12Aug/17

Der Anfang als Schwiegertochter/Schwiegersohn

schwiegerelternAls Schwiegertochter oder Schwiegersohn hat man es schwer, denn man will ja gefallen!
Ein ganz normaler Instinkt in uns ist, dass wir den Schwiegereltern gefallen wollen; zumindest den ersten Schwiegereltern. Man ist verliebt in die Tochter oder den Sohn dieser Eltern und will sie natürlich an seiner Seite haben, denn man weiß ja: diese Person liebt ihre/seine Eltern.
Beispielgeschichten:
Junge Frau kommt in eine Familie, die Mutter reagiert total böse auf die Freundin des Sohnes, angeblich ist die Freundin zu jung….

Junger Mann kommt in die Familie, der Vater explodiert, nicht gut genug für Tochter……..
Oder: Eltern verbieten es , dass er oder sie mitkommen – braucht gar nicht erst kommen ……….
Drei Mal riesige Tragödien, die zur Folge haben, dass von Anfang an das Verhältnis negativ geprägt ist.
Den Eltern war damals ihre Position nicht bewusst und sie verlangten eine Entscheidung von ihren Kindern.
Manches Mal schaut es so aus, als ob die Eltern gewinnen, doch der Schein trügt. Als natürliche Reaktion nabeln sich die Kinder immer mehr ab und der nächste Partner ist noch weniger das, was die Eltern sich wünschen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Es wird den Eltern etwas vorgespielt, also der Schein gewahrt oder es folgt die totale Konfrontation. Der innere Rebell ist dann riesig. Leider geht es dann meist gar nicht mehr um den Partner, sondern darum den Eltern „eins auszuwischen“. Man möchte die Eltern ärgern, zeigen „ich kann das, warum sollt ihr immer recht haben!“
SYSTEM
Wenn den Schwiegereltern bewusst wäre, dass es das ureigene Recht der Kinder ist, ihre eigenen Partner zu wählen, dann kämen sie gar nicht erst auf die Idee, Kritik an den zukünftigen Schwiegerkindern zu üben.

Das Kind muss mit seinem/ihrem Partner leben, es ist die Lebenszeit des Kindes.  Das Kind ist total anders als die Eltern.
Es ist eine andere Zeit.
Es sind andere Lebensumstände.
Die Zeit hat sich verändert.
Man muss den jungen Menschen die Zeit geben, sich seinen/ihren Partner auszusuchen.
Als Kind muss man sich Folgendes bewusst machen:

  • Will ich den Partner/die Partnerin wirklich oder nur, weil ich meine Eltern damit ärgere?
  • Ist das mein Partner/meine Partnerin, den/die ich liebe oder habe ich sie/ihn mir aussuchen lassen und traue mich nicht „Nein“ zu sagen? – Sonst wären ja meine Eltern so enttäuscht.
  • Fühle ich mich den Eltern/Großeltern verpflichtet?
  • Was wünsche ich mir wirklich von einem Partner/einer Partnerin?
  • Glaube ich daran, dass mir mein Wunschpartner zusteht?
  • Wie sehe ich mich wirklich?
  • Würden denn meine Wünsche bezüglich meines zukünftigen Partners/Partnerin wirklich zu mir passen?

z.B.: Ich möchte einen sportlichen Partner haben, aber selbst liebe ich meine Couch oder: Ich möchte einen sehr gepflegten Partner/gepflegte Partnerin, ich selber tu mir die Arbeit nicht an
oder: Ich möchte einen fleißigen Partner/fleißige Partnerin, bin selber aber weniger fleißig ggggg oder der Klassiker: Er/sie soll großzügig sein, spendabel ….mit Geld gut umgehen können, aber selbst habe ich kein Geld.  (Wohlstand und Fülle fangen immer im Herzen jedes einzelnen Menschen an.) Wenn ich das als Grundvoraussetzung habe, habe ich Mangel in mir und ziehe nur Mangel an.

