Tag Archives: leben

26Okt/19

Alkohol und die Alkoholsucht

Ist in sehr vielen Familien leider allgegenwärtig.
Die Frage aller Fragen: Was kann ich tun das mein Mann, Frau, Mutter, Vater, Bruder, Sohn, Tochter. ……aufhören?

Nichts und doch so viel.

1.) Was sagt der Alkohol als Glaubenssatz aus?

Bei Vorliebe nach leichten alkoholischen Getränken wie Wein und Bier entsteht das Gefühl der Freiheit Leichtigkeit einfach Spaß haben. Als ob man gefühlsmäßig in der Zeit voranschreitet. Man wünscht sich emotional vorwärtszukommen.

Schaut euch doch die Werbung von Wein und Bier an. … Spaß haben und genieße die Freiheit.

Darum ist das genau die große Gefahr, süchtig zu werden.

Der Glaubenssatz sagt: Nimm dir deine Lebensfreiheit!

Der Glaubenssatz unterscheidet sich bei starken alkoholischen Getränken:

Ich muss Radikal in mir, was verändern verbrennen, um mich neu zu finden. Um endlich gut genug zu sein.

Man ist auf der Flucht vor dem eigen ich. Man will sich selbst nicht wahrhaben. Keine Konfrontation mit sich selbst. Nicht Hinschauen warum vieles nicht so funktioniert. Je mehr man von den scharfen Getränken trinkt, desto mehr ist man auf der Flucht vor sich selbst. Am falschen Selbstbild wird eisern festgehalten und versucht um jeden Preis danach zu leben. Doch der Mangel an Selbstvertrauen lässt Sie ständig zweifeln. Denn man findet sich ja nicht gut genug. Nicht gut genug so, wie man ist. Man Misstraut sich selbst und dann natürlich den anderen umso stärker. Das Urvertrauen wird schwächer und schwächer je mehr Sie von dem scharfen Zeug trinken. Die Ungeweinten Tränen über die wirkliche Ursache lassen mich ertrinken. Je mehr Sie trinken, desto mehr halten Sie an den Inneren Bild, fest. Größeres Auto, Haus, Beruf, Erziehung Partnerschaft, Kinder. ….

Die immense Lust nach scharfen Getränken will, Angst und Kummer löschen… ..

2:)Wie zeigt sich der Alkohol Konsum.

1.) Spiegeltrinker:

Der Spiegeltrinker hat immer Alkohol im Blut. Sie halten den Alkohol Spiegel immer aufrecht. Da gibt es Menschen, die trinken morgens 5 Bier und man sieht es ihnen nicht an.

2.) Quartalssäufer, diese trinken Monate lang nichts, aber wenn Sie zu trinken beginnen können Sie nicht mehr aufhören. Manche trinken eine Woche oder länger durch, andere bis sie umfallen.

3.) Frusttrinker da wird bei jedem Frust getrunken. Ärger Büro, Entspannen, Partner spinnt, Stau auf der Straße… Aber auch bei jeder Hochzeit, Geburtstag, weil es so schön ist, weil es so warm ist.… …… Also bei jeder Gelegenheit. Aber immer so dass man nicht mehr stehen kann, sprich, einen totalen Ausfall hat.

3.) Was kann ich tun, um vom Alkohol wegzukommen.

  1. ) Sich selbst ein und Zugestehen das man ein großes Problem hat. Das ist der größte und wichtigste Schritt überhaupt.

2.) Unbedingt zum Arzt gehen, denn wenn ich ein Spiegeltrinker bin. Kann ich nur mit ärztlicher Hilfe entgiften. Es kommt immer darauf an, wie geschädigt ist mein Körper. Der Entzug kann schlimme Körperliche und Emotionale Zustände verursachen. Die sogar Lebensgefährliche werden können. Darum Bitte immer vorher zum Arzt.

  1. ) Psychologen oder Psychotherapeuten. Denn als Alkoholika brauche ich Professionelle. Ärztliche Hilfe vielleicht sogar Medikamente, um über diese Sucht hinwegzukommen.

4.) Systemisch betrachtet ist die Sucht immer ein Folgen eines Verstorbenen im System. Jemand Verstorbenen nach gehen.
Familienaufstellung können dies gut Sichtbar werden lassen.

Im Familiensystem muss alles seine Ordnung haben. Damit auch der Entzug gelingen kann
.

Beispiel: Mann (45 Jahre, Familienvater) trinkt so wie schon sein Vater, Onkel, Opa…. Alle saufen.

