25Mrz/18

Chakren haben doch nichts mit unseren Persönlichkeiten zu tun. Oder können verschieden ausgeprägte Energiezentren in unserem Körper eine Auswirkung auf uns haben?

Wenn man sich den Wurzelchakra-Typ Mensch anschaut, so sind das sehr erdverbundene Menschen, denen materielle Sicherheit sehr wichtig ist. Sie wollen was schaffen, etwas im Leben bewegen, aber auch besitzen, etwas hinterlassen.
Ihre Erdverbundenheit macht es, dass sie ausdauernd und zielstrebig sind in dem was sie tun. Ein ausgeglichenes Wurzelchakra lässt sie Kämpfer für die Umwelt werden. Ihre Naturverbundenheit, ihre Erdverbundenheit lässt sie sehen, was unserer Erde schadet. Dem entsprechend ist auch ihr Lebensstil. Ihr großer Lebenswille und ihre Lebenskraft lässt sie dann auch was bewegen. Diese Menschen lieben es zu gärtnern und Handwerkliches, aber auch Sport brauchen sie zum Glücklichsein. Bewegung ist für sie sehr wichtig. Wurzelchakra-Typen sind aber auch super Architekten, Bildhauer, Tischler, Maurer, Bauern, Gärtner, ……

Ihre Werteausprägung ist leider oft starr. Der Spruch „Was ein Bauer nicht kennt, isst er nicht“, hat sehr wohl seine Berechtigung.
Wenn die Wurzelchakra-Typen keinen Ausgleich zu ihrem Kronenchakra schaffen, glauben dann alles zu wissen, da sie zu Selbstsucht neigen. Die übergeordneten Chakren werden mit der Zeit immer schwächer, wenn man es nicht schafft, eine Verbindung zum Kronenchakra herzustellen.
Je älter dann der Mensch wird, desto starrer wird dann sein Denken.
Sein Glaubenssystem ist sehr gefangen in der Tradition, Veränderungen sind für ihn eine Herausforderung. Er liebt es zu sammeln, eben was zu schaffen. Die große Kraft in der Entwicklung und Reifung des Wurzelchakras mit Ausdauer und Lebenskraft, birgt aber auch Gefahren!
Nämlich Selbstsucht und Ich-Bezogenheit, denn diese Menschen betrachten dann die Probleme anderer Menschen immer von sich selbst ausgehend.
Beispiel: Sie sehen, jemand hat ein Problem – sie denken: Wie würde ich das machen, denn nur das ist dann richtig. Wie würde ich es erledigen, dann klappt es sicher. Wie würde ich… Genau hier liegt der Denkfehler. Keine oder eine zu schwache Verbindung zum Kronenchakra verursacht das.

Das Kronenchakra ist nur kurz gesagt die Weisheit die Dinge übergeordnet zu betrachten.
Hören, Stellenwert des Individuums, was steht dahinter, betrachten des ganzen übergeordnet – Was für Auswirkungen hat es für die Gemeinschaft, die Familie, Bekannten…. Was für mich super ist, kann für den Anderen eine Katasthophe sein.
Aus dem Denken des einseitigen Wurzelchakras entsteht die Selbstsucht, aber auch die Triebhaftigkeit.
Typische negative Denkmuster sind: „Ich mache alles richtig, wenn du so denken würdest wie ich …, nur ich kann das, nur ich kann dir das zeigen, wenn du es so wie ich machst, kann nichts schief gehen.“ Auch das Gefühl haben „Ich kann machen was ich will, ich habe über alles  die Kontrolle“ ….u.u.u.

Daraus entsteht dann ein totales Ungleichgewicht im Geben und Nehmen.
Wenn man aber nun an die geistige Ordnung denkt, ist klar, dass nach einer gewissen Zeit die Energien für Ausgleich sorgen. Beispielsweise zeigt es uns schon das Yin und Yang Zeichen – mal ist das eine oben, mal das andere. Wenn eine Energie zu schwer wird, rutscht sie runter und die andere dominiert, aber eben nur bis sie wieder zu schwer wird. Oder wenn ich wo was wegnehme, muss ich auch was rein geben. Manche Menschen werden zu Messis, manche verlieren durch falsche Entscheidungen (Hochmut, Ich-Bezogenheit) das, was sie sich vielleicht über 30 Jahre aufgebaut haben. Es kommt immer zum Ausgleich. Immer!!!!!!!
Krankheit zeigt sich auch über falschen Ausgleich.
Jeder von uns kennt Menschen, bei denen man sagt: „Der hat ein Leben lang so hart gearbeitet, aber was hat er, nichts ist geblieben.“
Da ist das Wurzelchakra zu stark, es wurde kein Ausgleich geschafft, zu sehr im Materiellen hängen geblieben.

Was kann ich tun?
Erster und wichtigster Schritt: Zu sich selbst einmal ehrlich sein!
Betrachten Sie einmal Ihre Werte? Sind sie für Sie anders als z.B. Ihren Nachbarn.
Versuchen Sie in die Stille zu gehen und auf Sich zu hören, was sagt Ihnen Ihr Körper wirklich? Machen Sie Übungen um ihre Chakren zu harmonisieren.
Dazu gehört manchmal auch eine Psychotherapie oder Familienaufstellung oder Coaching oder/und ätherische Öle wie Weihrauch oder Rose oder Hypnose oder Trancen oder einfach sich selbst nicht so wichtig nehmen und erkennen, dass für Menschen unterschiedliche Werte wichtig und richtig sind.

