20Nov/18

Selbstwert Teil 3

Sozialisationsperiode 14-21 Jahre
Was ist denn nun die Sozialisationsperiode?

Das sind die Jahre, in denen unsere Kinder sich mit ihren Glaubenssätzen und Werten versuchen anzupassen, versuchen einen Platz zu finden in der Gemeinschaft, in der wir leben. Das kann ganz schön schwierig sein, wenn der junge Mensch nicht davon überzeugt ist, dass er ein lieber und guter Mensch ist, der Selbstwert niedrig ist.

Wie viele von uns glauben, dass sie keine Liebe verdienen, dass sie nicht gut genug sind, und so weiter, weil sie eben das bisher nicht lernen konnten?
(siehe Teil 1 und 2)
Es ist so wichtig, dass unsere Kinder hier zu 100% überzeugt sind: „Ich bin gut/liebenswert…“, dass sie ein gutes Selbstbild haben. Denn in dieser Zeit baut sich alles auf diesem Fundament auf.

Die jungen Menschen verändern sich, der Körper wird erwachsen. Die Geschlechtsteile reifen aus. Der Sexualtrieb erwacht und in diesem Hormon-Hurrikan müssen jetzt die jungen Menschen ihren Platz finden.
Wie seit Anbeginn unserer Zeit lernen wir im Kopieren. Wir sozialisieren uns, denn durch das Kopieren wollen wir dazu gehören, dazugehören zu den Erwachsenen, denn wir sind ja kein Kind mehr.

Wenn wir aber glauben, dass wir nicht gut sind, suchen wir uns natürlicherweise einen Umgang aus, der noch weniger wert ist, als wir es von uns glauben. Die Logik dahinter ist, wenn ich schlecht bin und meine Freunde noch etwas schlechter sind als ich, dann bin ich wieder gut/ besser. Dazu kommt noch, dass die Kinder sich abnabeln wollen. Sie wollen alles besser/anders machen als die Eltern, je inniger die Beziehung, desto heftiger ist dieses Abnabeln.

Eine Scheidung in dieser Phase kann die Welt dieser Kinder zum Einsturz bringen. Wie oft glauben Kinder, dass die Eltern sich scheiden lassen, weil sie schuld seien.
Das Mädchen verliert unter Umständen den ersten Mann, an dem es sich ein gutes Beispiel nehmen kann, wie eine Beziehung gelingen kann, wie Eltern miteinander umgehen, wie Frauen und Männer mit Achtung und Respekt behandelt werden. Denn mit guten Vorbildern zu leben und sich reiben zu dürfen, ist optimal.

 Wenn Söhne ihren Vater verlieren in dieser Phase, ist das sehr schlimm, denn wo können sie es sich abschauen, was es beutet Mann zu sein. Wo können sie rangeln und ihre Grenzen kennen lernen? Wir Mütter mögen Vieles für unsere Kinder sein, aber wir sind immer nur Mutter. Wir Mütter sind weich, lieb, haben für so viel Verständnis.
Aber bei Jungs ist das oft verkehrt, sie brauchen auch mal die männliche Seite „Steh auf, mach das, auch wenn es weh tut!“.
Männer sind geboren für den Wettkampf. Sie sind seit der Steinzeit rausgegangen in die wilde Natur, um Nahrung zu holen für die Familie. Sie haben seit jeher ihre Familien verteidigt. Sie haben Häuser gebaut, waren stark für die Familie.

Sicher können Frauen das auch, aber Männer sind doch etwas anders.
Es ist wichtig für Jungen einen Vater zu haben, an dem der Junge sieht, was es bedeutet Mann zu sein, rauszugehen in die Welt, um bestehen zu können. Der Junge beginnt zu arbeiten. In der Arbeitswelt kommt er auch gut mit seinen Kollegen und mit seinem Boss aus. Er lernt seinen Platz im Außen gut einzunehmen.

Ein Lehrling ist kein Boss, ein Schüler kein Pädagoge, ein Arbeiter kein Chef, Freunde sind Freunde und ich bin ich.
Ich, Junge oder Mädchen, weiß, dass ich gut bin. Dann ist es leicht seinen Platz unter all den verschiedenen Konstellationen zu finden, denn ich bin super/gut –guter Selbstwert.
Was tun?

Ich liebe mittlerweile die Hypnosen, mit dem Unterbewussten zu kommunizieren, zu lösen und neu zu schreiben, dort, wo die Probleme entstanden, alles neu aufsetzen oder neu einfügen. 
Wenn ich an mir etwas verändern möchte, lösen möchte oder eben anders machen möchte, dann beutet das immer Arbeit, Arbeit an mir und mit mir. Das beutet sich Zeit zu nehmen und es zu tun.Wenn Menschen zu mir kommen, arbeiten wir. Manchmal sind sie echt müde, wenn sie heimgehen.

Danach müde zu sein heißt, ein Problem wurde gelöst.
Es ist wichtig, sich selbst den Wert zu geben, mit sich zu arbeiten, sich die Zeit und Mühe zu nehmen, damit man sich danach gut fühlen kann.