In der Familienaufstellung kam heraus: dass sein Urgroßvater sich im Suff tödlich verletzte: Er aber dann keine Hilfe bekam, weil er ja was getrunken hatte. Er bekam nur Missachtung Hochmut bis zur heutigen Zeit. Doch der Urgroßvater hatte aber zu trinken begonnen gegen seine Schmerzen. Und hat den Grundstein für einen erfolgreichen Betrieb gelegt. Davon noch heute die ganze Familie lebt. Diese Missachtung der Ahnen, das nicht Sehen der Not des Urgroßvaters erzeugte ein Energie Feld des Wiederholens.
Nach der Auflösung, ca 6 Monate später konnte der Mann seine Sucht besiegen. Er ist seit 12 Jahre trocken. Davor hatte er schon X erfolglose Versucher trocken zu werden hinter sich.

Frau 39 Jahre: Sie trank 20 Jahre lang abends Wein. Am Schluss schon 2 L täglich ihr neuer Partner wusste von nichts. Sie sagte mir von Anfang an, in unseren Sitzungen ohne Wein kann sie nicht schlafen.

Sie wollte unter keinen Umständen, dass ihr Mann von ihrer Sucht erfährt.
In den Familienaufstellungen (4) waren extreme Verstrickungen mit den Eltern mehrere Totgeburten, falsche Plätze im System einfach sehr viel. Ich begleitete diese Frau, die unter keinen Umständen zu einem Psychologen wollte, gut 1 Jahr. Danach ging Sie für eine Woche in die Klinik zum Entgiften, und als ihr Mann vom Männerurlaub zurückkam, war die Frau wieder Zuhause.

Nun ist Sie 4 Jahre trocken und glücklich in ihrer Beziehung. Ihre größte Angst war es, den Partner zu verlieren und Ihre Eltern zu enttäuschen. Bald darauf hat Sie auch einen neuen Beruf ergriffen.

Ich könnte noch einige Beispiele erzählen.

5:) Was kann ich als Angehöriger tun?

Nichts unter keinen Umständen die Sucht unterstützen. Nicht finanziell, nicht die Arbeit für Sie oder ihn erledigen, nichts ausgleichen nicht für ihn lügen.
Der Spruch, wenn du weggehen kannst, kannst du auch arbeiten. Daran sollte man sich halten. Denn je eher der Alkoholkranke erkennt, dass er ein Problem hat, desto eher wird er sich Hilfe holen.

Wie oft erlebe ich, das ganze Familiensysteme, ein Tuch des Schweigens über die Alkoholsucht eines geliebten Menschen legen. Indirekt unterstütze Sie damit die Sucht. Der Mensch hat gar keine Gelegenheit zu reflektieren. Das er krank ist. Es wird ja toleriert. Keiner sagt was, keiner weiß was, darum wird es schon ok sein.
Nein ist es nicht. Der kranke Mensch muss erkennen, dass es nicht ok ist, was er tut. Nur so hat er auch die Chance auf Veränderung. Gesundung. Wie viele Partner bringen den Alkohol nach Hause zahlen die Rechnungen, weil es sich ja sonst nicht ausgeht. Arbeiten viel, um die Sucht zu finanzieren. In Wirklichkeit wird dann der Partner zum Dealer.

Vielen Angehörigen fällt es schwer Stopp zu sagen Nein zu sagen. Die Partner sehen es auch oft als ein Mangel an Liebe, wenn Sie es nicht tun. Denn nur wenn Sie dem Partner Helfen Unterstützen glauben Sie das das Richtig ist. Sie müssen Ihm Ihr ja helfen. Sie sind Co abhängig. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Hier hart zu bleiben und den Alkoholkranken bei seine Sucht mit allen Konsequenzen es erleben zu lassen bedarf es sehr viel Kraft.

Hier auf sich zu schauen warum bin ich, als Angehöriger es mir nicht Wert das es mir gut geht. Warum und wieso bin ich in die Co Abhängigkeit gerutscht. Vielleicht war auch ein Elternteil von mir süchtig. Gerne rutscht man in solche gleichen Situationen wie in der Kindheit hinein. Doch mit Hilfe kann man alles Lösen und verändern. Doch nur wenn man bereit dazu ist, etwas zu tun.

Oft erlebe ich Frauen und Männer, die in die Sucht gekommen sind, um ihren Partner zu verändern. Denn wenn ich betrunken bin, halte ich ihn/Sie aus. Ich kann ihm/Ihr alles sagen, oder schlafen. …… Großer Irrtum ich verletzte mich nur selbst. Mein Partner muss seine Probleme lösen und ich meine.

Ein Psychologen Psychotherapeut oder ich tun nicht weh, sondern unterstützen Dich und Helfen Dir damit du emotional weiter gehen kannst. Und jeder Schritt ist ein Schritt heraus aus dem Alkohol Problem.



 

16Jun/19

Krebs und was mir die Seele mit dieser Diagnose sagen will!

Die vergangene Woche war die härteste Woche in meiner beruflichen Laufbahn.