Die Werte sollten sich mit der Zeit verändern. So wie wir älter werden und uns andere Dinge wichtig sind als in der Jugend.
Für die Sammler: sich selbst mal wirklich fragen ob das alles, was man zuhause angesammelt hat, wirklich noch zu brauchen ist.
Die Welt verändert sich und das ist gut so.
Unsere Werte sollten sich der Nützlichkeit unterwerfen, denn die Umwelt verändert sich stetig.

Anderen Chakren bewusst mehr Aufmerksamkeit schenken.

 

Ich bin gespannt auf euer Feedback.
Das nächste Mal das Sakralchakra und die Sexualität.
 

04Mrz/18

Ich nenne es „Was ist dahinter? Weshalb? Warum? Wieso?“

Das Schicksal der Kinder vor 40 oder gar 70 Jahren zeigt sich heute in unseren Kindern und genau deswegen sind unsere Kinder heute so!
Ich habe mir dazu so meine Gedanken gemacht und das Ganze systemisch betrachtet.

Viele Einblicke konnte ich durch Gespräche mit älterer Personen bekommen, aber auch durch viele Familienaufstellungen, die ich in den vergangenen Jahren leiten durfte.
Vor etwa 80 Jahren, um 1940, war der Zweite Weltkrieg, es herrschten Hunger und Tod. Diese Generation erlebte furchtbare Dinge. Die Väter, nämlich die, die überlebten, mussten mit grauenhaften Erinnerungen leben.

Es war der Glaubenssatz „Wir sprechen nicht davon“ stark ausgeprägt. Man war der Meinung, wenn man nicht darüber spricht, vergisst man alles, wenigstens hatte man das Gefühl, die eigenen Emotionen im Griff zu haben. Die Schlafstörungen oder andere Belastungsstörungen wurden hinter verschlossener Tür mehr oder wenig schlecht gelebt. Auch wollte man nicht, dass einen andere an das, was war, erinnerten oder gar mit dem Finger auf einen zeigten. So war kollektives Schweigen die Lösung der damaligen Zeit.

Man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass ein Großteil der Bevölkerung Hitler befürwortete und ein großer Teil davon aktiv mithalf, zumindest am Anfang.
Ich glaube, dass sich keiner von uns vorstellen kann, in so einem Gruppenzwang gefangen zu sein.
Damals glaubte man noch absolut an die Obrigkeit – „Man muss ja gehorchen
Man muss dabei auch bedenken, wie die Menschen damals großteils lebten.

Es herrschte große Arbeitslosigkeit. Viele hatten ein Häuschen mit Garten oder lebten in der Stadt. Man schaute, wie man über die Runden kam, war aber immer abhängig vom Chef, von der Herrschaft. Man hatte gelernt ruhig zu sein. Die Ansprüche waren ganz andere als heute.
Auch die Eltern (dieser Generation) waren durch den Ersten Weltkrieg traumatisiert. Es zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Ahnensysteme. Durch unsere natürlichen Impulse wollen wir, dass es unseren Kindern gut geht, besser geht als uns. Das hatte damals zur Folge, dass die Eltern alles daransetzten, dass die Kinder lernten, eine Schule machten, auf das wurde mit Druck geachtet, damit sie was konnten. „Nur, wenn du was kannst, bist was wert.“
Bei den Urgroßeltern war es noch nicht selbstverständlich, dass man was lernte; es war nicht selbstverständlich, dass man einen Beruf mit Ausbildung hatte.

So wuchs dann die nächste Generation heran „Je mehr ich lerne und arbeite, desto mehr bin ich“. Zur damaligen Zeit sicher eine gute Strategie, doch im Untergrund brodelten die schlimmen Dinge des Krieges. Alkohol war eine Möglichkeit fürs Vergessen. Unsere Großeltern mussten auch erst lernen, mit all dem, was sie gesehen und erlebt hatten, zu leben.
Durch meinen Beruf begleite ich immer wieder auch Menschen, wenn sie ihren letzten Weg antreten. Diese alten Menschen erzählen genau dann diese Dinge, die sie ein Leben lang nicht sagen konnten. Sie reden es sich dann von der Seele, damit sie loslassen können – ihre Traumata, ihren inneren Kampf um das Erlebte.

Die nächste Generation, die heute 40+, wie reagieren die heute auf diese Geständnisse?
„Wir reden nicht darüber“. Es wird kategorisch abgelehnt!
„Heute kann man eh nichts mehr machen“ — „Der Alte war schon verwirrt“ — „So etwas kann nicht sein“ — „So etwas gibt es in unserer Familie nicht“ — „Unser/e Opa/ Oma hat so etwas nie gemacht, sie/er war ja so lieb“.

Und wenn er/sie so war, schweigen wir darüber.

DIE GLAUBENSSÄTZE DER ELTERN bzw. AHNEN WERDEN WIEDERHOLT!