  • Wo stehe ich und wo steht mein Partner/meine Partnerin?
  • Ist er/sie mein Partner/meine Partnerin oder ersetzt er/sie mir etwas (  Menschen,Bedürfnisse)?                                                                                                                                                                                                                  Wenn ich mir das alles bewusst gemacht habe, mir beantwortet habe, dann ist es eine Kunst, allem seine Zeit zu geben – Sich selbst Zeit zu geben, den Schwiegereltern Zeit zu geben, nicht alles so wichtig zu nehmen.

Sich kennenzulernen und zu akzeptieren, ist der erste Schritt. Daraus wird dann Liebe; dann können aus Schwiegerkindern Kinder werden.
P.S.: die drei Kurzbeispiele sind inzwischen alle geschieden.

 

 

 

27Jul/17

Schwiegermütter/Schwiegerväter, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne

Teil 1 von 3
Das „Schwiegermonster“ (ich bin auch eines), die liebe Schwiegermutter
Wenn die Kinder flügge werden, einen neuen Partner bekommen, sich alles
verändert (und das kann manchmal sehr schnell gehen), wird oft alles auf den Kopf gestellt. Als Schwschwiegerelterniegermutter ist jetzt auf einmal alles anders.
Der Sohn/die Tochter ist schwer verliebt und nur mehr der Schatz macht alles richtig, Dinge, Rituale – alles soll sich verändern.
Vielleicht hat man früher regelmäßig zusammen gegessen, Dinge zusammen gemacht, gemeinsam etwas unternommen.
Vielleicht will das verliebte Pärchen das jetzt nicht mehr oder anders.
Vielleicht will das Pärchen jetzt andere Rituale oder alles verändern …..
Vielleicht ist der/die Partner/Partnerin ganz anders als die
Schwiegermutter sich das vorgestellt hat oder vielleicht ist er oder sie
viel zu früh da, aber auch zu spät.
Vielleicht ist der oder die zu hässlich, zu hübsch usw.….
Nach außen kann es viele Gründe geben, doch in Wirklichkeit ist es nur einer:
Die Schwiegermutter (der Schwiegervater) will sich nicht verändern.
Das kann viele Ursachen haben:
·Sohn/Tochter ist in der Partner-Rolle (Schwiegermutter/Schwiegervater hat keinen Partner oder Kind ist in dessen Rolle gerutscht)
·Man möchte, dass das Kind all das macht, was man sich selbst verwehrt hat – Partner, Beruf, Freizeitgestaltung
·Man hat nicht Losgelassen, sieht das Kind noch als Kleinkind oder Jugendlichen.
·Karmische Verbindungen, die das verhindern (Vorleben)
·Systemisch falscher Platz (Großeltern, Bruder ….)
·
Doch, was gibt es Schöneres, als eine Familie, die wächst, wenn noch ein Kind dazu kommt.
Aber alles braucht seine Zeit
·sich kennen lernen
·sich vertrauen lernen
·sich an einander gewöhnen, akzeptieren und lieben lernen
Wenn nun das Schwiegermutter/Schwiegervater-Kinder-Problem besteht und
man es einfach nicht schafft, sich auf die neue Situation einzulassen, damit etwas Gutes, Neues entstehen darf oder die alte, negative
Situation sich nicht verbessern lässt, was kann man selbst tun?
Mal ehrlich zu sich selbst sein und schauen:
1.Behandle ich mein Kind wie meinen Partner/meine Partnerin?
2.Darf mein Kind ein eigenes Leben führen oder muss mein Kind über alles Rechenschaft ablegen?
3.Wie alt ist mein Kind in meinen Augen? 15 Jahre? Gggggg (Leider ist
das oft der Fall -vor allem bei Söhnen, denn das ist ja auch für den
Sohn bequem, Wäsche waschen, kochen etc. – warum nicht, wenn die Mama das macht)
4.Möchte ich, dass es mein Kind besser hat als ich, darum soll er/sie das machen, was ich nicht konnte/durfte?
5.Bin ich vielleicht nur mehr mit meinem Partner/meiner Partnerin wegen des Kindes zusammen?
6.Habe ich vor irgendetwas große Angst/Furcht, weiß aber nicht warum?
7.„Spür nix, merk nix“ nur die Situation ist schlimm!
Punkt 1-5 kann ich oft nur durchs Verstehen lösen:
Mediationen z.B. Power Relax oder Robert Betz …. können gut helfen,
auch  Klopf-Übungen helfen bei der Lösung.
Sollte das alles nicht helfen, rufen Sie mich bitte an!

