen dann Entzündungen. …..

Leber: Die Leber ist unser Selbstbewusstsein. Wie gehe ich mit meinem Leben um?
Lasse ich mich vereinnahmen oder bleibe ich mir treu? Es ist wichtig, die steten Wandlungen zu genießen, ihnen aber nicht zum Opfer zu fallen. Ob dies nun gelingt, sieht man an der Leber. Hierbei geht es auch um die Klärung der Aggressionen und darum diese in Gelassenheit zu verwandeln.

Wie geht der Mensch mit seinem Lebenskampf um?

Jedes Organ, jeder Teil unseres Körpers hat seine Bedeutung, seine Glaubenssätze.

Über jede Stelle des Körpers sind schon x Bücher geschrieben worden.

 Doch wenn der Körper schreit und nicht mehr kann und es uns mit dieser furchtbaren Krankheit zeigt, sollten wir lernen, auf unser tiefstes Innerstes zu hören.
Unser Körper zeigt uns den Weg heraus. 

Man muss sich der versteckten Dynamiken und Themen bewusst werden und Schritt für Schritt aus dem zerstörerischen Zustand gehen. Man muss sich nicht nur einen Arzt für den Körper suchen, sondern auch einen Therapeuten für die Seele. Jemand, der einem hilft, seinen inneren Kern, sein inneres Licht wieder zum Strahlen zu bringen.

Denn wenn ich strahle, hat nichts Schwarzes in mir Platz, es wird von meinem Strahlen aufgefüllt, gereinigt und transformiert.

Die Leber und das Selbstbewusstsein

11 Okt. 17

Die Leber und das Selbstbewusstsein
Ich bleibe mir treu!
Kann ich im mir treu bleiben im stetigen Wandel des Lebens?
Das Leben ist Veränderung.
Bin ich bei mir oder lasse ich mich fremdbestimmen?
Bei Leberzirrhose ist das Selbstbild nicht mehr das Eigene, es sind anerzogene und übernommene Werte, die die eigene Individualität verdrängen. Der Mensch mit Leberzirrhose ist in einem Wertedschungel seiner Familie gefangen.
Das Typische Beispiel:
Männer, aber auch Frauen, leider gibt es viele, die das so leben: „Ich kann das nicht, weil in meiner Kindheit habe ich das so gelernt. Es muss so sein, darum geht es bei mir nicht … oder… immer schief, gelingt nicht, weil ich hatte ja eine so schlimme Kindheit, weil meine Mama/mein Papa gestorben ist, weil meine Familie keine Zeit hatte, kein Geld, nicht dazu gehörten, weil wir viele Kinder waren…“
All diese Glaubenssätze und Muster leben diese Menschen. Sie sind gefangen in diesen Glaubenssätzen und Werten.
Man sollte sich aber vor Augen führen, dass die Kindheit vorbei ist und der Preis für das Leben ist die Kindheit. Die Kindheit ist meist schon lange vorbei.
Wenn man ewig an seiner Kindheit festhält, wird man nie wirklich selbstbestimmt leben, wird man nie den Alltag genießen können, nie tun können, was einem gefällt.
Das „Nicht Loslassen“ zeigt sich hier ganz stark.
Wenn man so sehr in seiner Vergangenheit gefangen ist, kann man es einfach nicht schaffen im hier und jetzt seine Entscheidungen zu leben und selbstbestimmt sein Leben zu führen.
Daraus entsteht natürlich Wut, Wut darüber, dass andere über einen bestimmen, dass man nichts zu sagen hat. „Das Leben ist ja so ungerecht …“.

In der Leber ist auch die Wut gespeichert.
Das Fett der Leber ist die Wut, die Wut darüber, nicht die eigene Dynamik zu leben. Die eigene Lebensdynamik ist blockiert. In die eigene Selbstbestimmung zu gehen, ist unmöglich. Man will immer verstanden werden. Man kämpft darum, dass andere einen verstehen.
Die Fettleber ist dann das Resultat.
Ausgelöst durch eine große Unsicherheit in sich, macht es der fehlende Selbstwert unmöglich, seine Mitte zu finden, oder man hat sie verloren. Oft sind Existenzängste riesig, aber „lieber sterbe ich, als dass ich mich verändere“.
Zur kranken Leber kann man sagen, es sind die Menschen betroffen, die sich weigern, Herausforderungen des Lebens anzunehmen.
Bitte, schwer kranke Menschen, die durch starke Medikamente oder Behandlungen eine kranke Leber bekommen, sollten sich hier nicht angesprochen fühlen.
Arztbesuch und Behandlung sind unerlässlich.
Doch wenn man die Glaubensmuster erkennt, kann man sein Denken einer Revision unterziehen, damit auf allen Ebenen Heilung geschehen kann.
Die Leber hat unter anderem die Aufgabe, Eiweiß zu verarbeiten.
Eiweiß steht für Selbstbestimmung – autonome Persönlichkeiten.
Von diesen sollte man lernen und nicht sich bestimmen lassen.
Übersetzt sollte es heißen: Man lerne von den Eiweiß-Persönlichkeiten, filtere heraus, was gut ist und den Rest scheide man aus. Das Leben selbst bestimmen und nur das nehmen, was für einen gut ist.
Unsere Glaubensmuster sollten uns nicht auf die Leber schlagen, frei und unabhängig sollten wir uns den Anforderungen des Seins stellen und unser Leben gestalten.
Bei diesen Leberproblemen ist eine ganzheitliche Sicht unerlässlich.
Familienaufstellungen helfen Klarheit und Autonomie zu bekommen, aber auch Hypnose oder NLP-Techniken unterstützen hier sehr.
Nächstes Mal: Die Galle