„Wir sprechen nicht davon“

Und so wuchsen dann die Kinder der nächsten Generation heran, die nur ahnten, was war.
In der nächsten Generation, also heute, sehen wir großteils den Effekt:
Hitler hat es nie gegeben (überspitzt ausgedrückt). Unsere Eltern und Großeltern verharmlosten das, was war, verniedlichten alles.
Nur in der Schule oder von offizieller Seite erfuhr man von diesen schlimmen Dingen und wir denken „Nein, in meiner Familie gab es so etwas nicht“.

Wenn ich Frauen und Männer frage, ob ihre Eltern oder Großeltern was erzählt haben, herrscht Schweigen nach dem Motto „Nein, bei uns war das nicht, meine Familie hatte mit den Nazis nichts zu tun“.
Diese Generation wuchs schon mit Wohlstand auf, mit Urlaub fahren, mit Fernseher usw. Die Wohlstandsgesellschaft war geboren.

Wer brav arbeitet, kann sich etwas leisten…… Aber die Kindheit war von den alten Werten davor geprägt „reden wir nicht darüber“
Mit Kindern zu sprechen, den Kindern zuzuhören, auf ihre kleinen Seelen einzugehen, sie wahrzunehmen, war sehr, sehr selten.
Die Kinder verständigten sich untereinander. Die Eltern arbeiteten ja, um ihnen ein gutes Leben zu finanzieren. Mit den Kindern sprechen, sie bewusst wahrnehmen, konnten die damaligen Eltern durch ihre Traumata wenig. Diese Kinder lernten: „Schau auf dich selbst“ „Mich sieht eh keiner“
Aber was ich besonders schlimm finde ist, dass der Glaubenssatz „Wir reden nicht“ auch hier weitergegeben wurde. Denn wenn ein Kind nicht erfährt, wie heilsam es ist, über seine Gefühle zu sprechen, wie soll es dann als Erwachsener artikulieren können, was er/sie fühlt. Wie bei einer Zwiebel haben sie gelernt Schicht für Schicht ihre Gefühle zu verdecken.

Ein kleines sehr einfaches Beispiel: Erst war das Kind traurig, weil Mama und Papa keine Zeit hatten. Mama und Papa schenkten dem Kind einen Lutscher „jetzt ist es wieder gut “ Das nächste oder übernächste Mal holt sich das Kind nur mehr einen Lutscher oder geht Fernsehen, damit es nicht nachdenken muss. Beim nächsten Trauma greift es dann auf die erlernten Strategien zurück.

Schicht für Schicht kommt man von seinen Gefühlen weg. Diese meine Generation tut sich sehr schwer, über die eigenen Gefühle zu sprechen.
Ja wie soll jemand denn sagen, wo es in seiner/ihrer Seele krankt, wenn sie/er nicht gelernt hat zu sprechen, nicht gelernt hat, sich wirklich wahrzunehmen.
Doch wenn man nicht über seine Gefühle sprechen kann, ist es selbstverständlich, dass Depressionen, Burn-out, all die Autoimmunerkrankungen und dergleichen es tagtäglich spiegeln: wir sind auf dem falschen Weg.

Mehr dazu in meinem Blog Der Körper als Sprache derSeele
Viele Krankheiten und Probleme leben wir heute unbewusst weiter, so lange, bis wir hinschauen und wir es für unsere Familie lösen. Dazu gibt es viele Wege. Ein Weg ist z.B. die Familien-Aufstellung.

Wenn wir Generation 40+ jetzt aus dem heraus – „Wir reden nicht über Gefühle“ – „Uns sieht eh keiner“ – „Nur wenn ich viel arbeite/lerne/studiere, bin ich wer“ unsere Kinder erziehen, was kommt dann raus?
Genau das, was wir nun haben.

Sie haben ganz andere Werte, sie hinterfragen alles und prüfen es auf Sinnhaftigkeit. Mir taugt diese Genration!
Sie haben so einen Schub aus unserem Ahnensystem bekommen.

„Egal was ist, ich sage, was ich mir denke. Was interessiert mich die Vergangenheit. Warum soll ich ……?“  Diese Fragen finde ich so genial und richtig!
Die Jugend von heute, bitte nicht alle, aber viele, sehr viele, haben neue Werte entwickelt. Ihnen sind ihre Kinder sehr wichtig, sodass viele Mütter und Väter ein Studium daraus machen, was gut und gesund für ihre Kinder/Babys ist – Ernährung, impfen, Erziehung usw. Sie wollen auch, dass es ihren Kindern gut geht, doch sie haben einen neuen Ansatz – ohne Gesundheit geht es nicht, ohne Gesundheit ist der größte Luxus nichts wert. Sie sind dabei auf sich und ihre Emotionen/Gefühle zu schauen. Genau das wurde in den Generationen davor vergessen. Darum ist es heute so wie es ist.
Der Glaubenssatz der 40 +Generation: mich sieht keiner – ich bin nichts wert hat aus den jetzigen jungen Menschen das gemacht:
Ich bin wertvoll. Sie nehmen es nicht hin, ruhig und klein zu sein.
Wenn dann die Jungen von heute Kinder bekommen, schaut diese Generation 20+ extrem gut, dass diesen neuen Kindern körperlich wie seelisch gut geht. Die neuen Medien unterstützen das ungemein.