Ich begleite Menschen oft Jahrzehnte. Wenn es ihnen gut geht, höre ich nichts und das ist gut so, freut mich von ganzem Herzen.

Letzte Woche hatte ich in meiner Praxis vier Menschen mit Krebsdiagnosen. Natürlich sind alle Personen in ärztlicher Behandlung. Ich mag meine Kunden von ganzem Herzen und wünsche mir für jeden Einzelnen Gesundheit und dass jeder von ihnen glücklich ist.

Selbstverständlich muss man immer beachten, dass Körper, Geist und Seele in Einklang sein müssen.

Doch was will denn nun die Seele dieser Personen sagen?

Wenn man eine Seelenanteil-Aufstellung macht, wird sichtbar, dass die Seele gehen möchte.

Natürlich nehmen diese Personen es am Anfang nicht bewusst wahr.

Der Verstand sagt: „Nein, ich will leben.“ Aber unsere Seele will nicht mehr.

Jeder Körperteil hat eine andere Bedeutung.

Jeder kennt die Bücher von Luise Hay, Christan Beerland, Rüdiger Dahlke, Kurt Tepperwein oder auch Antonia Peppler!

Sie schreibt, dass z.B.  dass die Brust für Spannungsverhältnisse zwischen Sexualität und Lust sowie der weiblichen Versorgungsaufgabe steht, wenn sie ernsthaft krank ist, zwischen individuellen Ansprüchen und Tradition. Störungen in diesem Bereich verweisen auf tiefe Enttäuschung und unbewusste, manifestierte Verhaltensmuster in der Partnerschaftsthematik sowie Verletzungen der gegenseitigen Erwartungen…. Wenn nun das Ganze kippt, entstehen Zorn, Trotz, Schuldzuweisungen, Abhängigkeiten……

In der Seelenanteile-Aufstellung gilt es anzuschauen, wo das Problem liegt und es zu lösen, sich selbst allein auch zu lieben, raus aus Abhängigkeiten und rein in die Freiheit.

Lunge: Sie steht für das Geben und Nehmen der Menschen untereinander.
Einatmen beutet das Leben in sich aufnehmen, ausatmen dem Leben etwas zurückgeben.
Bei Krebs ist das alles mit Zorn und Wut vergiftet.
Natürlich kann unsere Seele auch so verstrickt sein mit einem Ahnen, dass diese Person dies alles gar nicht sehen kann. Sie nur in diesen Prägungsgefühlen gefangen ist.

In einer Aufstellung durfte ich immer wieder leider miterleben, wie sich die Klientin vor die Ahnin hinstellte, den Tod nahm und sich dann hinlegte. „Ahnin, ich sterbe für dich.“

Leider wirken Aufstellungen manches Mal sehr langsam, darum ist es immer meine erste Aufgabe, dies auf dieser Ebene anzuschauen und zu lösen, dann damit einen Plan zu erstellen, was es zu tun gibt, um auf allen Ebenen zu gesunden. Natürlich immer alles in Verbindung mit den Ärzten.

Die Speiseröhre mit ihren peristaltischen Bewegungen symbolisiert als Organ die Integration dessen, was entschieden wird, in sich einzuverleiben.
Wird die Integration verweigert, kommt es einem hoch – vom Schluckauf bis hin zur Umkehrung der Peristaltik. Das heißt, man verdaut sich selbst. Wut und Zorn darüber, nicht so handeln zu können, wie man glaubt, dass es sein muss, verursachen dann Entzündungen. …..

Leber: Die Leber ist unser Selbstbewusstsein. Wie gehe ich mit meinem Leben um?
Lasse ich mich vereinnahmen oder bleibe ich mir treu? Es ist wichtig, die steten Wandlungen zu genießen, ihnen aber nicht zum Opfer zu fallen. Ob dies nun gelingt, sieht man an der Leber. Hierbei geht es auch um die Klärung der Aggressionen und darum diese in Gelassenheit zu verwandeln.

Wie geht der Mensch mit seinem Lebenskampf um?

Jedes Organ, jeder Teil unseres Körpers hat seine Bedeutung, seine Glaubenssätze.

Über jede Stelle des Körpers sind schon x Bücher geschrieben worden.

 Doch wenn der Körper schreit und nicht mehr kann und es uns mit dieser furchtbaren Krankheit zeigt, sollten wir lernen, auf unser tiefstes Innerstes zu hören.
Unser Körper zeigt uns den Weg heraus. 

Man muss sich der versteckten Dynamiken und Themen bewusst werden und Schritt für Schritt aus dem zerstörerischen Zustand gehen. Man muss sich nicht nur einen Arzt für den Körper suchen, sondern auch einen Therapeuten für die Seele. Jemand, der einem hilft, seinen inneren Kern, sein inneres Licht wieder zum Strahlen zu bringen.

