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11Nov/17

Das Miasmenhaus

Das Miasmenhaus ist ein Tool, das ich liebe und immer im Kopf habe, wenn ich mit Menschen arbeite.
Unser Körper spricht mit uns und nur, wenn wir ihn auf allen Ebenen verstehen,fühlen wir uns super und gut.
Mir gibt das Miasmenhaus Stütze und Halt und manchmal auch den nötigen Abstand zu meinen Kunden.Ich lernte es vor vielen Jahren in einem Seminar kennen.
Das Wort Miasma kommt aus dem Griechischen und beutet Verunreinigung.
Hier handelt es sich um familiensystemische Verunreinigungen, die durch die großen europäischen Volksseuchen Krätze, Syphilis, Gonorrhoe und Tuberkulose in unsere Systeme gekommen sind. Diese haben nicht nur körperliche Symptome, nein, auch geistige und emotionale Symptome zur Folge. Der Zeitgeist bestimmt dadurch den Lebenswandel.

Samuel Hahnemann erkannte schon, dass dies vererbte Informationen sind.
Durch Rosina Sonnenschmidt‘s Miasmenhaus lassen sich sowohl die Krankheitsentstehung als auch der Heilungsweg sehr gut verstehen.

Eine Krankheit beginnt meist harmlos, also im Dachgeschoss.
Wenn diese Krankheit aber nicht ausheilt, sinkt sie auf die tiefere
Ebene und dringt tief in den Körper ein. Wenn man dies nun weiter
unterdrückt, rutscht alles in den Keller…….
Man räumt immer im Keller auf. Jeder, der seinen Keller räumt, findet
Schätze wie Ungeheuer. Wir haben alles in uns, was wir brauchen, um gesund und glücklich zu sein.

Eine Rezesion
Der Herausgeber  zu den Buch schreibt:
Unter einem Miasma ist das Zusammenspiel hereditärer Belastungen des
individuellen Patienten und des kollektiven Zeitgeistes zu verstehen, in dem er lebt.Miasmatisch zu therapieren heißt somit, den Patienten in seinem Denken, Fühlen und Handeln ebenso zu verstehen, wie die Reaktionen seines Körpers. Da der menschliche Organismus ein Wunderwerk an Synergien und ineinandergreifender Rhythmen ist und harmonikalen Proportionen folgt, gibt es Gesetzmäßigkeiten des Krankwerdens, des Kompensierens und des Heilwerdens.Die miasmatisch-homöopathische Behandlung beachtet diese Gesetzmäßigkeiten, setzt deshalb bei der Ursache von Krankheiten an und folgt der Körperlogik.
Anbei der Link zu den Büchern    Miasmenhaus

 

09Sep/17

Der Magen

09D11CED-FE27-4E02-961A-EAC24ADE543D„Mir ist schlecht, mein Magen!“
„Mein Magen drückt!“
Immer wieder höre ich den Satz: „Ich hatte es schon immer mit dem Magen. Egal ob ich viel esse oder nichts!“
So erging es auch mir in der Vergangenheit.
Was will uns der Körper da sagen?
Der Magen ist das Verarbeitungszentrum. Er zerkleinert unser Essen in kleine Teile -er verarbeitet emotionale Eindrücke in kleine Stücke, sodass wir sie verdauen/aufnehmen können — nicht nur im Grobstofflichen (Nahrung), nein, auch im Feinstofflichen (emotionale Erlebnisse).
Der Magen kann den Brocken nicht schlucken, sagt man.
Uns ist schlecht, das emotionale Ereignis liegt uns schwer im Magen.
Wenn unser Magen zu rebellieren anfängt, sollten wir hinschauen.
Was ist gerade um uns herum los?
Welche Situation überfordert uns?
Wenn mir immer wieder einmal schlecht ist/übel ist, ist die Frage: was kann ich nicht nehmen, was kann ich nicht verdauen?
Was stresst mich so?
Ist es der Beruf?
Sind es die Kinder?
Ist es der Mann/die Frau?
Sind es Kollegen? ….
Denn der Körper sendet bereits die ersten Alarmzeichen.
Der Körper sagt mir: „Achtung, jetzt ist mir die Situation zu viel!“
Wenn ich jetzt nicht lerne mit der Situation umzugehen, dann wird mit der Zeit aus einem ewigen Schlechtsein mehr, viel mehr.
Gastritis, Magengeschwüre – all das hatte ich schon.
Nicht nur ich/meine Seele, nein jede Seele, die überfordert ist, wird krank, wenn ich die Probleme nicht löse.
Bei ungeliebten Beziehungen, Scheidung, Tod, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Pensionsschock, Traumata….
Genau in solchen Situationen können wir den Brocken nicht schlucken und unser Magen reagiert.

Die Lebenssituation muss geändert werden!
Leider haben wir in uns falsche Glaubenssätze, die das verhindern:

Ich bin schlecht.
Ich darf mich nicht scheiden lassen.
Ich muss dankbar sein für meinen Mann/meine Frau, meine Arbeit, meine Kollegen…
Ich bin zu hässlich, zu dumm, zu dick, …
Das darf man nicht…
Wer kennt das nicht? Doch Hand aufs Herz!
„Warum nicht?“

„Warum darf ich das nicht tun?“
„Warum darf ich nicht gehen?“ ……..
„Was kann denn schon geschehen?“
„Was wäre, wenn ich es wirklich machen würde?“
Der Magen schreit: „Ich will raus aus dem Gefängnis, ich kann nicht mehr verdauen!“
Also raus aus dem Gefängnis!
Was kann man tun?
1.)  Unbedingt die Magenschmerzen von einem Arzt abklären lassen. Dieser Blog ersetzt keinen Arzt, sondern gibt Anregungen!
2.)  Sprich mit Menschen, die einen anderen Blickwinkel haben. Vielleicht bringen sie dich auf eine neue Idee, neue Gedanken.
3.)  Es gibt wunderbare Meditationen, die den Blickwinkel verändern.
http://www.powerrelax.at/ oder http://robert-betz.com/
4.)  Oder hast du schon einmal versucht das Problem aufzuzeichnen, anzuschauen, wie es wirklich ausschaut

5.)  Oder mach Plus-Minus-Listen
6.)  Oder nimm zwei Polster. Jeder Polster steht für eine Seite des Problems. Stelle dich auf einen Polster, das ist die eine Seite des Problems – fühle auf dieser Seite, fühle, wie es sich anfühlt, welche Gedanken, Gefühle hast du da wirklich? Schreibe es auf. Dann mach das Gleiche mit dem zweiten Polster/die zweite Seite des Problems – fühlen, Gedanken wahrnehmen, aufschreiben. Diese Übung mit den zwei Polstern kann gut und gerne über 1-2 Wochen gehen. Es ist wichtig, sich wirklich Zeit zu nehmen, um sich klar zu werden, wo das Problem liegt. Wenn ich auf dem Polster stehe und ich habe das Gefühl nach vorne zu kippen, heißt das, darauf gehe ich zu. Wenn es nach hinten geht, heißt das, das hält mich zurück.
7.)  Auf die Ernährung muss natürlich geachtet werden. Auch ich hielt lange eine strenge Diät ein.
Bei Fragen schreibt mir bitte, ich bin gerne für euch da!