Ich bin gespannt, was uns die Zukunft bringt.
Für alles das, was war, egal was, wünschen sich unsere Seelen nur Eines: Vergebung.
Nur, wenn man sich oder anderen vergeben kann, lösen sich negative Verbindungen auf!  Wut, Hass und nachtragende Gefühle binden. Vergebung, Liebe lässt frei. Anerkennen was ist!

https://derstandard.at/1388651106457/Der-Klassenfeind-Gruppendynamik-im-Klassenzimmer

Ich freue mich auf euer Feedback

 

28Jan/18

Familienaufstellung….. ist zu gefährlich!

Das kann ich nicht machen, was man da hört…….
Die Angst eine Familienaufstellung zu machen, ist kein guter Ratgeber.
Bei einer Aufstellung zeigt sich das Energiesystem der jeweiligen Person.
Man sieht, wie die Menschen im Moment zueinander stehen, welche Verstrickungen und Gefühle vorherrschen, man sieht die verborgenen Dynamiken.

Das kann manchmal sehr verwirrend sein, denn man sucht sich ja Darsteller aus und natürlich nimmt man sich Personen, bei denen einem das Gefühl sagt: „Ja, der/die ist so wie ich“ oder „wie diese Person“, die er/sie darstellen soll.
Da kommt das Spiegelgesetz zur Geltung, die Person spiegelt dann genau das momentane Problem.
Also steht nun diese Person im Morphogenetischen Feld und fühlt genau das Problem z.B. schwere Füße, dadurch weiß der Aufsteller, dass diese Person ein Problem mit den Wurzeln/Ahnen hat.
Was kann jetzt Schlimmes geschehen?
1.) Die aufstellende Person will das, was sie sieht, nicht akzeptieren, das Ego ist zu groß – danach geht es der aufstellenden Person schlecht.
Einfaches Mittel: sofort den Aufstellungsleiter/mich anrufen.
Oder lange genug verdrängen, was aber zur Folge hat, dass diese ungelösten Probleme wie Leichen in eigenen Keller liegen.
Ich würde empfehlen demütig hinzuschauen und annehmen. Wenn nötig noch eine Sitzung machen.

2.) Dahinter verbirgt sich noch ein größeres Thema, das durch die Aufstellung erst sichtbar wurde.
Leider kommen dann gerne ganz private, ungelöste Erlebnisse aus der Kindheit zum Vorschein.
Aber auch hier gilt: Wenn man eine Aufstellung macht, muss man zum Aufstellungsleiter großes Vertrauen haben und dann wirklich all seine Themen, Probleme besprechen, damit gute Strategien endwickelt werden, um diese für immer zu lösen.

3.) Auch als Darsteller oder Zuseher können versteckte Erinnerungen geweckt werden. Das kann natürlich auch geschehen, wenn man einen Film anschaut.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich einen Film sah, in dem jemand ertrank. Ich konnte wochenlang nicht schlafen. Nach einer Therapiesitzung wurde mir dann bewusst, dass ich als Kind selbst fast ertrunken wäre. Durch das Ansehen des Filmes wurden meine Erinnerungen/Anker ausgelöst. Doch das kann immer und überall geschehen.

4.) Familienaufstellung war zu diesem Zeitpunkt das falsche Tool zu dem Thema. Darum ist ein gutes Vorgespräch vor einer Familienaufstellung unerlässlich. Gewisse Themen bzw. Probleme sind vielschichtig wie eine Zwiebel, eine Schichte nach der anderen Schichte. Aber mit etwas Hartnäckigkeit kann man alles lösen und Harmonie und Freude in sein Leben bringen.

Vor 15 Jahren habe ich meine erste Ausbildung zur Familienstellerin bei Jasmin Schober-Howorka gemacht. Ich weiß noch, damals hatte die Ausbildung noch ein Jahr gedauert. Monatlich ein Wochenende und unter der Woche waren Aufstellungen usw. Es war eine spannende Zeit. In dem Jahr hatte auch nichts Anderes Platz, nur „was ist dahinter“, „was gibt es noch“.

Danke, liebe Jasmin, du hast mich auf den Weg gebracht, hast mir geholfen, meine Schatten zu besiegen und Ordnung in mein System zu bringen. Ich glaube Wissen, Erfahrung und Intuition sind der Schlüssel zur guten Aufstellungsleiterin.

Eure Heidemarie Schwaiger-Färber, Aufstellungsleiterin

 

23Jan/18

Familienstellen-Zerreden

Familienstellen
„wirkt nicht und das habe ich mit allen besprochen“.

Ich war bei einer Aufstellung, die Lösungen waren super, haben mir wirklich gut getan, hätten mir gut gefallen… aber nichts ist wirklich geschehen! Ich bin nach Hause, habe mit meinen ……. gesprochen, diskutiert, dann gleich noch mit ……. Sie haben ja Recht, es könnte ja auch ganz anders sein, aber es hat nichts gebracht.

Was ist geschehen???????

ZERREDET, ganz einfach, man hat es ZERREDET

Im Morphogenetischen Feld, das in der Aufstellung entsteht, entstehen Lösungen.
Es wurde fixiert und fest gemacht im Energiefeld, im Energiefeld, wo nun alles in Lösungen gehen KANN-SOLL, wenn man es wirken lässt. Das heißt: es einfach in Ruhe lassen, am besten eine Woche bis zwei nicht darüber sprechen!