Denn wenn ich strahle, hat nichts Schwarzes in mir Platz, es wird von meinem Strahlen aufgefüllt, gereinigt und transformiert.

04Mrz/18

Ich nenne es „Was ist dahinter? Weshalb? Warum? Wieso?“

Das Schicksal der Kinder vor 40 oder gar 70 Jahren zeigt sich heute in unseren Kindern und genau deswegen sind unsere Kinder heute so!
Ich habe mir dazu so meine Gedanken gemacht und das Ganze systemisch betrachtet.

Viele Einblicke konnte ich durch Gespräche mit älterer Personen bekommen, aber auch durch viele Familienaufstellungen, die ich in den vergangenen Jahren leiten durfte.
Vor etwa 80 Jahren, um 1940, war der Zweite Weltkrieg, es herrschten Hunger und Tod. Diese Generation erlebte furchtbare Dinge. Die Väter, nämlich die, die überlebten, mussten mit grauenhaften Erinnerungen leben.

Es war der Glaubenssatz „Wir sprechen nicht davon“ stark ausgeprägt. Man war der Meinung, wenn man nicht darüber spricht, vergisst man alles, wenigstens hatte man das Gefühl, die eigenen Emotionen im Griff zu haben. Die Schlafstörungen oder andere Belastungsstörungen wurden hinter verschlossener Tür mehr oder wenig schlecht gelebt. Auch wollte man nicht, dass einen andere an das, was war, erinnerten oder gar mit dem Finger auf einen zeigten. So war kollektives Schweigen die Lösung der damaligen Zeit.

Man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass ein Großteil der Bevölkerung Hitler befürwortete und ein großer Teil davon aktiv mithalf, zumindest am Anfang.
Ich glaube, dass sich keiner von uns vorstellen kann, in so einem Gruppenzwang gefangen zu sein.
Damals glaubte man noch absolut an die Obrigkeit – „Man muss ja gehorchen
Man muss dabei auch bedenken, wie die Menschen damals großteils lebten.

Es herrschte große Arbeitslosigkeit. Viele hatten ein Häuschen mit Garten oder lebten in der Stadt. Man schaute, wie man über die Runden kam, war aber immer abhängig vom Chef, von der Herrschaft. Man hatte gelernt ruhig zu sein. Die Ansprüche waren ganz andere als heute.
Auch die Eltern (dieser Generation) waren durch den Ersten Weltkrieg traumatisiert. Es zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Ahnensysteme. Durch unsere natürlichen Impulse wollen wir, dass es unseren Kindern gut geht, besser geht als uns. Das hatte damals zur Folge, dass die Eltern alles daransetzten, dass die Kinder lernten, eine Schule machten, auf das wurde mit Druck geachtet, damit sie was konnten. „Nur, wenn du was kannst, bist was wert.“
Bei den Urgroßeltern war es noch nicht selbstverständlich, dass man was lernte; es war nicht selbstverständlich, dass man einen Beruf mit Ausbildung hatte.

So wuchs dann die nächste Generation heran „Je mehr ich lerne und arbeite, desto mehr bin ich“. Zur damaligen Zeit sicher eine gute Strategie, doch im Untergrund brodelten die schlimmen Dinge des Krieges. Alkohol war eine Möglichkeit fürs Vergessen. Unsere Großeltern mussten auch erst lernen, mit all dem, was sie gesehen und erlebt hatten, zu leben.
Durch meinen Beruf begleite ich immer wieder auch Menschen, wenn sie ihren letzten Weg antreten. Diese alten Menschen erzählen genau dann diese Dinge, die sie ein Leben lang nicht sagen konnten. Sie reden es sich dann von der Seele, damit sie loslassen können – ihre Traumata, ihren inneren Kampf um das Erlebte.

Die nächste Generation, die heute 40+, wie reagieren die heute auf diese Geständnisse?
„Wir reden nicht darüber“. Es wird kategorisch abgelehnt!
„Heute kann man eh nichts mehr machen“ — „Der Alte war schon verwirrt“ — „So etwas kann nicht sein“ — „So etwas gibt es in unserer Familie nicht“ — „Unser/e Opa/ Oma hat so etwas nie gemacht, sie/er war ja so lieb“.

Und wenn er/sie so war, schweigen wir darüber.

DIE GLAUBENSSÄTZE DER ELTERN bzw. AHNEN WERDEN WIEDERHOLT!

„Wir sprechen nicht davon“

Und so wuchsen dann die Kinder der nächsten Generation heran, die nur ahnten, was war.
In der nächsten Generation, also heute, sehen wir großteils den Effekt:
Hitler hat es nie gegeben (überspitzt ausgedrückt). Unsere Eltern und Großeltern verharmlosten das, was war, verniedlichten alles.
Nur in der Schule oder von offizieller Seite erfuhr man von diesen schlimmen Dingen und wir denken „Nein, in meiner Familie gab es so etwas nicht“.