Für 6 +7 brauchen Sie sicher Hilfe, ich bin gerne für Sie da

18Jul/17

Die Schafgarbe und die Unentschlossenheit

Wenn man die Schafgarbe betrachtet, wo und wie sie wächst, sieht man, wie universell sie ist. Sie stellt keine großen Ansprüche. Sie wächst fast überall. Wenn man sie nicht abschneidet oder abmäht, kann man die Schafgarbe noch im Spätherbst im trockenen Gras sehen. Ihr Duft ist herb, nicht unbedingt für die Blumenvase geeignet. In vielen Heilbüchern wird sie ganz vergessen, was ich persönlich sehr schade finde, denn für uns hier ist sie sehr wichtig.

Wann brauchen wir die Schafgarbe?
Wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht.
Wenn uns eine Situation emotional fertig macht, wir das Thema kennen und es uns nicht mehr gut tut; Wut kommt auf, aber ganz trauen wir uns noch nicht, wir sind noch unentschlossen.

  • Die Schafgarbe:Beruhigt unsere Mitte
    Leber- und gallenreinigend
    Desinfiziert
    Entzündungshemmend
    Krampflösend

In Verkühlungstees aus der Apotheke ist auch Schafgarbe enthalten, aber auch bei Leberreinigungstees, Stoffwechseltees.
Wenn wir verkühlt sind, sagt ja schon unser Körper: „Ich habe die Nase voll! Ich bin schon ganz schleimig …ich huste dir was, die Situation macht mich krank.“
Die Leber reagiert ja immer mit, sie muss den ganzen Tag alles filtern, reinigen. Wenn wir Wut in uns haben, stagniert die Leberenergie und es wird nicht mehr so gut gefiltert.
Darum schaut ja jeder TCM-Mediziner immer auf die Zunge, denn da sieht man sehr schön, was unsere Leber macht. Je nach Zungenbelag sieht man den Zustand der Leber, ob zu viel oder zu wenig Energie da ist, denn beides tut uns nicht gut.
Die Schafgarbe entspannt uns und unsere Leber, sowie unsere Galle.
Ich persönlich liebe Leberwickel.
Ich sage immer: „Unsere Haut trinkt mit!“ Der Wickel bringt die tollen Stoffe, ohne dass es durch den Magen geht, direkt an die Stelle, wo der Körper es braucht.
Früher wurden viel mehr Wickel gemacht, man genoss es zu liegen, nahm sich die Zeit für sich und die wohltuende Energie der Pflanzen.

Aber natürlich auch als Tee, Tinktur oder auch Urtinktur ist Schafgarbe sehr gut.
Ein Schafgarbenölauszug verrichtet schnell und effektiv seine Arbeit.
Z.B.: Bei Regelbeschwerden einfach den Unterleib einschmieren, denn die Schafgarbe ist auch krampflösend. Es entkrampft die Situation, bei jungen Mädchen, die endlich erwachsen sein wollen, oder unerfüllter Kinderwunsch – wie auch immer die Unentschlossenheit ist.
Es bringt mich ein Stück weiter. Macht mir ganz sanft den Weg bereit, mich aus der Situation zu befreien.
Die Unentschlossenheit ist der heutige Zeitgeist!
Sollen wir das tun oder jenes?
Es ist ja alles da.
Ja nichts falsch machen, aber fest in der Kritik sein, was andere falsch machen.

Wie die Pflanze selbst, wo das Kraut im späten Herbst schon lange abgestorben ist, findet man sie noch getrocknet im dürren Gras, fest und krautig, als ob uns die Pflanze sagen will: „Ich bin schon tot, aber noch nicht ganz.“ ……. unentschlossen gggg

Frisch getrocknete und frisch geerntete Pflanzen im Frühsommer haben natürlich die meisten Inhaltsstoffe, am meisten ätherische Öle.
Die Natur bietet uns genau das an, was wir brauchen.
Natürlich kann man das Öl auch im Bereich der Leber einmassieren wie die Wickel.
Jetzt ist die beste Zeit, Schafgarben zu sammeln und zu trocknen oder auch Ölauszüge zu machen.