Stell dir doch selbst die Fragen:
Wie viel Zeit investiere ich in mich, damit es mir wirklich gut geht?
Geht es mir wirklich gut?
Bin ich glücklich?
Funktioniere ich?
Lebe ich oder werde ich gelebt?
Habe ich für mich wirklich keine Zeit, um Sport zu machen, mir etwas Gesundes zu kochen, mich zu pflegen, ein gutes Buch zu lesen, mich mit lieben Menschen zu treffen, zum Arzt zu gehen, auszuschlafen, ………

Ein guter Selbstwert bedeutet auch, sich selbst zu lieben!
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisation

 

 

05Nov/18

Selbstwert Teil 2

Die Umgebung formt das Kind.
Oder: Schau dir die Freude an, dann weißt du, wer das ist.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Diese Sprüche kennen wir alle, doch der Kern dieser Aussage ist, dass eben wir Menschen immer andere modellieren, nachmachen.
Das Alter von 8-13Jahren ist die Modellierperiode jedes Menschen, hier lernt das Kind durch Nachmachen seine Strategien, um sich in der Welt zurechtzufinden.
Natürlich schaut das Kind zuerst seine großen Vorbilder an: Mama/Papa. Welchen Selbstwert hat denn Mama/ Papa, weiß sie/er was sie/er wert ist? Schätzt sie/er sich selbst oder zeigt der Papa ihr z.B. „Ohne mich kannst du nicht überleben.“ Oder „Ohne mich kannst du es nicht schaffen.“ Und Mama ist brav, ruhig ……. zeigt durch ihr Verhalten, dass es so ist.
Was lernt denn da ein kleines Mädchen oder ein kleiner Junge.
Eine Frau ist weniger wert als ein Mann!
Männer haben mehr Rechte?
Ohne Mann kann eine Frau mit Kindern nicht sein………
Frauen müssen gehorchen …..
Das kleine Mädchen nimmt nun dieses Modell als ihres an.
Das Mädchen mag dann zwar in der Pubertät dagegen rebellieren, doch tief in ihrem Unterbewusstsein haben sich diese negativen Glaubenssätze festgemacht. Sich zeigen oder sichtbar wird sich dieses Programm erst, wenn das Mädchen zur Frau wird.
Ich erlebe es immer wieder; taffe, starke Frauen gründen eine Familie, bekommen Kinder und auf einmal ist der Selbstwert der Frau verschwunden.
Sie stürzt in eine Selbstwertkrise. Eben genau deswegen haben sich die Eltern in der Modellierperiode des Mädchens scheiden lassen oder steckten in einer schweren Krise. Sie hat das negative Modell übernommen und aus der Kindheit schallt die Erinnerung wie ein schwarzer Schatten hervor.

Kinder bekommen ein Familiensystem als Modell, das nicht gesund ist. Leider glauben auch heute noch viele Eltern, dass es gut wäre für die Kinder, wenn sie wegen der Kinder zusammenbleiben.
Dazu möchte ich sagen, dass es in den wenigsten Fällen wirklich gut ist. Behandeln sich die Eltern wertschätzend, ist dann Respekt und Achtung noch wirklich in der Familie oder bindet nur das Geld. Einer der Partner muss ja dann Unterhalt zahlen und sieht seine Kinder vielleicht wenig. Leider ist das meist der Hauptgrund.
Wegen der Kinder zusammenzubleiben würde wirklich heißen, Mann und Frau machen gemeinsam Therapie-Gespräche so lange, bis beide einen Weg gefunden haben, wie sie gut miteinander leben können, voll Liebe und Respekt. Das würde bedeuten zum Wohle der Kinder, damit diese die Eltern gut modellieren können, arbeiten beide Partner/Elternteile so lange an der Beziehung, bis die Schwierigkeiten ausgeräumt sind und beide Elternteile wieder respektvoll, wertschätzend miteinander umgehen.
Ein guter Streit reinigt die Luft. Zum Streiten gehören immer zwei. Einer alleine ist nie schuld. Wertschätzend zu streiten wird natürlich auch von den Kindern als Modell genommen.
Als Elternteil muss man sich bewusst machen, dass die Kinder zuschauen.
Wir Menschen sind empathische Wesen. Wir fühlen jeden Tag, jede Sekunde. Das beginnt nicht erst als Erwachsene, nein, schon als Säugling beginnt es. Babys sind ja anfangs über die Nabelschur mit der Mutter verbunden und bekommen nicht nur Nahrung von der Mutter, sondern sie bekommen auch ihre Gefühlswelt mit. Nach der Geburt ist das kleine Wesen total mit der Mutter verbunden. Wie ein unsichtbares Band, das die Gefühle der Mutter zum Kind sendet, aber auch umgekehrt. Das ist gut so, die Mutter schaut ihr Kind an und weiß, wie es ihm geht. In der Modellierphase spürt das Kind genau das stimmt das nicht. Es weiß genau, der Papa liebt die Mama nicht mehr oder umgekehrt …….All die Unstimmigkeiten fühlt das Kind und versucht es einzuordnen. Wenn nun das kleine Mädchen oder der kleine Bub in der Prägungsphase schon so geprägt ist, wenig wert zu sein, dann noch in der Modellierphase das Gleiche sieht, was kann denn dann herauskommen? Als Erwachsener schallt dann das Echo der Vergangenheit immer wieder „Ich bin nichts, ich bin wertlos, …“

In den Hunderten Hypnosen, die ich gemacht habe und dabei die Menschen gedanklich in die Vergangenheit geführt habe, wo sie diese Erinnerungen gespeichert haben, war es der Großteil der Erinnerungen wie eben Großeltern oder Eltern sich selbst schlecht gemacht haben, sich gegenseitig ihren Wert nicht gaben.
All das nehmen unsere Kinder so wie wir unsere Eltern modelliert haben, ob wir wollen oder nicht.

Darum seid gute Vorbilder, denn unsere Kinder machen uns nach.