Wenn ich Frauen und Männer frage, ob ihre Eltern oder Großeltern was erzählt haben, herrscht Schweigen nach dem Motto „Nein, bei uns war das nicht, meine Familie hatte mit den Nazis nichts zu tun“.
Diese Generation wuchs schon mit Wohlstand auf, mit Urlaub fahren, mit Fernseher usw. Die Wohlstandsgesellschaft war geboren.

Wer brav arbeitet, kann sich etwas leisten…… Aber die Kindheit war von den alten Werten davor geprägt „reden wir nicht darüber“
Mit Kindern zu sprechen, den Kindern zuzuhören, auf ihre kleinen Seelen einzugehen, sie wahrzunehmen, war sehr, sehr selten.
Die Kinder verständigten sich untereinander. Die Eltern arbeiteten ja, um ihnen ein gutes Leben zu finanzieren. Mit den Kindern sprechen, sie bewusst wahrnehmen, konnten die damaligen Eltern durch ihre Traumata wenig. Diese Kinder lernten: „Schau auf dich selbst“ „Mich sieht eh keiner“
Aber was ich besonders schlimm finde ist, dass der Glaubenssatz „Wir reden nicht“ auch hier weitergegeben wurde. Denn wenn ein Kind nicht erfährt, wie heilsam es ist, über seine Gefühle zu sprechen, wie soll es dann als Erwachsener artikulieren können, was er/sie fühlt. Wie bei einer Zwiebel haben sie gelernt Schicht für Schicht ihre Gefühle zu verdecken.

Ein kleines sehr einfaches Beispiel: Erst war das Kind traurig, weil Mama und Papa keine Zeit hatten. Mama und Papa schenkten dem Kind einen Lutscher „jetzt ist es wieder gut “ Das nächste oder übernächste Mal holt sich das Kind nur mehr einen Lutscher oder geht Fernsehen, damit es nicht nachdenken muss. Beim nächsten Trauma greift es dann auf die erlernten Strategien zurück.

Schicht für Schicht kommt man von seinen Gefühlen weg. Diese meine Generation tut sich sehr schwer, über die eigenen Gefühle zu sprechen.
Ja wie soll jemand denn sagen, wo es in seiner/ihrer Seele krankt, wenn sie/er nicht gelernt hat zu sprechen, nicht gelernt hat, sich wirklich wahrzunehmen.
Doch wenn man nicht über seine Gefühle sprechen kann, ist es selbstverständlich, dass Depressionen, Burn-out, all die Autoimmunerkrankungen und dergleichen es tagtäglich spiegeln: wir sind auf dem falschen Weg.

Mehr dazu in meinem Blog Der Körper als Sprache derSeele
Viele Krankheiten und Probleme leben wir heute unbewusst weiter, so lange, bis wir hinschauen und wir es für unsere Familie lösen. Dazu gibt es viele Wege. Ein Weg ist z.B. die Familien-Aufstellung.

Wenn wir Generation 40+ jetzt aus dem heraus – „Wir reden nicht über Gefühle“ – „Uns sieht eh keiner“ – „Nur wenn ich viel arbeite/lerne/studiere, bin ich wer“ unsere Kinder erziehen, was kommt dann raus?
Genau das, was wir nun haben.

Sie haben ganz andere Werte, sie hinterfragen alles und prüfen es auf Sinnhaftigkeit. Mir taugt diese Genration!
Sie haben so einen Schub aus unserem Ahnensystem bekommen.

„Egal was ist, ich sage, was ich mir denke. Was interessiert mich die Vergangenheit. Warum soll ich ……?“  Diese Fragen finde ich so genial und richtig!
Die Jugend von heute, bitte nicht alle, aber viele, sehr viele, haben neue Werte entwickelt. Ihnen sind ihre Kinder sehr wichtig, sodass viele Mütter und Väter ein Studium daraus machen, was gut und gesund für ihre Kinder/Babys ist – Ernährung, impfen, Erziehung usw. Sie wollen auch, dass es ihren Kindern gut geht, doch sie haben einen neuen Ansatz – ohne Gesundheit geht es nicht, ohne Gesundheit ist der größte Luxus nichts wert. Sie sind dabei auf sich und ihre Emotionen/Gefühle zu schauen. Genau das wurde in den Generationen davor vergessen. Darum ist es heute so wie es ist.
Der Glaubenssatz der 40 +Generation: mich sieht keiner – ich bin nichts wert hat aus den jetzigen jungen Menschen das gemacht:
Ich bin wertvoll. Sie nehmen es nicht hin, ruhig und klein zu sein.
Wenn dann die Jungen von heute Kinder bekommen, schaut diese Generation 20+ extrem gut, dass diesen neuen Kindern körperlich wie seelisch gut geht. Die neuen Medien unterstützen das ungemein.