Mit dem Aufstellungsleiter – mit mir – kann man schon darüber sprechen, aber es ist gut, wenn man einfach darüber schläft, sich seine eigenen Gedanken dazu macht. Durch das Reden mit anderen Personen kommen Fremdenergien in das Morphogenetische Feld, in dem ja der Aufsteller steht, die dann alles zunichtemachen, denn die anderen Personen waren ja nicht dabei, haben verschiedene Ansichten und dazu vielleicht auch ihre Probleme damit. Sie bringen dann ihre eigenen Energien ein und alles wird zunichtegemacht!
DIe Energien werden zerrissen!

Es wirken lassen, ist eine der wichtigsten Regeln nach der Aufstellung!

Leider ist das einer der häufigsten Gründe, warum eine Aufstellung nicht wirkt.

 

22Aug/17

Schwiegereltern mischen sich in die Kindererziehung ein!

Was tun, wenn sich Schwiegereltern ständig in die Kindererziehung einmischen
Wer kennt das nicht!?!?
Kaum sind die Kinder bei den Schwiegereltern, bekommen die Kleinen
Süßigkeiten und brauchen sich an keinerlei Grenzen mehr halten!
Kaum ist das Baby da, habe ich meine Schwiegereltern am Hals!
Mein Kind soll gleich sein wie sie/er… als sie/er klein war!
Sie verwöhnen die Kleine/den Kleinen sooooo!
Alles weiß meine Schwiegermutter/mein Schwiegervater besser!
Ja, das kennen viele von uns!
Nun:
1.)Wie schaut das Problem Schwiegereltern/ Enkel aus systemischer Sicht aus?
2.)Kann da ein Karma auch schuld sein?
3.)Kann das mit mir persönlich zu tun haben oder ist einfach meine Schwiegermutter bzw. mein Schwiegervater schuld?
Was kann man tun, um miteinander ein schönes Familienleben zu haben – für alle Beteiligten?
1.) Wie schaut es aus systemischer Sicht aus?
Dazu habe ich schon im Teil 2 geschrieben.
Hier noch eine einfache Erklärung:
Wenn wir uns die Familie als Baum vorstellen, sind unsere Schwiegereltern die Wurzeln unseres Partners, so wie unsere Eltern unsere Wurzeln sind.
Wir selbst sind der Stamm und die Kinder sind die Äste.
Wir sind die Eltern und haben die Erziehungspflicht gegenüber unseren
Kindern. Aber die Großeltern – Eltern und Schwiegereltern – haben auch Rechte und zwar die Rechte der Großeltern.
Meist sehen sie die Kinder nicht jeden Tag und haben auch nicht den
Stress der Eltern. Vielleicht sind sie schon in Pension, vielleicht auch nicht. Doch meist haben sie den Alltagsstress der Eltern nicht. Darum sind sie meist ein Ruhepol, ein Ausgleich gegenüber der Erziehung des alltäglichen Seins. Großeltern dürfen oder müssen sogar die Enkel mehr verwöhnen. Natürlich alles im gesunden Rahmen.
Durch meine vielen Tiefentrancen (Hypnosen), die ich begleiten durfte, weiß ich, wie wahnsinnig wichtig Großeltern sind, wie sehr sie uns Kinder prägten, wie sehr die Liebe zu den Großeltern fließt. Großeltern sind das fehlende Bindeglied zwischen Eltern und Kindern. Sie können das ausgleichen, was fehlt.
Was tun normalerweise Eltern, wenn sie ein Problem haben?
Genau, sie sprechen mit ihren Eltern und jede normale Oma/jeder normale Opa will dann helfen – den Kindern, den Enkeln.
Wir Menschen brauchen Menschen. Wir sind geboren, um in Gemeinschaften zu leben! Der eine mehr, der andere weniger.
Doch gesunde Kinder brauchen vier bis sechs Bezugspersonen, um eine gesunde emotionale Beziehungsfähigkeit aufzubauen.
Kinder können sehr gut unterscheiden, wo sie etwas dürfen und wo nicht!
Sie wissen es ganz genau:
bei der Oma darf ich bis 21 Uhr aufbleiben, bei der Mama gehe ich um 20 Uhr ins Bett bei der Mama gibt’s einmal am Tag Zuckerl, bei der Oma 2x …….
Wie schlimm ist es für Kinder, wenn Sie keine Großeltern haben!
Aber genauso schlimm ist es, wenn die Eltern mit den Großeltern Krieg führen.
Wenn die Großeltern beispielsweise nicht einsehen wollen, dass gewisse Lebensmittel dem Kind schaden ……….. nur als Beispiel.
Situationen, in denen die Großeltern nicht einsehen wollen, dass etwas nicht gut ist, aber auch Situationen, in denen Eltern nicht einsehen wollen, dass das Verbot übertrieben ist …….
Hier sollten sich die Parteien fragen:
Worum kämpfe ich wirklich?
Geht es wirklich ums Kind?
Was steckt wirklich dahinter oder ist es nur ein Machtgehabe, ein „wer hat Recht“?
Welchen Platz nehme ich wirklich ein? Eltern? Großeltern? Partner? Expartner? Kind?……
Wo stehe ich im System? Wo steht die andere Partei? ….
Bei Familienaufstellungen kann man das sehr gut sichtbar werden lassen und die Lösungen einleiten.
2.) Kann ein Karma schuld sein?
Ja, kann es.
Wenn ich in einer anderen Energie bin oder meine Eltern oder Schwiegereltern, hilft oft die ganze Vernunft nichts. Das ungute Gefühl ist da und ich finde keine Lösung.
Also, wenn ich schon viel probiert habe und nichts hilft, kann sehr wohl ein oder mehrere Karmas daran Schuld haben. Für Karma-Lösungen bin ich auch gerne für euch da!
3.) Kann das mit mir persönlich zu tun haben oder ist einfach meine Schwiegermutter bzw. mein Schwiegervater schuld?
Beides kann es sein!
Auch kann es vorkommen, dass kein Karma schuld ist und jeder seinen Platz hat und trotzdem wird gestritten.
Dann sollte man sich seinen Spiegel anschauen, seine Prägung, was löst mein Gegenüber bei mir aus (Spiegelgesetz)?
Wenn ich das erkannt habe, kann ich es auch lösen.
Ich schaue meine Schwiegermutter an und ich bekomme Wut. Sie erinnert mich an meine Mutter, wenn sie schimpft oder an meine große Schwester, wenn sie … usw.
Es ist wichtig, sich seinen Spiegel bewusst zu machen!
4.) Was kann man tun, um miteinander ein schönes Familienleben zu haben – für alle Beteiligten?
Beziehung zu haben heißt ständige Veränderung!
Alles verändert sich. Wir werden mit jedem Tag älter, die Kinder größer usw. Beziehung heißt miteinander wachsen. Beziehung heißt miteinander arbeiten. Mal wächst der eine schneller und der andere kommt nach, dann wieder umgekehrt.
Das Bindeglied jeder Beziehung ist die Liebe!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel, viel Liebe und für weitere Fragen bin ich gerne für euch da!