 

29Okt/18

Mein Selbstwert 1Teil

„Ich kämpfe mit meinem Selbstwert, mein Selbstwert ist zu gering, ich habe keinen Selbstwert, ich glaube mein Problem liegt daran, dass ich keinen Selbstwert habe…“, sagen mir immer wieder Kundinnen.
Es stimmt, mit einem guten Selbstwert gibt es bestimmte Probleme gar nicht. Man lässt nicht über seine Grenzen gehen, weiß was man wert ist und zeigt klar seinen Wert auf.
Aber wo und wie entsteht ein gesunder Selbstwert?
Ich sage das Allerwichtigste ist die Prägungsperiode mit 0-7Jahren.
Hier wird unser Selbstwert geprägt. Von 0-3 Jahren kann ein Baby noch nicht unterscheiden zwischen Ich und du. Nach der Geburt ist es gar total verbunden mit seiner Mutter. Gut sichtbar wird dies, wenn die Mama nervös ist, dann ist es das Baby auch. Der/Die Kleine schreit ewig, ist unruhig … in Wirklichkeit hat die Mutter ein Problem. Löst sich das Problem der Mutter, wird der Säugling ruhig. Entspanntes Baby – entspannte Mama.
Lehnt sich die Mutter ab, findet sich hässlich, eben nicht wertvoll, so übernimmt das Baby dieses Grundgefühl.

Wenn sich dann die totale Verbundenheit löst und das Zwergerl zwischen Du und Ich unterscheiden kann, beginnt das Modellieren, das Abschauen wie es Mama/Papa machen. Gehen die Eltern wertschätzend mit sich um? Oder lassen sie sich von außen unterdrücken? Macht die Mama/der Papa Dinge, die sie/er gar nicht machen will, lässt sie/er sich von außen manipulieren, was sie/ihn danach unglücklich macht? „Ich will das nicht, aber man macht das so.“ Können die Eltern nicht „Nein“ sagen?
Das Baby spürt all diese Unstimmigkeiten der Mutter/ des Vaters und daraus baut es sich jetzt seinen Selbstwert zusammen.
Wenn nun das Baby heranwächst und keiner sagt dem kleinen Wesen, wie wunderbar es ist, wie schön, wie herrlich, wie lieb, wie toll, wie einzigartig, wie gut, wie gescheit, wie … es ist

„NUR“ dass die Eltern auf ihn/sie stolz sind z.B. weil er/sie jetzt schon sitzen kann, seinen Apfel isst, mit den Händen klatscht, so lieb lächelt……
Eltern sollen nicht nur sagen, sondern auch zeigen, wie toll es ist. Dies ist unerlässlich für den Selbstwert.
Ja wie soll dann ein kleines Wesen, das wie ein unbeschriebenes Blatt Papier ist, beschrieben werden, wenn es keiner tut!

Babys müssen fühlen und hören wie einzigartig, wie wundervoll sie sind. Nicht nur Babys, sondern jeder Mensch braucht das, so lange er lebt! Doch in der Prägungsphase ist es unerlässlich zur Bildung des Selbstbewusstseins. 

Was tun?
Hierzu gibt es viele Übungen.

Ich liebe dazu die Hypnose, speziell zugeschnitten auf einen bestimmten Menschen, denn das Unterbewusste weiß nicht, ob es Fantasie ist oder Realität und wenn man sich in der Fantasie vorstellt, wie wunderbar die eigene Kindheit war und man die negativen Erinnerungen gedanklich entkoppelt und umschreibt, dann kann man sich so seinen Selbstwert reparieren.

Mit Glaubenssätzen zu arbeiten, ist natürlich auch sehr wichtig.
Ich liebe mich
Ich bin wertvoll
Ich bin super, gut
Ich bin ein toller Mensch…

Diese Glaubenssätze, die man sich täglich, am besten vor dem Spiegel, morgens und abends 10 x laut vorsagen sollte, tun in ihrer Kontinuierlichkeit sehr gut. Hier passt das Sprichwort gut: „Steter Tropfen höhlt den Stein“

Mit Wing Wave lassen sich diese Glaubensätze gut im Unterbewusstsein verankern.

Ein Tagebuch führen, notieren, was ich jeden Tag gut gemacht habe, was mir toll gelungen ist.
Das Schreiben mit der Hand ist Kommunikation mit dem eigenen Unterbewussten. Sicher, am Anfang ist es ungewohnt, doch wenn man einmal damit begonnen hat, spürt man die heilende Wirkung der Worte.

 

 

23Sep/18

Du musst loslassen!

Kinder werden groß, wollen ihr eigenes Leben führen und ihre eigenen Erfahrungen machen. Doch dies ist oft nur leicht gesagt!
Fängt das Loslassen nicht schon bei der Geburt an? Wir Mütter müssen unsere Kinder aus unserem Bauch rauslassen. Bald wollen sie in ihren Bettchen schlafen, krabbeln …. Das erste große Loslassen ist Kindergarten oder Krabbelstube. Hier werden wir das erste Mal so richtig durchgebeutelt:
„Mein Baby braucht mich den halben Tag nicht!“.

Doch es ist auch ein Bewusstwerden, wer bin ich als Person und was mache ich nun mit MIR als Frau-Mensch?

Wenn man mehrere Kinder hat, dauert dieses Bewusstwerden etwas länger.
Wenn dann das Kind mit der Schule fertig ist und beginnt in die Arbeitswelt einzutreten, spätestens da muss man auslassen.
Kinder müssen fliegen, damit sie wiederkommen können. Das ist das natürliche Abnabeln.
Wir Mamas müssen uns dann etwas Anderes suchen. Hier fangen viele Frauen erst an, sich wirklich kennenzulernen.

Die berühmten Fragen: „Was mag ich wirklich? Was macht mir wirklich Freude?“
Sichtbar wird das oft zuerst im Job, man fühlt sich in der Arbeit nicht mehr wohl, denn in Wirklichkeit machte man diese Arbeit nur wegen der Familie (Arbeitszeit, Lohn…)

Meine Empfehlungen dazu:

  • Schreibe dir in ein kleines Büchlein, was du vor den Kindern gern gemacht hast. Führ für einige Zeit ein Tagebuch. Schreib hinein, was dir besonders Freude gemacht hat am Tag, was gut war.
  • Hör in dich hinein, was dich wirklich interessiert, was du gerne machst. Bei welcher Tätigkeit verlierst du dein Zeitgefühl?
  • Geh zu Vorträgen, in Ausstellungen, unternimm einmal etwas ganz anderes?
  • Um etwas Neues zu lernen, ist es nie zu spät!
  • NLP ist ein Werkzeugkasten, um sich wundervoll selbst, aber auch andere, kennenzulernen.