Seid nicht unentschlossen, holt euch die Schafgarbe!
Bei Fragen schreibt mir bitte.

Eure Heidemarie Schwaiger-Färber

http://www.leben-schwaiger.at/aengste-falsche-infos-richtige-infos-was-geschieht-gerade/

07Jul/17

Eigener Anbau und selbst kochen

IMG_3772Warum ich so viel selber koche und mir so einen riesigen Garten zulege? Das macht ja wahnsinnig viel Arbeit!
Das werde ich immer und immer wieder gefragt.
Nun, hier meine Gründe:
Der Wichtigste ist – und das ist auch die Triebfeder für mein ganzes Forschen – gesund zu sein!
Ich hatte „1000 Allergien“, ein Zelt für „Allergiefreies Schlafen“ wurde mir von der Klinik nahegelegt, die Ärzte wollten mich mit 32 Jahren operieren und dann in Invalidenrente schicken; Fruktose- sowie Histamin-Unverträglichkeit. Ja, das alles quälte mich.
Oder, als mein erstes Kind durch sein Asthma keine Luft bekam … so begann alles.
Ich bin selbst für meine Gesundheit verantwortlich!
Was nützen mir die besten Therapien, Kräuter, Säfte, Medizin, wenn ich die ganzen künstlichen Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Duftstoffe, Konservierungsstoffe, usw. esse?

NICHTS!
Durch diese werde ich kränker und kränker.
Leider ist es fast unmöglich wirklich naturnahe Nahrungsmittel zu kaufen, und wenn man sie bekommt, dann haben sie einen Preis, der es logisch macht, selbst anzubauen.
Ich habe ja den Platz und die Möglichkeiten.
Ich ernähre mich zu 90% von meinem Angebauten und Gekochten.
Sicher gehe ich auch zu McDonald’s, aber vielleicht einmal im Monat. Auch liebe ich es einmal pro Woche Frühstücken zu gehen. Wenn ich wo eingeladen bin, sage ich nicht „Nein“. Ich denke dann auch nicht darüber nach, denn man lebt nur einmal.
Mittlerweile habe ich nur mehr drei Allergien: Hund, Katze und Hausstaubmilbe und sonst nichts mehr. Auch das werde ich noch loswerden.

Es hat sich alles gelegt. Sicher gibt es Schwachstellen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, doch mir geht es sooo gut.
Auch kann ich sagen, dass das Asthma meines Sohnes mit 10 Jahren ausgeheilt war – das ist jetzt 23 Jahre her.
Darum koche ich selbst, baue an, forsche weiter über gesunde Lebensmittel und Zusammenhänge des Körpers.
Kochen, Garten, Menschen, Forschen, Erfahren – das ist zu meiner Leidenschaft geworden. Ich freue mich immer riesig, wenn ich wieder jemanden mit meiner Leidenschaft infiziert habe.
Denn es ist eigentlich so einfach gesund zu bleiben.
Aber: es ist nicht einfach, wieder gesund zu werden.
Darum, meine Lieben, tue ich mir das an!
Und in Zukunft lasse ich euch mehr an meinem Garten und meiner Küche Teil haben.

Leider ist viel altes Wissen verloren gegangen. Vieles ist keine Hexerei, kein Geheimnis und gar nicht schwer.
Denn Körper, Geist und Seele gehören zusammen.
Außerdem ist meine Gartenarbeit für mich extrem befriedigend, danach bin ich immer total relaxt und entspannt!
Ich liebe es!

 

 

04Jun/17

Warum sollten Sie gerade zu mir kommen?