12Aug/17

Der Anfang als Schwiegertochter/Schwiegersohn

schwiegerelternAls Schwiegertochter oder Schwiegersohn hat man es schwer, denn man will ja gefallen!
Ein ganz normaler Instinkt in uns ist, dass wir den Schwiegereltern gefallen wollen; zumindest den ersten Schwiegereltern. Man ist verliebt in die Tochter oder den Sohn dieser Eltern und will sie natürlich an seiner Seite haben, denn man weiß ja: diese Person liebt ihre/seine Eltern.
Beispielgeschichten:
Junge Frau kommt in eine Familie, die Mutter reagiert total böse auf die Freundin des Sohnes, angeblich ist die Freundin zu jung….

Junger Mann kommt in die Familie, der Vater explodiert, nicht gut genug für Tochter……..
Oder: Eltern verbieten es , dass er oder sie mitkommen – braucht gar nicht erst kommen ……….
Drei Mal riesige Tragödien, die zur Folge haben, dass von Anfang an das Verhältnis negativ geprägt ist.
Den Eltern war damals ihre Position nicht bewusst und sie verlangten eine Entscheidung von ihren Kindern.
Manches Mal schaut es so aus, als ob die Eltern gewinnen, doch der Schein trügt. Als natürliche Reaktion nabeln sich die Kinder immer mehr ab und der nächste Partner ist noch weniger das, was die Eltern sich wünschen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Es wird den Eltern etwas vorgespielt, also der Schein gewahrt oder es folgt die totale Konfrontation. Der innere Rebell ist dann riesig. Leider geht es dann meist gar nicht mehr um den Partner, sondern darum den Eltern „eins auszuwischen“. Man möchte die Eltern ärgern, zeigen „ich kann das, warum sollt ihr immer recht haben!“
SYSTEM
Wenn den Schwiegereltern bewusst wäre, dass es das ureigene Recht der Kinder ist, ihre eigenen Partner zu wählen, dann kämen sie gar nicht erst auf die Idee, Kritik an den zukünftigen Schwiegerkindern zu üben.

Das Kind muss mit seinem/ihrem Partner leben, es ist die Lebenszeit des Kindes.  Das Kind ist total anders als die Eltern.
Es ist eine andere Zeit.
Es sind andere Lebensumstände.
Die Zeit hat sich verändert.
Man muss den jungen Menschen die Zeit geben, sich seinen/ihren Partner auszusuchen.
Als Kind muss man sich Folgendes bewusst machen:

  • Will ich den Partner/die Partnerin wirklich oder nur, weil ich meine Eltern damit ärgere?
  • Ist das mein Partner/meine Partnerin, den/die ich liebe oder habe ich sie/ihn mir aussuchen lassen und traue mich nicht „Nein“ zu sagen? – Sonst wären ja meine Eltern so enttäuscht.
  • Fühle ich mich den Eltern/Großeltern verpflichtet?
  • Was wünsche ich mir wirklich von einem Partner/einer Partnerin?
  • Glaube ich daran, dass mir mein Wunschpartner zusteht?
  • Wie sehe ich mich wirklich?
  • Würden denn meine Wünsche bezüglich meines zukünftigen Partners/Partnerin wirklich zu mir passen?

z.B.: Ich möchte einen sportlichen Partner haben, aber selbst liebe ich meine Couch oder: Ich möchte einen sehr gepflegten Partner/gepflegte Partnerin, ich selber tu mir die Arbeit nicht an
oder: Ich möchte einen fleißigen Partner/fleißige Partnerin, bin selber aber weniger fleißig ggggg oder der Klassiker: Er/sie soll großzügig sein, spendabel ….mit Geld gut umgehen können, aber selbst habe ich kein Geld.  (Wohlstand und Fülle fangen immer im Herzen jedes einzelnen Menschen an.) Wenn ich das als Grundvoraussetzung habe, habe ich Mangel in mir und ziehe nur Mangel an.