 Auch mit 40 Jahren oder 50 Jahren ist es fein, einen Job zu machen, der einem Spaß macht, an dem man Freude hat. Denn nur, wenn man als Mutter glücklich ist mit sich und dem, was man tut, schafft man es, auszulassen und den Kindern zu vertrauen, dass sie ihr Leben meistern.

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, arbeiten gehen, gilt es loszulassen und auf das zu vertrauen, was man ihnen beigebracht Hat. Kinder dürfen auch ihre Erfahrungen machen genauso wie wir. Als Mama und Papa sind wir, auch wenn sie groß und alt sind, immer da. Aber wie gesagt, wir müssen unsere Kinder fliegen lassen, damit sie nach Hause kommen können. Überbesorgte Mamas oder Papas schrecken nur ab.

Man kann nur loslassen, wenn man etwas Anderes hat, das man gern hat.

Freu mich von euch zu hören oder zu lesen.

27Apr/18

Das Sakralchakra – Nabelchakra

Lebenslust, Sinnlichkeit und Schaffenskraft sind die Charakteristika der Nabelchakra-Menschen.

Nabelchakra-Menschen haben Feuer, denn vom Nabel aus entwickelt sich das Prana/die Lebensenergie, es ist die Schaltzentrale im Körper. Unser Selbstbewusstsein und Ich-Gefühl kommen von einem guten Nabelchakra.
Diese Menschen sind Macher, geboren um Erfolg zu haben. Sie scheuen die Verantwortung nicht. Erfolg und Karriere bedeuten immer Verantwortung und diese können sie gut tragen. Was sich ein Nabelchakra-Typ vornimmt, erreicht er auch. Wenn er gelernt hat, seine Energie zu kontrollieren und einzusetzen, stehen ihm alle Türen offen. Das Leben zu spüren und etwas zu schaffen, zeichnet diese Menschen aus, auch mit den Händen zu arbeiten und kreativ zu sein. Man findet sie als Bildhauer, Maler, Architekten, Tischler, Schreiner … aber auch als Dichter oder Komponisten. Diese Menschen müssen im Fluss sein, denn Stillstand gehört nicht zu ihren Stärken.

Doch wenn diese Menschen ihre Schöpferkraft ausschließlich über Sexualität leben, endet das in zügelloser Triebhaftigkeit. Dazu gesellen sich dann Verlustängste. Die rasende Eifersucht bringt dann jede Beziehung zum Scheitern.
Diese Menschen sind total blockiert, wenn sie den falschen Beruf gelernt haben oder in einer Fabrik oder einem Büro arbeiten, ihre Kreativität nicht leben können. Wenn sie kein wirklich kreatives Hobby haben, dann stauen sich die Energien auf und können nicht mehr transformiert werden.
Die Menschen müssten ihr Stirnchakra, ihren Geist schulen, Vorstellungskraft entwickeln. Meditieren hilft diesen Menschen in Einklang zu kommen.

Leider ist es gang und gäbe unsere Kinder mit falschen Glaubenssätzen zu programmieren.
Wir Eltern wollen unseren Kindern etwas Gutes tun, doch ein verkehrter Glaubenssatz/Annahme von uns Eltern, ist, dass das, was wir nicht haben konnten, könnte doch unseren Kindern gefallen. So versuchen wir Eltern in unseren Kindern unsere unterdrückten Wünsche und Hoffnungen zu verwirklichen.
Falsch!
Angenommen die Mutter ist ein Nabelchakra-Typus und liebt es sich zu bewegen und zu tun. Das Kind kommt aber ganz dem Vater nach, der ein Stirnchakra-Typus ist, der ganz in der Geistigen Welt verwurzelt ist. Dieses Kind mag nicht handwerken, es mag lieber lesen. Dieses Kind liebt es zu philosophieren und nicht stumm zu wandern.

Ich kann mich noch gut erinnern, ich liebte als Kind schon Bücher und zwei meiner Kinder interessierte das gar nicht. Ich wollte Geschichten vorlesen, doch daran hatten sie kein Interesse. Gggg Beim Jüngsten durfte ich das.
Es kommt immer darauf an, welche Typ-Veranlagung haben die Kinder mitbekommen. Woraus bezieht das Kind seine Energie, sein Potential.

Wenn nun leider etwas schief gegangen ist und unsere Energien im Körper blockiert wurden, dann hilft es nicht, durch einfache Energiearbeiten diese wieder in Fluss zu bringen. Meist hilft dies nur kurze Zeit. Auch ich rege in meiner Arbeit immer die Chakren an sich richtig zu drehen.
Dann ist es viel leichter offen zu sprechen, denn dann ist man auch mehr zu Einsichten fähig, bekommt leichter Erkenntnisse und ist mehr bereit über seine Blockaden zu sprechen und sie bewusst zu verändern.

 Was kann man nun tun:
In der Aromalehre sind Bitterorange, Pfeffer, Myrrhe, Sandelholz und Vanille dem Sakralchakra zugeordnet.
Kräuter: Brennnessel, Schafgarbe und Petersilie unterstützen sehr – als Tee, Spinat oder frisch helfen sie sehr gut.
Affirmationen um das Chakra anzuregen sind:
Ich genieße mein Leben!
Ich lasse meiner Kreativität und meiner Lebenslust freien Lauf!
Mein Körper und meine Sinnlichkeit nehme ich liebevoll an!