Ich bin gespannt, was uns die Zukunft bringt.
Für alles das, was war, egal was, wünschen sich unsere Seelen nur Eines: Vergebung.
Nur, wenn man sich oder anderen vergeben kann, lösen sich negative Verbindungen auf!  Wut, Hass und nachtragende Gefühle binden. Vergebung, Liebe lässt frei. Anerkennen was ist!

https://derstandard.at/1388651106457/Der-Klassenfeind-Gruppendynamik-im-Klassenzimmer

Ich freue mich auf euer Feedback

 

07Feb/18

Wing Wave Erlebnisse

Es ist eines meiner liebsten Werkzeuge in der Arbeit mit Menschen.
Was Wing Wave ist, findet ihr in diesem Artikel:Wing Wave
Seit 2010 habe ich viele Erlebnisse mit Kunden, aber diese Beispiele haben mich selbst erstaunt!

1.) Flugangst
Eine junge Frau, 28 Jahre alt, hatte ein schlimmes Erlebnis mit einem Beinahe-Absturz durch einen Sturm, das Flugzeug wurde damals extrem stark gebeutelt und sie verloren sehr viel an Höhe. Im letzten Moment konnte der Pilot das Flugzeug notlanden. Damals musste sie auch noch einmal nach Hause fliegen. Ihren Erzählungen zufolge war das die blanke Angst. Sie wolle nie wieder in ein Flugzeug steigen.
Doch eine neue Liebe bewegte sie dazu, für ihr Problem Hilfe zu suchen. So kam sie zu mir. Sie würde ja sooo gerne mit ihrer neuen Liebe auf die Malediven fliegen. Den Flug hatte ihr Schatz, ohne zu fragen, schon gebucht.
Am Anfang der Sitzung ging es ihr gar nicht gut und sie wollte am liebsten abbrechen, denn die Gefühle mit den Erinnerungen waren sehr intensiv, doch der Wille und das Verständnis dazu, dass dieser negative Anker entkoppelt werden müsse, denn nur so könne sie wieder in ein Flugzeug steigen, gaben ihr die Kraft. Die Sitzung dauerte mit Vorgespräch, O-Testung und Winken ca. 90 Minuten. Danach ging sie zuversichtlich nach Hause.
Dazu muss ich sagen, dass ich jede Sitzung erfolgreich abgeschlossen habe.
Ein paar Tage danach flogen sie auf die Malediven. Sie schickte mir auch von dort ein SMS, dass sie ohne Angst, mit ein wenig Kribbeln im Bauch, den Flug angenehm empfunden hat.
Der Heimflug soll ganz easy gewesen sein.

Ich hatte so meine Zweifel, denn es war ja nur eine Sitzung, mehr Zeit war nicht. Darum war auch ihre Sitzung sehr intensiv. Aber in diesem Fall reichte wirklich nur eine Sitzung. Seit damals flog sie noch oft und mittlerweile ist das Fliegen für sie wieder wie Auto fahren.

2.) Angst vorm Zahnarzt
Ein Herr, 36 Jahre alt, hatte lauter verfaulte Zähne im Mund und weigerte sich zum Zahnarzt zu gehen. ANGST, ANGST…….

So litt er lieber vor sich hin.
Er fand den Weg zu mir, in der Sitzung stellte sich heraus, dass er als Kind öfter beim Zahnarzt festgalten wurde und dort mit brutaler Gewalt behandelt wurde. Daraus entstand seine Angst. Dazu muss man noch sagen, dass er von seiner Mutter stark getriggert war, die nur negativ über den Zahnarzt sprach. So übernahm er die Angst seiner Mutter, das Ganze verband sich dann noch mit seinen negativen Erlebnissen und er konnte nicht mehr vernünftig handeln. Er war tief unglücklich, hatte starke Schmerzen, doch er wusste sich nicht zu helfen. Selbst bei einem wirklich netten Zahnarzt schaffte er es nicht, sich auf den Stuhl zu setzen.
Dieser Mann wollte noch mich versuchen, ansonsten „muss er halt so leben“

Wir brauchten 5 Sitzungen, dann konnte er entspannt zum Zahnarzt gehen. In den Sitzungen wurden seine negativen Erinnerungen entkoppelt. Auch wurden die übernommenen Gefühle und Glaubenssätze der Mutter gelöst. Es war für mich eine sehr schöne Arbeit, man sah mit jeder Sitzung, wie dieser Herr mit großen Schritten seine Blockaden löste.
Das Ganze ist jetzt zwei Jahre her und seine Zähne sind vollkommen saniert, mit Plomben, Kronen und Brücken. Er hat nun wahrlich ein strahlendes Lächeln. Gggg und nach zehn Jahren auch eine neue Liebe.