FREUDWelchen Nutzen kann ich Ihnen bringen?
Zum Beispiel:

  • Wenn Sie Mutter, Ehefrau, Single oder eben in einem etwas schwierigen Beziehungsstatus sind
  • Wenn sich nichts verändert, immer wieder die gleichen Muster auftreten, die Probleme machen
  • Wenn Sie vom Kopf her wissen, das ist nicht richtig, ich sollte anders handeln oder empfinden, aber Sie schaffen es nicht
  • Wenn Sie in Ihrer Liebe gefangen sind oder Ihr Herz nicht öffnen können;
  • Wenn Ihre Kinder oder das Kind Ihnen schwer im Magen liegt
  • Wenn Ihre Eltern nur mehr nerven oder Sie zur Verzweiflung bringen
  • Wenn in der Arbeit auch nichts klappt
  • Oder sehr nette Kollegen Ihnen schon Angst machen, Sie nicht mehr wissen – was ist richtig oder falsch
  • Wenn es Ihr Chef auf Sie abgesehen hat
  • Wenn Sie einfach Probleme haben, in denen Sie feststecken,

dann kann ich Ihnen helfen, eine andere Sicht zu dem Problem zu bekommen,
es mit Ihnen auf der energetischen Ebene anschauen, ob karmische Verstrickungen oder Verflechtungen aus der Vergangenheit Sie fesseln, oder und ob Prägungen aus der Kindheit oder Jugend Sie fesseln oder blenden und mit Ihnen lösen. Auch kann ich mit Ihnen schauen, ob der energetische Körper genug Energie hat, und Ihnen helfen.
Da ich selbst Mutter von erwachsenen Kindern bin und schon ein wenig gelebt habe, durfte ich viel lernen und sehen. Durch meine Begabung und meine fundierten Ausbildungen begleite ich die Menschen ganzheitlich.
Mein Motto ist: Menschen lehren sich selbst zu helfen.

Wenn ich mich nicht verändere, wird sich nichts verändern!
Wenn ich immer alles gleich mache, wird alles gleich bleiben!
Bei mir lernen Menschen sich selbst zu helfen.

08Mai/17

Ich kann nicht schlafen!

CIMG0582Ein leidiges Thema. Ohne Schlaf sind wir kraft- und energielos. Wenn die Schlafstörungen anhalten, kann das ernste Krankheiten verursachen.
Leider hat die heutige Gesellschaft den natürlichen Rhythmus des Tages und der Nacht verloren. Vom Rhythmus der Jahreszeiten will ich gar nicht erst reden.
Rund um die Uhr erreichbar sein, das Handy ist immer dabei, ständig ist man am Denken und Tun. Wenn es nicht beruflich ist, dann privat.
Man arbeitet heute zu jeder Tages- und Nachtzeit. Flexibilität ist das Zauberwort, das uns unsere Gesundheit kostet. Schichtarbeiter sind extrem von Schlafstörungen betroffen.
Welche Ursachen gibt es?
Wie viel Schlaf brauche ich wirklich?

Hier sind meine Erfahrungen dazu:
Man sagt 2/3 des Tages sind wir wach, 1/3 schlafen wir, also 6-8 Stunden.
Doch die Menschen sind wirklich unterschiedlich.
Hier habe ich schon viel Interessantes erlebt.
Mancher Mensch hat im Kopf: „Ich muss ja 6 Stunden schlafen, sonst geht es mir nicht gut.“ Ich durfte schon oft erleben, dass der Fehler im Denken war!
Ein junger Mensch braucht mehr Schlaf.
Ich konnte als junge Frau 12 Stunden schlafen. Heute geht es mir mit 6 Stunden schon sehr gut, dazwischen 2-3 Tage mit 8 Stunden – super!
Wenn wir älter werden, brauchen wir weniger Schlaf.
Wenn wir es aus dem Kopf haben, wieviel Schlaf wir jetzt brauchen, und uns nur beobachten, kommen wir drauf, dass das oft viel weniger ist, als wir glaubten.
In einigen Fällen meiner Kunden waren das nur 4 Stunden. Diese Menschen sind ausgeschlafen und fit mit 4Stunden. Jahrelang quälten sie sich, sie müssten mehr schlafen, sonst ginge es ihnen nicht gut. Die Erkenntnis, dass sie jetzt nicht mehr brauchen, war die Erlösung. Sie planen sich jetzt ihre Schlafenszeit, legen sich ins Bett und schlafen innerhalb einer halben Stunde ein und schlafen selig ihre 4 Stunden und sind dann wieder fit.