04Mrz/18

Ich nenne es „Was ist dahinter? Weshalb? Warum? Wieso?“

Das Schicksal der Kinder vor 40 oder gar 70 Jahren zeigt sich heute in unseren Kindern und genau deswegen sind unsere Kinder heute so!
Ich habe mir dazu so meine Gedanken gemacht und das Ganze systemisch betrachtet.

Viele Einblicke konnte ich durch Gespräche mit älterer Personen bekommen, aber auch durch viele Familienaufstellungen, die ich in den vergangenen Jahren leiten durfte.
Vor etwa 80 Jahren, um 1940, war der Zweite Weltkrieg, es herrschten Hunger und Tod. Diese Generation erlebte furchtbare Dinge. Die Väter, nämlich die, die überlebten, mussten mit grauenhaften Erinnerungen leben.

Es war der Glaubenssatz „Wir sprechen nicht davon“ stark ausgeprägt. Man war der Meinung, wenn man nicht darüber spricht, vergisst man alles, wenigstens hatte man das Gefühl, die eigenen Emotionen im Griff zu haben. Die Schlafstörungen oder andere Belastungsstörungen wurden hinter verschlossener Tür mehr oder wenig schlecht gelebt. Auch wollte man nicht, dass einen andere an das, was war, erinnerten oder gar mit dem Finger auf einen zeigten. So war kollektives Schweigen die Lösung der damaligen Zeit.

Man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass ein Großteil der Bevölkerung Hitler befürwortete und ein großer Teil davon aktiv mithalf, zumindest am Anfang.
Ich glaube, dass sich keiner von uns vorstellen kann, in so einem Gruppenzwang gefangen zu sein.
Damals glaubte man noch absolut an die Obrigkeit – „Man muss ja gehorchen
Man muss dabei auch bedenken, wie die Menschen damals großteils lebten.

Es herrschte große Arbeitslosigkeit. Viele hatten ein Häuschen mit Garten oder lebten in der Stadt. Man schaute, wie man über die Runden kam, war aber immer abhängig vom Chef, von der Herrschaft. Man hatte gelernt ruhig zu sein. Die Ansprüche waren ganz andere als heute.
Auch die Eltern (dieser Generation) waren durch den Ersten Weltkrieg traumatisiert. Es zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Ahnensysteme. Durch unsere natürlichen Impulse wollen wir, dass es unseren Kindern gut geht, besser geht als uns. Das hatte damals zur Folge, dass die Eltern alles daransetzten, dass die Kinder lernten, eine Schule machten, auf das wurde mit Druck geachtet, damit sie was konnten. „Nur, wenn du was kannst, bist was wert.“
Bei den Urgroßeltern war es noch nicht selbstverständlich, dass man was lernte; es war nicht selbstverständlich, dass man einen Beruf mit Ausbildung hatte.

So wuchs dann die nächste Generation heran „Je mehr ich lerne und arbeite, desto mehr bin ich“. Zur damaligen Zeit sicher eine gute Strategie, doch im Untergrund brodelten die schlimmen Dinge des Krieges. Alkohol war eine Möglichkeit fürs Vergessen. Unsere Großeltern mussten auch erst lernen, mit all dem, was sie gesehen und erlebt hatten, zu leben.
Durch meinen Beruf begleite ich immer wieder auch Menschen, wenn sie ihren letzten Weg antreten. Diese alten Menschen erzählen genau dann diese Dinge, die sie ein Leben lang nicht sagen konnten. Sie reden es sich dann von der Seele, damit sie loslassen können – ihre Traumata, ihren inneren Kampf um das Erlebte.

Die nächste Generation, die heute 40+, wie reagieren die heute auf diese Geständnisse?
„Wir reden nicht darüber“. Es wird kategorisch abgelehnt!
„Heute kann man eh nichts mehr machen“ — „Der Alte war schon verwirrt“ — „So etwas kann nicht sein“ — „So etwas gibt es in unserer Familie nicht“ — „Unser/e Opa/ Oma hat so etwas nie gemacht, sie/er war ja so lieb“.

Und wenn er/sie so war, schweigen wir darüber.

DIE GLAUBENSSÄTZE DER ELTERN bzw. AHNEN WERDEN WIEDERHOLT!

„Wir sprechen nicht davon“

Und so wuchsen dann die Kinder der nächsten Generation heran, die nur ahnten, was war.
In der nächsten Generation, also heute, sehen wir großteils den Effekt:
Hitler hat es nie gegeben (überspitzt ausgedrückt). Unsere Eltern und Großeltern verharmlosten das, was war, verniedlichten alles.
Nur in der Schule oder von offizieller Seite erfuhr man von diesen schlimmen Dingen und wir denken „Nein, in meiner Familie gab es so etwas nicht“.

Wenn ich Frauen und Männer frage, ob ihre Eltern oder Großeltern was erzählt haben, herrscht Schweigen nach dem Motto „Nein, bei uns war das nicht, meine Familie hatte mit den Nazis nichts zu tun“.
Diese Generation wuchs schon mit Wohlstand auf, mit Urlaub fahren, mit Fernseher usw. Die Wohlstandsgesellschaft war geboren.

Wer brav arbeitet, kann sich etwas leisten…… Aber die Kindheit war von den alten Werten davor geprägt „reden wir nicht darüber“
Mit Kindern zu sprechen, den Kindern zuzuhören, auf ihre kleinen Seelen einzugehen, sie wahrzunehmen, war sehr, sehr selten.
Die Kinder verständigten sich untereinander. Die Eltern arbeiteten ja, um ihnen ein gutes Leben zu finanzieren. Mit den Kindern sprechen, sie bewusst wahrnehmen, konnten die damaligen Eltern durch ihre Traumata wenig. Diese Kinder lernten: „Schau auf dich selbst“ „Mich sieht eh keiner“
Aber was ich besonders schlimm finde ist, dass der Glaubenssatz „Wir reden nicht“ auch hier weitergegeben wurde. Denn wenn ein Kind nicht erfährt, wie heilsam es ist, über seine Gefühle zu sprechen, wie soll es dann als Erwachsener artikulieren können, was er/sie fühlt. Wie bei einer Zwiebel haben sie gelernt Schicht für Schicht ihre Gefühle zu verdecken.

