Respektvoller Umgang im Beruf – Teil 1
Respekt ist kein Luxus – er ist die Grundlage gesunder Arbeit
Ich habe das Gefühl, dass der Respekt unter den Menschen zunehmend verloren geht. Besonders deutlich zeigt sich das im Berufsleben.
Große Handelsfirmen geben ihren Mitarbeitenden vor, wann sie auf die Toilette dürfen. Jeder Handgriff ist durchoptimiert, ständige Einsatzbereitschaft wird vorausgesetzt. In vielen Fällen weiß eine Angestellte heute nicht, ob – und wie – sie morgen arbeitet. Zweimal im Jahr krank zu sein, kann bereits die Kündigung bedeuten.
Natürlich müssen Unternehmen gewinnorientiert arbeiten. Doch was wir hier erleben, hat oft bereits Züge moderner Ausbeutung.
Arbeiten ohne Wertschätzung
In solchen Firmen arbeitet man nicht gern. Man tut, was man tun muss – aber keinen Handgriff mehr. Der Respekt gegenüber dem Arbeitgeber geht verloren, weil er zuerst den Respekt gegenüber dem Menschen verloren hat.
Unternehmen stehen heute im Grunde vor einer klaren Entscheidung:
- Entweder sie arbeiten weiterhin im alten Stil strenger Hierarchien und Kontrolle.
- Oder sie schaffen eine wertschätzende, offene und kooperative Arbeitskultur, von der sowohl die Mitarbeitenden als auch das Unternehmen profitieren.
Respekt, Vertrauen und echtes Miteinander sind keine weichen Faktoren – sie sind Erfolgsfaktoren.
Und wie ist es bei Freiberuflern und Direktberatern?
Auf den ersten Blick scheint es dort besser zu sein. Doch schaut man genauer hin, zeigt sich oft das Gegenteil.
Auch hier erleben viele Berater permanenten Druck: „Du musst. Nur so geht es. Mehr Leistung. Mehr Tempo.“ Gerade in einem Bereich, in dem Menschen lernen, wachsen und sich entwickeln sollen, wäre Respekt besonders wichtig.
Allein die Tatsache, dass jemand zu einer Schulung kommt, Zeit investiert und sich bemüht, verdient Anerkennung. Jeder Mensch gibt sein Bestes – und wird sich mit Unterstützung weiterentwickeln.
Gute Schulungen stärken Menschen
Nach einer guten Schulung oder einem Seminar sollten die Teilnehmenden gestärkt, motiviert und voller neuer Ideen nach Hause gehen. Daran erkennt man Qualität.
Viele Direktberater arbeiten zusätzlich noch hauptberuflich in anderen Jobs – oft genau in den Strukturen, in denen Druck und Respektlosigkeit bereits Alltag sind. Wird dieser Druck dann auch noch im Direktvertrieb weitergegeben, entsteht ein fataler Kreislauf.
Druck wird weitergegeben – bis zum Kunden
Menschen geben Druck weiter. Am Ende landet er beim Kunden.
Doch Kunden akzeptieren keinen Druck. Sie kaufen, wann und wo sie wollen. Sie möchten respektvoll wahrgenommen und ehrlich beraten werden.
Druck erzeugt Gegendruck. Respektlosigkeit erzeugt Respektlosigkeit. Beides macht auf Dauer krank.
Steig aus dem Kreislauf aus
Es ist möglich, auszusteigen.
Suche dir Menschen, die dich respektieren. Arbeite mit Unternehmen, die dich wertschätzen. Verbinde dich mit Beratern, die deine Stärken stärken – statt deine Schwächen zu bestrafen.
Menschliche Unterstützung ist kein Hindernis für Erfolg. Sie ist seine Grundlage.
Jeder Mensch ist auf seine eigene Art erfolgreich – wenn man ihn lässt.
Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.
Was will mein Körper mir sagen?
Es hilft nichts!
Ich war beim Arzt mein Knie, meine Schulter, mein Bauch …tut weh, es hört nicht auf.
Ich mache ja eh schon alles!
Wie kann das sein?
Wenn der Körper die Sprache der Seele ist, dann kann mir zwar die Schulmedizin helfen schwere Missverständnisse zwischen mir und meinem Körper zu überleben oder auch kleine Komunikationsprobleme kurz zu halten.
Doch wenn ich mein Verhalten zu einem bestimmten Problem nicht verändere, wird der Schmerz nicht aufhören. Der Schmerz wird noch tiefer in uns eindringen.
Aber wie geht das?
Wenn wir z.B. den ganzen Tag denken: „Ich muss das noch schaffen“ „mir ist alles zu viel“ „so viel Arbeit“ „dort und da muss ich noch helfen, tun…“ ja dann wird genau dieses Denken sich festmachen – in diesem Fall wahrscheinlich bei den Schultern. Aber jeder Mensch ist einzigartig und es spielen natürlich immer mehrere Faktoren zusammen. Alles, was ich denke oder ausspreche, erzeugt Energie. Diese Energie verfestigt sich in Materie. Ergo verfestigt sie sich in unserem Körper.
Wie kann es sein, dass, wenn ich negativ denke oder spreche, ich deswegen krank werde?
Wenn mir jemand Fremder sagt, ich sei ein Trottel, ärgere ich mich. Wenn ein lieber Mensch mir sagt, ich sei ein Trottel, kränke ich mich sehr – es kann mich sogar krank machen! Das sagt schon das Wort kränken! Wenn ich mir x-mal sage ich sei ein Trottel, wird dies genau diese Spur hinterlassen. Worte und Gedanken sind ein mächtiges Werkzeug.
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
(Talmud)
Was kann ich denn jetzt tun?
• 1. Achte auf deine Gedanken
• 2. Achte auf deine Worte
• 3. Kreiere dir Affirmationen z.B.: ich bin gescheit, ich bin hübsch, ich arbeite so viel mir gut tut, in der Ruhe liegt die Kraft…
• 4. Ich bin es mir wert einen Coach aufzusuchen, der mir aus dem Problem heraushilft, mir hilft meine Glaubenssätze zu verändern.
• 5. Es gibt zur Selbsthilfe wunderbare Bücher oder CDs
• 6. Zum Beispiel: https://amzn.eu/d/017VaSR0