Unsere Gedanken steuern uns, in diesem Fall wollten sie ihren Körper zu mehr Schlaf zwingen. Wir alle haben ein angeborenes Schlafbedürfnis. Wie viel Zeit schliefen denn unsere Eltern? Daran kann man schon ableiten, was wir ungefähr brauchen.
Natürlich braucht ein kranker Mensch mehr Schlaf als ein gesunder Mensch.
Tiefschlaf:
Komme ich in die Tiefschlafphase?
Wache ich bei jedem Lärm auf?
Höre ich alles?
Träume ich immer viel und weiß es dann?
Schlafe ich nur im Stundentakt, dann komme ich nicht in die Tiefschlafphase. Im Tiefschlaf erholt sich unser Körper am meisten. Unser Immunsystem schüttet Hormone aus, der Körper regeneriert sich optimal. Ein wahrhaft positiver Schub für das Immunsystem. Kinder schütten im Tiefschlaf Wachstumshormone aus.
Körper
Wer anhaltente Schlafstörungen hat, sollte das beim Arzt bzw.im Schlaflabor abklären lassen, denn es kann auch körperliche Ursachen haben, warum man nicht schlafen kann. Eine der häufigsten Ursachen ist das Schnarchen und dass man dadurch zu wenig Luft bekommt, die Luft beim Schlafen anhält usw. Aber auch Medikamente, Hormone sowie Herz und Niere verursachen Schlafstörungen. Also bitte erst zum Arzt.
Ernährung
Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Ich kann beobachten, dass ich, je älter ich werde, desto mehr spüre ich am Abend meinen Körper – um 20h einen Schweinsbraten mit Knödel und Sauerkraut, das lässt mich sicher nicht schlafen. Kaffee hält mich auch munter, aber auch Grüner Tee. Ich schlafe am besten, wenn ich um 18h das letzte Mal esse. Aber nur etwas Leichtes. Vitamine und Antioxidantien, Eiweiß, Spurenelemente – all das braucht der Körper um gut zu funktionieren. Der Körper zeigt immer, wie es ihm geht.

Wenn ich gar nicht schlafen kann, weil mein Tag zu stressig war, nehme ich einen guten B-Komplex, dann schlafe ich sicher gut.
Manchmal ist es uns nicht möglich nur mit der Ernährung unserem Körper das zu geben, was er braucht. Denn auch unser Tag verlangt von uns mehr, als wir durch die Ernährung bekommen.
Mehr zur Ernährung folgt!
Atmen
Atem gibt unseren Zellen Sauerstoff, Atem ist Leben, Atem ist Ausdruck unserer Schöpferkraft. Wie schaut es mit deiner Atmung aus? Kannst du ganz tief einatmen, ohne dass es irgendwo zwickt oder du zu Husten anfängst oder schwindelig wirst? Mach einen Versuch: Atme 3 mal ganz tief ein … ? …

Atemübungen dann das nächste Mal!
Bewegung
Unser Körper braucht Bewegung. Wenn wir den ganzen Tag im Sitzen unsere Arbeit machen, sind wir zwar am Abend müde, doch der Körper versauert und verschlackt, wenn wir uns nicht bewegen. Daher muss es unbedingt ein ausgleichendes Bewegungsprogramm für mich und meinen Körper geben. Mach Bewegung, die dir Freude macht. Mindestens 3x pro Woche 90min.

Wenn die Unbeweglichkeit anhält, kann auch das für eine Schlafstörung verantwortlich sein.
Elektrosmog
Elektrosmog ist eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.

Handys, PC, TV, … strahlen und beeinflussen unsere Hinströme. Dazu gibt es unsäglich viele Studien
z.B.  http://www.zeit.de/2013/35/strahlung-lektromagnetische-felder/seite-4
Der ständige Elektrosmog beeinflusst das Gehirn so, dass man es nicht schafft abzuschalten, der Körper ist in Daueralarmbereitschaft. Man legt sich sehr müde ins Bett, sobald man liegt, geht der innere Stress los. Unruhe, Gedanken ….unmöglich zu schlafen, stundenlang wälzt man sich hin und her.