Ein kleines sehr einfaches Beispiel: Erst war das Kind traurig, weil Mama und Papa keine Zeit hatten. Mama und Papa schenkten dem Kind einen Lutscher „jetzt ist es wieder gut “ Das nächste oder übernächste Mal holt sich das Kind nur mehr einen Lutscher oder geht Fernsehen, damit es nicht nachdenken muss. Beim nächsten Trauma greift es dann auf die erlernten Strategien zurück.

Schicht für Schicht kommt man von seinen Gefühlen weg. Diese meine Generation tut sich sehr schwer, über die eigenen Gefühle zu sprechen.
Ja wie soll jemand denn sagen, wo es in seiner/ihrer Seele krankt, wenn sie/er nicht gelernt hat zu sprechen, nicht gelernt hat, sich wirklich wahrzunehmen.
Doch wenn man nicht über seine Gefühle sprechen kann, ist es selbstverständlich, dass Depressionen, Burn-out, all die Autoimmunerkrankungen und dergleichen es tagtäglich spiegeln: wir sind auf dem falschen Weg.

Mehr dazu in meinem Blog Der Körper als Sprache derSeele
Viele Krankheiten und Probleme leben wir heute unbewusst weiter, so lange, bis wir hinschauen und wir es für unsere Familie lösen. Dazu gibt es viele Wege. Ein Weg ist z.B. die Familien-Aufstellung.

Wenn wir Generation 40+ jetzt aus dem heraus – „Wir reden nicht über Gefühle“ – „Uns sieht eh keiner“ – „Nur wenn ich viel arbeite/lerne/studiere, bin ich wer“ unsere Kinder erziehen, was kommt dann raus?
Genau das, was wir nun haben.

Sie haben ganz andere Werte, sie hinterfragen alles und prüfen es auf Sinnhaftigkeit. Mir taugt diese Genration!
Sie haben so einen Schub aus unserem Ahnensystem bekommen.

„Egal was ist, ich sage, was ich mir denke. Was interessiert mich die Vergangenheit. Warum soll ich ……?“  Diese Fragen finde ich so genial und richtig!
Die Jugend von heute, bitte nicht alle, aber viele, sehr viele, haben neue Werte entwickelt. Ihnen sind ihre Kinder sehr wichtig, sodass viele Mütter und Väter ein Studium daraus machen, was gut und gesund für ihre Kinder/Babys ist – Ernährung, impfen, Erziehung usw. Sie wollen auch, dass es ihren Kindern gut geht, doch sie haben einen neuen Ansatz – ohne Gesundheit geht es nicht, ohne Gesundheit ist der größte Luxus nichts wert. Sie sind dabei auf sich und ihre Emotionen/Gefühle zu schauen. Genau das wurde in den Generationen davor vergessen. Darum ist es heute so wie es ist.
Der Glaubenssatz der 40 +Generation: mich sieht keiner – ich bin nichts wert hat aus den jetzigen jungen Menschen das gemacht:
Ich bin wertvoll. Sie nehmen es nicht hin, ruhig und klein zu sein.
Wenn dann die Jungen von heute Kinder bekommen, schaut diese Generation 20+ extrem gut, dass diesen neuen Kindern körperlich wie seelisch gut geht. Die neuen Medien unterstützen das ungemein.

Ich bin gespannt, was uns die Zukunft bringt.
Für alles das, was war, egal was, wünschen sich unsere Seelen nur Eines: Vergebung.
Nur, wenn man sich oder anderen vergeben kann, lösen sich negative Verbindungen auf!  Wut, Hass und nachtragende Gefühle binden. Vergebung, Liebe lässt frei. Anerkennen was ist!

https://derstandard.at/1388651106457/Der-Klassenfeind-Gruppendynamik-im-Klassenzimmer

Ich freue mich auf euer Feedback

 

22Aug/17

Schwiegereltern mischen sich in die Kindererziehung ein!