3.)Schulangst
Ein Mädchen, 12 Jahre alt, mit diagnostizierter Legasthenie, hatte in der Schule schon richtige Aussetzer und wusste dann nichts mehr. Sie lernte, aber in der Schule war alles weg.

Eine Sitzung von 30 Minuten und die Angst war weg. Sie konnte danach entspannt in der Schule ihr gelerntes Wissen abrufen, was davor nicht mehr möglich war. Sicher machte sie auch ein Legasthenie-Training. Heute studiert sie und ich bin megastolz auf sie. Sie war eines meiner ersten Kinder, mit denen ich mit Wing Wave arbeitete.
Bei Kindern geht das so schnell und es ist so effektiv.

 

23Nov/17

Bauchspeicheldrüse und Lebensfreude

 Im Körper unterstützt die Bauchspeicheldrüse den ganzen Verdauungsvorgang.
Wie bei der Verdauung begleitet sie uns auch auf dem Weg zum Lebenssinn
auf allen Entwicklungsebenen. Lebensgenuss und Lebensfreude sollten unseren Daseins-Sinn stärken.
Doch wenn familiensystemische Gefühle meine Lebensfreude hemmen oder,wenn ich im Familienmuster gefangen bin und darin erstarre, dann zeigtes sich über die Bauchspeicheldrüse.
Die Angst vor eigenen unterdrückten Aggressionen und/oder wenn ich meine
Lebenskraft jemand anderem opfere, zeigt es mir die Bauchspeicheldrüsemit einer Entzündung.
(Bei einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung sofort zum Arzt! Nur, wenn wir unseren Körper verstehen, kann er auf allen Ebenen gesunden.)

Diabetes 1 :Dazu möchte ich nur sagen, dass es von den Ahnen kommt – Epigenetik -dort sollte hingeschaut werden, nicht beim Kind, sondern bei den Eltern!

Diabetes 2 :Das Leben ist ein Kampf und man will nicht verlieren. Lebensgenuss istein Fremdwort, denn er/sie muss ja kämpfen. Gelassen das Leben zugenießen, bedeutet für sie/ihn zu verlieren. Auf seine Gefühle zu hörenist für sie/ihn ein Fremdwort. Die Süße des Lebens ist vorbei.
Ich kenne viele Menschen mit Diabetes. Oft sind sie wirklich herzliche,
liebe Menschen, die auf der Suche sind und sich auch ernsthaft bemühen,aus diesem Kreislauf auszubrechen, doch mit zwei Dingen haben Sie zu kämpfen.

1.) Sie glauben, Essen sei die einzige Freude, die sie haben.Auf seinen Körper zu hören heißt, ihm auch das zu geben, was er braucht,das, was ihm guttut und nicht, was billig oder günstig ist, und so gutist. Bevorzugt Süßes – „dann spritze ich halt wieder“ – wie oft hörte ich dieses Argument schon. Der Zucker ist eine Sucht und jede Sucht mordet. Mit diesem Verhalten schädigt man sich jedes Mal auf das Neue.

2.) Bewegung, Bewegung! Ohne Bewegung und Sport wird der Insulinspiegel nie stabil werden, Stresshormone gehören abgebaut. Der Körper braucht Bewegung. Wir Menschen sind für Bewegung gemacht. Ein gesunder Mensch ist von Natur aus dafür geschaffen, täglich 20—30 km zu gehen.
Jeder Körper liebt Bewegung, doch wenn Trägheit oder Krankheit ihn schon geschwächt haben, braucht es Zeit, der Weg zurück ist oft schwierig.Doch die Lebensfreude und Lebensenergie, die dann kommen, machen all dasx-mal weg.
Den Kampf aufgeben und das Leben genießen.
Kleine Schritte z.B. Diabetikerschulung so oft besuchen, bis ich verstandene habe, worauf zu achten ist. Danach solange Verschiedenes probieren, bis man für sich, speziell für sich, gutes und gesundes Essen hat.Man kann z.B. mit spazieren gehen beginnen, dann steigern usw. …..Kleine Schritte! Nur kleine Schritte werden wir auch konsequent einhalten. Im ersten Monat eine Veränderung und im nächsten Monat wiedereine Neuerung.
Unser Hirn braucht 21 Tage für eine Veränderung. Wenn wir etwas Neues 21 Tage lang jeden Tag machen (z.B. jeden Tag 1 x spazieren gehen), dannwerden wir es auch beibehalten. Immer kleine Schritte! Leider werden wir von negativen Dingen überschwemmt. Unbewusst sind wir oft schon auf der Suche nach dem Schlechten. Doch so ist es nicht. Noch nie ging es uns so gut wie jetzt. Meine erste Wohnung  war mit WC am Gang, damals war das normal. Ich war so stolz auf meine erste Wohnung.
Wie war es noch vor 50 Jahren?…..
Heute 40 Stunden arbeiten unter der Woche, Wochenende frei – das alles ist heute selbstverständlich. Autos, Handys usw. ……..
Was brauche ich wirklich?
Was wird wirklich gebraucht?
Das Meiste, das wir brauchen, brauchen wir nicht wirklich … ist es nicht so?
Diesen MUSS-Stress auslassen, einfach sein und unsere Bauchspeicheldrüse wird es uns danken.
Unser Daseins-Sinn lebt sich mit Lebensfreude und
Lebensgenuss gleich doppelt gut.