Auch ich liebte meinen Fernseher im Schlafzimmer. Bei einer Elektrosmogmessung fiel ich aus allen Wolken. Ich war total verstrahlt. Heute gibt es schon Elektrosmogmessgeräte für zuhause ggggg
Man bekommt schon um 20E Elektrosmog  Test Geräte zu kaufen.
Psychisch:
Verlust des Tag-Nacht-Rhythmus, Sorgen. „Nicht schlafen können“ ist in der Sprache der Seele pass auf, Vorsicht, nicht die Kontrolle verlieren, denn, wenn wir schlafen, haben wir nichts unter Kontrolle. Es könnte ja etwas geschehen, daher schlafen wir nicht. Voller Sorgen gehen unsere Gedanken mit uns durch.

Unser Denken beeinflusst immer unseren Schlaf. Sicher sind vielleicht auch körperliche Ursachen beteiligt, dass unsere Seele sagt: „Ich kann nicht abschalten, ich muss wachen, vorsichtig sein, denn es könnte ja etwas Schlimmes geschehen“ Was ist das Schlimme? Was macht mir Sorgen, quält mich? Dazu muss man eine Lösung finden, denn die Schlafstörung ist erst der Anfang einer Negativspirale. Ohne Tiefschlaf regeneriert sich unser Körper nicht…………

Nächstes Mal Atem und Ernährung bei schlechtem Schlaf.

 

 

01Mai/17

Mein neuer Obstgarten:

E00FC75C-01CE-4D01-8801-D747E8746FF8Das heißt positives Denken, Geduld und Einsatzbereitschaft
Ein Obstgarten macht viel Arbeit, doch wieviel, das war mir nicht bewusst. Wie lange es braucht bis man Obst erntet!
Man steht im Geschäft und wundert sich über die Preise und über die immensen Unterschiede.
In meinen Träumen war ein Obstgarten mit verschiedenen Kirschen – frühe, späte, rote, weiße Kirschen – ich liebe Kirschen. Quitten, Äpfel – frühe bis späte Äpfel, Lageräpfel, alte Sorten, – Birnen, Nektarinen, Kaki. Dann verschiedene Pfirsiche, Marillen, sowie Zwetschken. Kirschen hatten wir ja schon.

Am Bauernhof gab es zwei Obstgärten,einen alten Obstgarten mit vielen Pfirsichbäumen, die wuchsen prächtig, in diesem war ein Hühnerhof untergebracht.
Und dann einen neuen Obstgarten, wo die Bäume immer kaputt wurden, einfach nichts wachsen wollte. Dazu muss man sagen, dass die Erde dieses Obstgartens aufgeschüttet war, aufgeschüttet mit keiner guten Erde, mit einer Erde, die extrem verdichtet war, eigentlich Abfall, das war Erde, auf der nichts wächst, die tief in der Erde ausgehoben wurde beim Bauen, kein Humus. Das wurde damals von der Stadtgemeinde gemacht, die eine Straße baute. Leider.

Der neue Obstgarten war ca. 20 Jahre alt.
Die Bäume sind das Hobby meines Schwiegervaters. Er schneidet und veredelt das ganze Jahr. Es ist seine ganze Freude. Es ist wirklich verdammt viel Arbeit so viele Bäume immer zu pflegen.Die Obstbäume waren so gar nicht meines, womit ich mich auskannte. Gartenkräuter ja, aber Bäume?
Im neuen Obstgarten waren, wie ich feststellte, auch viele, sehr viele Wühlmäuse. Damit kannte ich mich aus, also begann ich ganz vorsichtig, die Wühlmäuse zu bekämpfen. Vorsichtig deswegen, weil ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich mich bei meinem Schwiegervater einmischte, der Obstgarten war/ist ja sein Hobby. Mein Schwiegervater versuchte mit Fallen den Mäusen Herr zu werden. Das hatte zur Folge, dass er große Löcher grub, in die er die Fallen legte. Nur leider vergaß er immer wieder diese Löcher zuzuschütten, sodass oft große Krater im Obstgarten waren und die Wurzeln herausschauten. Dass dies auch für die Bäume nicht gesund war, dachte ich mir. So schüttete ich immer wieder diese Löcher zu, die er grub, um die bösen Mäuse zu fangen. Fangen funktioniert nicht so gut, das war daran meine Erkenntnis. So kreierte ich eine eigene Futtermischug für die Nager -sicher für Katzen und Maulwurf sowie sonstiges Getier. Das half. Am Anfang pilgerte ich dann mindestens 5x die Woche in den Obstgarten und fütterte die Mäuse. Es wurden immer weniger Mäuse, nur die Bäume wuchsen nicht. Sie blieben klein und irgendwann starben sie .