Was tun, wenn sich Schwiegereltern ständig in die Kindererziehung einmischen
Wer kennt das nicht!?!?
Kaum sind die Kinder bei den Schwiegereltern, bekommen die Kleinen
Süßigkeiten und brauchen sich an keinerlei Grenzen mehr halten!
Kaum ist das Baby da, habe ich meine Schwiegereltern am Hals!
Mein Kind soll gleich sein wie sie/er… als sie/er klein war!
Sie verwöhnen die Kleine/den Kleinen sooooo!
Alles weiß meine Schwiegermutter/mein Schwiegervater besser!
Ja, das kennen viele von uns!
Nun:
1.)Wie schaut das Problem Schwiegereltern/ Enkel aus systemischer Sicht aus?
2.)Kann da ein Karma auch schuld sein?
3.)Kann das mit mir persönlich zu tun haben oder ist einfach meine Schwiegermutter bzw. mein Schwiegervater schuld?
Was kann man tun, um miteinander ein schönes Familienleben zu haben – für alle Beteiligten?
1.) Wie schaut es aus systemischer Sicht aus?
Dazu habe ich schon im Teil 2 geschrieben.
Hier noch eine einfache Erklärung:
Wenn wir uns die Familie als Baum vorstellen, sind unsere Schwiegereltern die Wurzeln unseres Partners, so wie unsere Eltern unsere Wurzeln sind.
Wir selbst sind der Stamm und die Kinder sind die Äste.
Wir sind die Eltern und haben die Erziehungspflicht gegenüber unseren
Kindern. Aber die Großeltern – Eltern und Schwiegereltern – haben auch Rechte und zwar die Rechte der Großeltern.
Meist sehen sie die Kinder nicht jeden Tag und haben auch nicht den
Stress der Eltern. Vielleicht sind sie schon in Pension, vielleicht auch nicht. Doch meist haben sie den Alltagsstress der Eltern nicht. Darum sind sie meist ein Ruhepol, ein Ausgleich gegenüber der Erziehung des alltäglichen Seins. Großeltern dürfen oder müssen sogar die Enkel mehr verwöhnen. Natürlich alles im gesunden Rahmen.
Durch meine vielen Tiefentrancen (Hypnosen), die ich begleiten durfte, weiß ich, wie wahnsinnig wichtig Großeltern sind, wie sehr sie uns Kinder prägten, wie sehr die Liebe zu den Großeltern fließt. Großeltern sind das fehlende Bindeglied zwischen Eltern und Kindern. Sie können das ausgleichen, was fehlt.
Was tun normalerweise Eltern, wenn sie ein Problem haben?
Genau, sie sprechen mit ihren Eltern und jede normale Oma/jeder normale Opa will dann helfen – den Kindern, den Enkeln.
Wir Menschen brauchen Menschen. Wir sind geboren, um in Gemeinschaften zu leben! Der eine mehr, der andere weniger.
Doch gesunde Kinder brauchen vier bis sechs Bezugspersonen, um eine gesunde emotionale Beziehungsfähigkeit aufzubauen.
Kinder können sehr gut unterscheiden, wo sie etwas dürfen und wo nicht!
Sie wissen es ganz genau:
bei der Oma darf ich bis 21 Uhr aufbleiben, bei der Mama gehe ich um 20 Uhr ins Bett bei der Mama gibt’s einmal am Tag Zuckerl, bei der Oma 2x …….
Wie schlimm ist es für Kinder, wenn Sie keine Großeltern haben!
Aber genauso schlimm ist es, wenn die Eltern mit den Großeltern Krieg führen.
Wenn die Großeltern beispielsweise nicht einsehen wollen, dass gewisse Lebensmittel dem Kind schaden ……….. nur als Beispiel.
Situationen, in denen die Großeltern nicht einsehen wollen, dass etwas nicht gut ist, aber auch Situationen, in denen Eltern nicht einsehen wollen, dass das Verbot übertrieben ist …….
Hier sollten sich die Parteien fragen:
Worum kämpfe ich wirklich?
Geht es wirklich ums Kind?
Was steckt wirklich dahinter oder ist es nur ein Machtgehabe, ein „wer hat Recht“?
Welchen Platz nehme ich wirklich ein? Eltern? Großeltern? Partner? Expartner? Kind?……
Wo stehe ich im System? Wo steht die andere Partei? ….
Bei Familienaufstellungen kann man das sehr gut sichtbar werden lassen und die Lösungen einleiten.
2.) Kann ein Karma schuld sein?
Ja, kann es.
Wenn ich in einer anderen Energie bin oder meine Eltern oder Schwiegereltern, hilft oft die ganze Vernunft nichts. Das ungute Gefühl ist da und ich finde keine Lösung.
Also, wenn ich schon viel probiert habe und nichts hilft, kann sehr wohl ein oder mehrere Karmas daran Schuld haben. Für Karma-Lösungen bin ich auch gerne für euch da!
3.) Kann das mit mir persönlich zu tun haben oder ist einfach meine Schwiegermutter bzw. mein Schwiegervater schuld?
Beides kann es sein!
Auch kann es vorkommen, dass kein Karma schuld ist und jeder seinen Platz hat und trotzdem wird gestritten.
Dann sollte man sich seinen Spiegel anschauen, seine Prägung, was löst mein Gegenüber bei mir aus (Spiegelgesetz)?
Wenn ich das erkannt habe, kann ich es auch lösen.
Ich schaue meine Schwiegermutter an und ich bekomme Wut. Sie erinnert mich an meine Mutter, wenn sie schimpft oder an meine große Schwester, wenn sie … usw.
Es ist wichtig, sich seinen Spiegel bewusst zu machen!
4.) Was kann man tun, um miteinander ein schönes Familienleben zu haben – für alle Beteiligten?
Beziehung zu haben heißt ständige Veränderung!
Alles verändert sich. Wir werden mit jedem Tag älter, die Kinder größer usw. Beziehung heißt miteinander wachsen. Beziehung heißt miteinander arbeiten. Mal wächst der eine schneller und der andere kommt nach, dann wieder umgekehrt.
Das Bindeglied jeder Beziehung ist die Liebe!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel, viel Liebe und für weitere Fragen bin ich gerne für euch da!

12Aug/17

Der Anfang als Schwiegertochter/Schwiegersohn

schwiegerelternAls Schwiegertochter oder Schwiegersohn hat man es schwer, denn man will ja gefallen!
Ein ganz normaler Instinkt in uns ist, dass wir den Schwiegereltern gefallen wollen; zumindest den ersten Schwiegereltern. Man ist verliebt in die Tochter oder den Sohn dieser Eltern und will sie natürlich an seiner Seite haben, denn man weiß ja: diese Person liebt ihre/seine Eltern.
Beispielgeschichten:
Junge Frau kommt in eine Familie, die Mutter reagiert total böse auf die Freundin des Sohnes, angeblich ist die Freundin zu jung….