  • Wo stehe ich und wo steht mein Partner/meine Partnerin?
  • Ist er/sie mein Partner/meine Partnerin oder ersetzt er/sie mir etwas (  Menschen,Bedürfnisse)?                                                                                                                                                                                                                  Wenn ich mir das alles bewusst gemacht habe, mir beantwortet habe, dann ist es eine Kunst, allem seine Zeit zu geben – Sich selbst Zeit zu geben, den Schwiegereltern Zeit zu geben, nicht alles so wichtig zu nehmen.

Sich kennenzulernen und zu akzeptieren, ist der erste Schritt. Daraus wird dann Liebe; dann können aus Schwiegerkindern Kinder werden.
P.S.: die drei Kurzbeispiele sind inzwischen alle geschieden.

 

 

 

27Jul/17

Schwiegermütter/Schwiegerväter, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne

Teil 1 von 3
Das „Schwiegermonster“ (ich bin auch eines), die liebe Schwiegermutter
Wenn die Kinder flügge werden, einen neuen Partner bekommen, sich alles
verändert (und das kann manchmal sehr schnell gehen), wird oft alles auf den Kopf gestellt. Als Schwschwiegerelterniegermutter ist jetzt auf einmal alles anders.
Der Sohn/die Tochter ist schwer verliebt und nur mehr der Schatz macht alles richtig, Dinge, Rituale – alles soll sich verändern.
Vielleicht hat man früher regelmäßig zusammen gegessen, Dinge zusammen gemacht, gemeinsam etwas unternommen.
Vielleicht will das verliebte Pärchen das jetzt nicht mehr oder anders.
Vielleicht will das Pärchen jetzt andere Rituale oder alles verändern …..
Vielleicht ist der/die Partner/Partnerin ganz anders als die
Schwiegermutter sich das vorgestellt hat oder vielleicht ist er oder sie
viel zu früh da, aber auch zu spät.
Vielleicht ist der oder die zu hässlich, zu hübsch usw.….
Nach außen kann es viele Gründe geben, doch in Wirklichkeit ist es nur einer:
Die Schwiegermutter (der Schwiegervater) will sich nicht verändern.
Das kann viele Ursachen haben:
·Sohn/Tochter ist in der Partner-Rolle (Schwiegermutter/Schwiegervater hat keinen Partner oder Kind ist in dessen Rolle gerutscht)
·Man möchte, dass das Kind all das macht, was man sich selbst verwehrt hat – Partner, Beruf, Freizeitgestaltung
·Man hat nicht Losgelassen, sieht das Kind noch als Kleinkind oder Jugendlichen.
·Karmische Verbindungen, die das verhindern (Vorleben)
·Systemisch falscher Platz (Großeltern, Bruder ….)
·
Doch, was gibt es Schöneres, als eine Familie, die wächst, wenn noch ein Kind dazu kommt.
Aber alles braucht seine Zeit
·sich kennen lernen
·sich vertrauen lernen
·sich an einander gewöhnen, akzeptieren und lieben lernen
Wenn nun das Schwiegermutter/Schwiegervater-Kinder-Problem besteht und
man es einfach nicht schafft, sich auf die neue Situation einzulassen, damit etwas Gutes, Neues entstehen darf oder die alte, negative
Situation sich nicht verbessern lässt, was kann man selbst tun?
Mal ehrlich zu sich selbst sein und schauen:
1.Behandle ich mein Kind wie meinen Partner/meine Partnerin?
2.Darf mein Kind ein eigenes Leben führen oder muss mein Kind über alles Rechenschaft ablegen?
3.Wie alt ist mein Kind in meinen Augen? 15 Jahre? Gggggg (Leider ist
das oft der Fall -vor allem bei Söhnen, denn das ist ja auch für den
Sohn bequem, Wäsche waschen, kochen etc. – warum nicht, wenn die Mama das macht)
4.Möchte ich, dass es mein Kind besser hat als ich, darum soll er/sie das machen, was ich nicht konnte/durfte?
5.Bin ich vielleicht nur mehr mit meinem Partner/meiner Partnerin wegen des Kindes zusammen?
6.Habe ich vor irgendetwas große Angst/Furcht, weiß aber nicht warum?
7.„Spür nix, merk nix“ nur die Situation ist schlimm!
Punkt 1-5 kann ich oft nur durchs Verstehen lösen:
Mediationen z.B. Power Relax oder Robert Betz …. können gut helfen,
auch  Klopf-Übungen helfen bei der Lösung.
Sollte das alles nicht helfen, rufen Sie mich bitte an!

Für 6 +7 brauchen Sie sicher Hilfe, ich bin gerne für Sie da

04Jun/17

Warum sollten Sie gerade zu mir kommen?