Warum?
Ich sah mir die toten Bäume ganz genau an, grub sie aus und sah, dass die Wurzeln so klein waren, gesund, aber klein. Da hatte ich die Idee die Obstbäumchen zu gießen. Ein Baum braucht ja Wasser, um seine Wurzeln wachsen zu lassen. Ein Baum ist unter der Erde genauso groß, wie über der Erde. Er muss mit seinen Wurzeln zum Wasser kommen. Unter der Erde gibt es kleine Wasserwege, die sich bei Regen sich füllen und dann die Bäume tränken. Das konnte es aber in diesem Garten sicher nicht geben, denn die Erde war ja verdichtet. Daher  mein Gedanke gießen, gießen, bis die Wurzeln zum Wasser kommen. Im Sommer begann ich daher die Bäume bei Trockenheit zu gießen. Schwerarbeit!  Im Obstgarten hatte ich ja keinen Wasseranschluss. So nahm ich eine Scheibtruhe mit 4 Gießkannen und karrte alles zu meinen kleinen Bäumchen. Ich goss sie jeden zweiten Tag. Im ersten Jahr hatte ich selbst Zweifel, ob das etwas bringt, aber im zweiten Jahr sah man schon, wie herrlich die Bäume antrieben.
Ab dem 2. Jahr sah man beim Gießen richtig, wie sehr es die Bäume brauchten und dankten.
Ja, aber dann kam das Jahr der großen Trockenheit. Ich schleppte Wasser bis zum Bandscheibenvorfall. Damals half mir auch mein Mann, denn ich konnte nicht mehr. Ja so ein Obstgarten macht viel Arbeit. 

Die Bäume wuchsen.
Nur, ich war noch nicht zufrieden, irgendwie waren die Bäume saft- und kraftlos. Zwischen den Bäumen wuchs „Bairich“ – ein ganz festes Gras, das gerne bei einseitiger Stickstoffdüngung wächst, aber die Nährstoffe rasch aus dem Boden zieht. Was tun?
Meine Idee waren Hühner, Rassehühner, Sulmtaler. Mit den Sulmtalern wollte ich auch alten gefährdeten Hühnerrassen helfen. Egal, ob alte Hühner oder neue Hybriden, die Hühner scharren und fressen das Ungeziefer, düngen durch ihren Kot und Wühlmäuse mögen das auch nicht. So hat mein lieber Mann mir einen Zaun gemacht und von da an ging es aufwärts.
Der Garten wuchs endlich in einer Geschwindigkeit, die beim Zusehen Freude machte.

Doch dann kam das Jahr, in dem der Hagel alles herunterschlug. Die Bäume hatten richtige Einschüsse/Narben. Gute zwei Jahre brauchte die Natur, um sich einigermaßen von dem Hagelangriff zu erholen. Heute, 4 Jahre danach, sieht man immer noch die Verletzungen an den alten Ästen. Doch die Natur erholte sich und die Bäume stehen voller Pracht da. Sie blühen um die Wette!
Leider kam voriges Jahr der Frost, kein Obst. Die Blüten hielten die Kälte nicht aus. Aber die Bäume wuchsen während des Jahres wunderschön, setzten die ganze Kraft in den Wuchs! Mein Schwiegervater schnitt wieder, wie jedes Jahr, die Bäume, veredelte auch einige Äste und wir freuten uns aufs nächste Jahr.

Es kann ja nicht zwei Jahre hintereinander frieren.
Aber sollte der Frost kommen, dann werden wir kämpfen, das war unser Vorsatz.
Ja, dieses Jahr haben wir gekämpft … ein paar Kostproben und einige Pfirsiche könnten wir retten, vielleicht auch Marillen……… Ein Obstgarten macht viel Arbeit. Er braucht Geduld und Zuversicht.
Ein normaler Obstbaum mit Namen braucht 10 Jahre bis man eine gute Ernte hat, dafür dann aber sicher 50 Jahre und länger. Ich schaff das!