Was ist dein Daseins-Sinn?
Was willst du in deinen Leben tun?
Was hinterlassen?
Sein?
Was ist dir wirklich Wichtig?
Was steht bei dir an erster Stelle?
Was an Zweiter?
Das ist eine kleine Anregung, für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

18Apr/17

Über Stuhlgang spricht man nicht! Der Dickdarm

37525352-D42A-4ACF-A400-E0298BAFB783„Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann nicht loslassen. Ich kann diesen Konflikt nicht lösen …. Ich kann doch nicht sagen, was ich nicht will, nicht möchte, nicht kann,ich kann doch keine Kritik aussprechen … Ja, ich habe Jahre gelernt, es zu erdulden und nicht widersprechen.“

Wenn das auf dich zutrifft, gratuliere ich dir, dein Dickdarm wird es dir mit der Zeit zeigen oder er zeigt es dir eh schon. Deine aufgestauten Gefühle werden sich in dir manifestieren. Erst nur ab und an, dann immer mehr, bis du nicht mehr wegschauen kannst. Wenn du schon regelmäßig Durchfall hast, solltest du hinschauen, schauen, was mit deinem Leben los ist, dich mit dir auseinandersetzen, ein Individuum werden – einzigartig und wiedererkennbar, keine graue Maus, kein Lemming unter vielen, unterscheidbar von den Anderen, eben einzigartig.

Wenn ich dich in der Nacht aufwecke und frage: „Wer bist du? In 3 Worten, wer bist du?“ z.B.: freundlich, großzügig, wissbegierig, Mama, herzlich, ruhig, wissend, offen, ….Kannst du das beantworten? Kannst du sagen, das bin ich … Kannst du in drei Worten ausdrücken, was dich dauerhaft glücklich und zufieden macht?  Meine Antwort ist: Natur, Familie, meine Arbeit.Was ist Antwort?  Wenn du Durchfall hast, ist die Angst schon so groß, nicht zu wissen,wer du bist und dann nicht zu dir zu stehen. „Geht ja nicht, weiß ja nicht, wer ich WIRKLICH bin. Das macht mir Angst“ Es kann aber auch Angst vor einer Person sein, aber leider oft auch generell vorm Leben.

Dann ist es nicht wirklich möglich zu erkennen, wer man wirklich ist. Doch wenn du zur Verstopfung neigst, solltest du aufhören, dich zurückzuhalten. „Ich halte mich zurück mit Kritik, ich kann doch niemanden zusammenscheissen.“ „Nein, ich halte mein Leben zurück, ich halte mich zurück“ Damit lässt du sämtliche Giftstoffe (Emotionen) in dir, denn das Gefühl einzigartig zu sein, macht Angst. Das gestehst du dir nicht zu. Besser immer lieb und brav sein, angepasst ……. Nimm dein Leben in die Hand und lebe! Frag dich, was macht dir Angst, schau dahinter … ist das wirklich so?

Ich zog heute eine Tarot-Karte zu diesem Blog: der Magier! Der Magier sagt, alles ist in dir! Du hast die Kraft, es zu verändern. Ja, wir haben die Kraft, es zu verändern. Setz dich hin, frag dich: „Ist das wirklich so?“ Geh immer weiter in deinen Antworten und frag dich immer wieder: „Ist das wirklich so?“Gib dir Zeit! Geh durch den Prozess durch! Das kann schon mal eine längere Zeit brauchen – Tage, Wochen … gib sie dir. Hinterfrage deine Ängste, werde dir bewusst, wer du wirklich bist. Lebe dein Leben, such keine Ausreden, sondern lebe. Steh es dir zu, Schritt für Schritt in die Richtung zu dir. Lern zu verdauen, deine Eindrücke zu verarbeiten; lass sie in der Nacht los. Am Morgen beginnt ein neuer Tag. Schau hin in dein Leben.

Viele Menschen hängen so sehr am Materiellen, verbiegen sich, nur um mehr zu haben. Die Angst, zu wenig zu haben, ist so groß!Doch haben Sie wirklich so wenig??? In diesem Sinne noch einen schönen Tag. Bei Fragen bin ich gerne für euch da.

Und natürlich bei Krankheit unbedingt zu einem Arzt!