FREUDWelchen Nutzen kann ich Ihnen bringen?
Zum Beispiel:

  • Wenn Sie Mutter, Ehefrau, Single oder eben in einem etwas schwierigen Beziehungsstatus sind
  • Wenn sich nichts verändert, immer wieder die gleichen Muster auftreten, die Probleme machen
  • Wenn Sie vom Kopf her wissen, das ist nicht richtig, ich sollte anders handeln oder empfinden, aber Sie schaffen es nicht
  • Wenn Sie in Ihrer Liebe gefangen sind oder Ihr Herz nicht öffnen können;
  • Wenn Ihre Kinder oder das Kind Ihnen schwer im Magen liegt
  • Wenn Ihre Eltern nur mehr nerven oder Sie zur Verzweiflung bringen
  • Wenn in der Arbeit auch nichts klappt
  • Oder sehr nette Kollegen Ihnen schon Angst machen, Sie nicht mehr wissen – was ist richtig oder falsch
  • Wenn es Ihr Chef auf Sie abgesehen hat
  • Wenn Sie einfach Probleme haben, in denen Sie feststecken,

dann kann ich Ihnen helfen, eine andere Sicht zu dem Problem zu bekommen,
es mit Ihnen auf der energetischen Ebene anschauen, ob karmische Verstrickungen oder Verflechtungen aus der Vergangenheit Sie fesseln, oder und ob Prägungen aus der Kindheit oder Jugend Sie fesseln oder blenden und mit Ihnen lösen. Auch kann ich mit Ihnen schauen, ob der energetische Körper genug Energie hat, und Ihnen helfen.
Da ich selbst Mutter von erwachsenen Kindern bin und schon ein wenig gelebt habe, durfte ich viel lernen und sehen. Durch meine Begabung und meine fundierten Ausbildungen begleite ich die Menschen ganzheitlich.
Mein Motto ist: Menschen lehren sich selbst zu helfen.

Wenn ich mich nicht verändere, wird sich nichts verändern!
Wenn ich immer alles gleich mache, wird alles gleich bleiben!
Bei mir lernen Menschen sich selbst zu helfen.

26Mrz/17

Übertragene Gefühle

12767987_1118806311476352_2120880712_o Familienaufstellung – konkrete Erlebnisse:
 Eine junge Frau (21) hatte immer wieder das Gefühl, fehl am Platz zu
 sein und war dann sehr traurig. Sie konnte sich nicht erklären warum? Es kam und ging seit ihrer Kindheit und es belastete sie sehr. In der Familien-Aufstellung stellte sich heraus, dass sie noch ein  ungeborenes Geschwisterchen hatte, das die Mutter abtreiben ließ und der Vater davon nichts wusste.
Den Schmerz über diesen Verlust und das negative Geheimnis trug die Tochter. Sie trug für die Mutter die Traurigkeit über den Tod ihres
Kindes, weil die Mutter hatte die Trauer nie gelebt, denn Sie hielt die  Abtreibung immer geheim.

Auch trug die Tochter ihr ungeborenes Geschwisterchen. Das ungeborene
 Geschwisterchen erlitt durch die Abtreibung sehr viel Schmerz. Genau diesen Schmerz trug die Tochter weiter. Sie trug weiter „nicht gesehen zu werden“. Sie trug weiter „keinen Platz zu haben“. Sie trug weiter  „keinen Zugang zum Vater zu haben“, denn die Mutter verheimlichte es dem Vater. Sie trug weiter „den falschen Platz im System zu haben“, denn sie war ja kein Einzelkind.

Gleichzeitig trug sie die Gefühle des Vaters weiter „deine Mutter
vertraut mir nicht“ und „ich bin unwürdig Vater zu sein“.
Dazu muss man ergänzen, dass die Eltern mittlerweile geschieden waren, denn jede Abtreibung ist ein Nein zur Beziehung.
Durch diese Verwirrung konnte die Tochter ihren Platz im System nicht
 einnehmen und erlebte dadurch immer wieder diese verwirrenden Gefühle:
Das Gefühl der Traurigkeit und nicht dazuzugehören. Dazu sagt man auch sie habe keine Wurzeln.
Nach der Familien-Aufstellung geschah zuerst einmal zwei Monate nichts.
Dann fasste die Tochter den Mut und erzählte der Mutter von der
 Familienaufstellung. Die Mutter war erst schockiert, dass die Tochter es  wusste, doch danach waren alle beide sehr erleichtert. Auch dem Vater wurde erzählt, dass es noch ein Kind gab.
 Man kann sagen, dass jetzt, 5 Jahre danach, die Tochter nie mehr diese negativen Gefühle hatte.
 Dunkle Geheimnisse sind in Familien wie böse Parasiten. Sie zerstören ganz langsam die Beziehungen und über Generationen dann die Menschen.

 Der Spruch „Die Wahrheit heilt“ bestätigt sich immer wieder.
 Ich erlebe immer wieder, wenn ein Kind in der Familie fehlt (durch
 Abtreibung, Tod oder wie auch immer) ist in der Familie ein riesiges,
 schwarzes Loch, das ganz langsam alles in sich hineinzieht. Wer in dem Loch ist, erkennt nicht mehr warum, wieso, …. es ihm so geht. Hier kann die Familien-Aufstellung sehr hilfreich sein, sichtbar werden zu lassen, was verborgen ist.

 Solche Geheimnisse wirken sich meist erst 2-3 Generationen später aus.
Die Familien-Aufstellung ist nur ein Werkzeug, um mit sich zu arbeiten,
 Lösungen für sich zu finden.

Eure Heidemarie Schwaiger-Färber auch Familien-Aufstellerin