Junger Mann kommt in die Familie, der Vater explodiert, nicht gut genug für Tochter……..
Oder: Eltern verbieten es , dass er oder sie mitkommen – braucht gar nicht erst kommen ……….
Drei Mal riesige Tragödien, die zur Folge haben, dass von Anfang an das Verhältnis negativ geprägt ist.
Den Eltern war damals ihre Position nicht bewusst und sie verlangten eine Entscheidung von ihren Kindern.
Manches Mal schaut es so aus, als ob die Eltern gewinnen, doch der Schein trügt. Als natürliche Reaktion nabeln sich die Kinder immer mehr ab und der nächste Partner ist noch weniger das, was die Eltern sich wünschen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Es wird den Eltern etwas vorgespielt, also der Schein gewahrt oder es folgt die totale Konfrontation. Der innere Rebell ist dann riesig. Leider geht es dann meist gar nicht mehr um den Partner, sondern darum den Eltern „eins auszuwischen“. Man möchte die Eltern ärgern, zeigen „ich kann das, warum sollt ihr immer recht haben!“
SYSTEM
Wenn den Schwiegereltern bewusst wäre, dass es das ureigene Recht der Kinder ist, ihre eigenen Partner zu wählen, dann kämen sie gar nicht erst auf die Idee, Kritik an den zukünftigen Schwiegerkindern zu üben.

Das Kind muss mit seinem/ihrem Partner leben, es ist die Lebenszeit des Kindes.  Das Kind ist total anders als die Eltern.
Es ist eine andere Zeit.
Es sind andere Lebensumstände.
Die Zeit hat sich verändert.
Man muss den jungen Menschen die Zeit geben, sich seinen/ihren Partner auszusuchen.
Als Kind muss man sich Folgendes bewusst machen:

  • Will ich den Partner/die Partnerin wirklich oder nur, weil ich meine Eltern damit ärgere?
  • Ist das mein Partner/meine Partnerin, den/die ich liebe oder habe ich sie/ihn mir aussuchen lassen und traue mich nicht „Nein“ zu sagen? – Sonst wären ja meine Eltern so enttäuscht.
  • Fühle ich mich den Eltern/Großeltern verpflichtet?
  • Was wünsche ich mir wirklich von einem Partner/einer Partnerin?
  • Glaube ich daran, dass mir mein Wunschpartner zusteht?
  • Wie sehe ich mich wirklich?
  • Würden denn meine Wünsche bezüglich meines zukünftigen Partners/Partnerin wirklich zu mir passen?

z.B.: Ich möchte einen sportlichen Partner haben, aber selbst liebe ich meine Couch oder: Ich möchte einen sehr gepflegten Partner/gepflegte Partnerin, ich selber tu mir die Arbeit nicht an
oder: Ich möchte einen fleißigen Partner/fleißige Partnerin, bin selber aber weniger fleißig ggggg oder der Klassiker: Er/sie soll großzügig sein, spendabel ….mit Geld gut umgehen können, aber selbst habe ich kein Geld.  (Wohlstand und Fülle fangen immer im Herzen jedes einzelnen Menschen an.) Wenn ich das als Grundvoraussetzung habe, habe ich Mangel in mir und ziehe nur Mangel an.

  • Wo stehe ich und wo steht mein Partner/meine Partnerin?
  • Ist er/sie mein Partner/meine Partnerin oder ersetzt er/sie mir etwas (  Menschen,Bedürfnisse)?                                                                                                                                                                                                                  Wenn ich mir das alles bewusst gemacht habe, mir beantwortet habe, dann ist es eine Kunst, allem seine Zeit zu geben – Sich selbst Zeit zu geben, den Schwiegereltern Zeit zu geben, nicht alles so wichtig zu nehmen.

Sich kennenzulernen und zu akzeptieren, ist der erste Schritt. Daraus wird dann Liebe; dann können aus Schwiegerkindern Kinder werden.
P.S.: die drei Kurzbeispiele sind inzwischen alle geschieden.

 

 

 

04Jun/17

Warum sollten Sie gerade zu mir kommen?

FREUDWelchen Nutzen kann ich Ihnen bringen?
Zum Beispiel:

  • Wenn Sie Mutter, Ehefrau, Single oder eben in einem etwas schwierigen Beziehungsstatus sind
  • Wenn sich nichts verändert, immer wieder die gleichen Muster auftreten, die Probleme machen
  • Wenn Sie vom Kopf her wissen, das ist nicht richtig, ich sollte anders handeln oder empfinden, aber Sie schaffen es nicht
  • Wenn Sie in Ihrer Liebe gefangen sind oder Ihr Herz nicht öffnen können;
  • Wenn Ihre Kinder oder das Kind Ihnen schwer im Magen liegt
  • Wenn Ihre Eltern nur mehr nerven oder Sie zur Verzweiflung bringen
  • Wenn in der Arbeit auch nichts klappt
  • Oder sehr nette Kollegen Ihnen schon Angst machen, Sie nicht mehr wissen – was ist richtig oder falsch
  • Wenn es Ihr Chef auf Sie abgesehen hat
  • Wenn Sie einfach Probleme haben, in denen Sie feststecken,

dann kann ich Ihnen helfen, eine andere Sicht zu dem Problem zu bekommen,
es mit Ihnen auf der energetischen Ebene anschauen, ob karmische Verstrickungen oder Verflechtungen aus der Vergangenheit Sie fesseln, oder und ob Prägungen aus der Kindheit oder Jugend Sie fesseln oder blenden und mit Ihnen lösen. Auch kann ich mit Ihnen schauen, ob der energetische Körper genug Energie hat, und Ihnen helfen.
Da ich selbst Mutter von erwachsenen Kindern bin und schon ein wenig gelebt habe, durfte ich viel lernen und sehen. Durch meine Begabung und meine fundierten Ausbildungen begleite ich die Menschen ganzheitlich.
Mein Motto ist: Menschen lehren sich selbst zu helfen.

Wenn ich mich nicht verändere, wird sich nichts verändern!
Wenn ich immer alles gleich mache, wird alles gleich bleiben!
Bei mir lernen Menschen sich selbst zu helfen.